Bauen & Wohnen

Garagentor mit Antrieb – Tipps zum Kauf

Für glückliche Hausbesitzer ist ein Garagentor mit Antrieb das Sahnehäubchen auf dem Eigenheimluxus. Diese ist vor allem bei schlechtem Wetter hilfreich, wenn man das Auto nicht verlassen muss, um das Garagentor zu öffnen. Viele wissen nicht, dass dieser Traum einfacher zu erfüllen ist als gedacht. Beim Kauf eines elektronischen Garagentors gibt es allerdings einiges zu beachten, da es unzählige unterschiedliche Modelle gibt.

Garagentor mit Antrieb – Antriebsarten

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Ein Garagentor mit Antrieb ist in gewisser Maßen Luxus und hat zahlreiche Vorteile (Bild: © istock.com/Manuel-F-O)

Die verschiedenen Antriebsarten für Garagen unterscheiden sich in Zugkraft, Lautstärke und Haltbarkeit. Die Antriebsarten im Überblick:

  • Zahnriemenantrieb: Er ist nahezu lautlos und bedarf keiner Wartung, ist jedoch anfälliger für Schäden und hat eine schwächere Zugkraft.
  • Kettenantrieb: Diese Art von Antrieb ist die günstigste Alternative, bei der allerdings eine regelmäßige Pflege notwendig ist.
  • Spindelantrieb: Dieser kommt bei Garagentoren zum Einsatz, die ausschließliche horizontal geöffnet werden. Der Antrieb erfolgt durch Bewegungsschrauben.

Über den Antrieb wird ein Führungsschlitten (auch Laufwagen genannt) bewegt. Dieser ist mit einem Metallstück am Garagentor befestigt, welches als Führungsschiene für den Laufwagen fungiert. Schaltet man den Torantrieb an, so fängt das Rad an sich zu drehen und schiebt so den Führungsschlitten dementsprechend vor oder zurück. Im Gehäuse des Torantriebs ist zudem ein Elektromotor, ein Transformator und eine Platine eingebaut. Deshalb benötigt man einen 230-V-Stromanschluss in der Garage. Alternativ gibt es mittlerweile auch akku- oder solarbetriebene Antriebe. Der Akku kann das Garagentor problemlos mehrere Monate bewegen, danach muss er per Ladekabel aufgeladen werden. Solar-Antriebe kosten etwas mehr, man spart damit aber langfristig Strom.

Ein Garagentor mit Antrieb sollte grundsätzlich immer sicher, zuverlässig, schnell und zertifiziert sein, wie man auf hoermann.de nachlesen kann, unabhängig welche Antriebsform.

Schwing-, Sektional- oder Rolltore?

Ein Schwing- oder Kipptor ist eine häufig verwendete Art von Garagentor mit Antrieb. Das Tor besteht aus einem Stück und wird im Halbkreis an die Garagendecke bewegt. Da das Öffnen ausreichend Platz benötigt, dürfen keine Gegenstände oder das Fahrzeug direkt vor dem Tor abgestellt werden. Deshalb sollte es nicht angebracht werden, wenn sich vor der Garage eine stark befahrene Straße befindet.

Ein Sektionaltor wird mit Schienen unter die Decke geführt und besteht aus mehreren Teilen/Sektionen. Dieses Modell ist die beliebteste Art von Garagentoren, da man die Oberfläche individuell gestalten kann.

Rolltore werden zur Decke hinaufgewickelt und funktionieren über einen Rohrantrieb. Diese Art von Tor benötigt eine ausreichende Deckenhöhe und ist wenig wartungsintensiv.

 

Oliver Foitzik

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