Infografiken

Top 6 Social Media für Personal Branding

Notebook auf dem Schreibttisch, auf dem Display ist jemand zu sehen, der Personal Branding, Werbung in eigener Sache, betreibt.

„Der Erfolg hat viele Väter. […]“, so einst der englische Nationalökonom Richard Cobden. Unter anderem den guten Ruf. Und der ist in Zeiten, in denen Kunden und Geschäftspartner den Anbieter im Netz auf Herz und Nieren prüfen, bevor sie diesem ihr Vertrauen schenken, wichtiger denn je! Vor allem Kleinunternehmer und „Ein-Mann-Armeen“ besteht hier enormes Marketingpotenzial. Personal Branding heißt hier das Zauberwort. Was das ist und wie man es dank Social Media ganz leicht umsetzen kann, verraten wir im folgenden Beitrag.

Der gute Ruf. Eines der wirkvollsten Marketinginstrumente

Ob im Bewerbungsgespräch, bei einer Beförderung oder bei der Auftragsvergabe. Ein tadelloser Ruf wirkt in all diesen Fällen regelrecht Wunder. Wer zum Beispiel mit einem guten Abschluss, erworben auf einer renommierten Hochschule und tollen Zeugnissen für Praktika in namenhaften Unternehmen glänzen kann, der hat den Job schon so gut wie in der Tasche. Gleiches gilt für den Sprung auf der Karriereleiter. Wer bereits auf anderen Positionen im Unternehmen mit Pflichtbewusstsein, Engagement und Zuverlässigkeit geglänzt hatte, dem schenkt man das Vertrauen zur Bewältigung höhrerer Aufgaben. Und wenn ähnliche Bewerber mit ähnlichen Konditionen um einen Auftrag werben? Dann entscheidet über die Vergabe häufig die Frage, ob – und wenn ja – verbunden mit welchen Erfahrungen man mit einem der Bewerber bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet hat. Nicht von ungefähr sagen Reputationsexperten: „Ihr guter Ruf verkauft! Sonst nichts.

Personal Branding. Mit Social Media einfacher denn je

Gleiches gilt im Internet. Kunden sind eher bereit, ein Produkt zu kaufen oder die Dienstleistung eines Unternehmens in Anspruch zu nehmen, wenn andere Kunden im Netz über ihre psoitiven Erfahrungen mit Produkt A beziehungsweise Dienstleistung B berichten. Doch bevor über jemanden im Netz (und anderswo) berichtet werden kann, gilt es Marketing in eigener Sache zu machen. Personal Branding, die gezielte digitale Inszenierung eines möglichst positiv besetzten Selbstbildes, ist das ideale Instrument hierzu. Das geht heute, Social Media sei Dank, einfacher denn je. In folgender Infografik sind die besten fünf Plattformen sowie Tipps und Tricks anschaulich zusammengefasst.

Oben eingefügte Infografik zeigt die besten Tipps und Tricks für Personal Branding. (Quelle: Presented by hiredmyway.com / gefunden auf authorityalchemy.com
Oben eingefügte Infografik zeigt die besten Tipps und Tricks für Personal Branding. (Quelle: Presented by hiredmyway.com / gefunden auf authorityalchemy.com)

Top 1: Facebook

Facebook, das wohl aktuell meist genutzte soziale Netzwerk der Welt, muss man nicht näher vorstellen. Hier kann man sein eigenes (Unternehmens-) Profil anlegen und seine „Freunde“ mit den wichtigsten Infos versorgen. Um Facebook für seine geschäftlichen Zwecke zu nutzen, muss man auf Folgendes achten:

  1. Nutzen Sie ein qualitativ hochwertiges und aktuelles Profilfoto. In der so genannten „realen“ Welt soll man Sie ebenfalls erkennen! Zudem sollte das Portraitbild etwas über Ihre Persönlichkeit aussagen.
  2. Halten Sie Ihren Lebenslauf stets up to date. Wo und für wen arbeiten Sie zur Zeit? In welcher Branche sind Sie tätig. Was genau zeichnet ihre aktuellen Tätigkeiten aus?
  3. Fügen Sie wichtige Meilensteine Ihres Lebens und gesammelte Erfahrungen in Ihre „Timeline“ ein. Damit geben Sie Antworten auf die Frage, was Sie in Ihrem Gebiet zum Experten macht.
  4. Passen Sie Ihren privaten Hintergrund an den geschäftlichen an. Löschen Sie zur Not alte Inhalte, die aktuell ein unvorteilhaftes Bild von Ihnen vermitteln.

Top 2: LinkedIN beziehungsweise XING

In Deutschland steht vielmehr das deutsche Pendant, XING, im Vordergrund. Doch weltweit zählt LinkedIN zum meist genutzten Business-Netzwerk. Es vereinfacht das Knüpfen und Pflegen geschäftlicher Kontakt, und damit den Aufbau von Personal Branding, enorm. Dazu müssen Kontaktdaten und Lebenslauf stets auf dem aktuellsten Stand sein. Informieren Sie Ihre Kontakte über interessante Events und andere für sie eventuell relevante Kontakte.

Top 3: Twitter

Im Gegensatz zu den anderen Social Media-Plattformen stehen auf Twitter Inhalte im Fokus. In Form von 140 Zeichen können Sie potenzielle Kunden und Geschäftspartner über für sie relevanten Content informieren. Zum Beispiel Tipps und Tricks für die Gartenarbeit, sofern Sie als selbstständiger Landschaftsarchitekt in eigener Sache Werbung machen möchten.

Top 4: Google+

Das soziale Netzwerk gilt gemeinhin als Googles (heute Alphabet) Antwort auf Facebook. Jedoch gibt es hier einige interessante Features. Zum einen lassen sich die Kontakte zu Kreisen gleichen Interesses zusammenfassen. Das macht es einfacher just jenem Kontakt über den für ihn relevanten Content zu informieren. Zudem erzeugt man durch das Posten auf Google+ einen netten Nebeneffekt: Sie werden in Ergebnissen der zurzeit meist genutzen Suchmaschine der Welt ebenfalls angezeigt.

Top 5: Klout

Klout hilft, seinen Erfolg in Sachen Personal Branding zu evaluieren. Allerdings erfolgt die Messung des Online-Einflusses von Personen ausschließlich auf quantitativer Ebene. Zudem wird am Dienst oft beanstandet, dass er die Kriterien für seine Bewertung nicht transparent genug gestaltet.

Top 6: about.me

Das Interessante an about.me ist, dass das Tool einem erlaubt seine dort hinterlegte Landing Page individuell zu gestalten beziehungsweise an das Corporate Design des Unternehmens anzupassen. Folgendes sollten Sie dabei beachten:

  • Positionsbeschreibung in die Headline
  • Vollständiger Vor- und Zuname
  • einen Kurzlebenslauf einpflegen
  • ein Hintergrundbild hinzufügen

Weitere Punkte, die sich individuell gestalten beziehungsweise anpassen lassen:

  • Schriftgröße und -farbe
  • Verlinkungen zu anderen sozialen Netzwerken
  • Anordnungen einzelner Elemente (zum Beispiel Icons)
Christoph Schroeder

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