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Heartbleed: Ändern Sie Ihr Passwort – nicht. Erst testen!

Heartbleed, der Programmierfehler in OpenSSL, betrifft geschätzt zwei Drittel aller Webseiten. OpenSSL schützt die Kommunikation zwischen Nutzern und Servern. Dieser Fehler macht es Hackern möglich, sensible Daten zu extrahieren, beispielsweise Nutzernamen, Passwörter und andere wichtige Informationen. Trotz der schwerwiegenden Sicherheitslücke empfiehlt Sicherheitsspezialist McAfee Anwendern, Passwörter erst zu ändern, wenn sie überprüft haben, ob die Online-Dienste, bei denen sie Konten haben, die OpenSSL-Lücke bereits geschlossen haben, indem sie ihre Server aktualisiert haben.

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© McAfee – Heartbleed Check Website

McAfee stellt ab sofort ein Tool (http://tif.mcafee.com/heartbleedtest) bereit, mit dessen Hilfe Nutzer ermitteln können, ob sie betroffen sind. Müssen Passwörter aktualisiert werden, sollten diese möglichst komplex gewählt werden. Um den Überblick zu behalten, rät McAfee zu einem Passwort-Manager.

Erste Schritte gegen Heartbleed

Bevor Nutzer ihre Passwörter ändern, sollten sie zunächst ermitteln, ob die Onlinedienste, die sie nutzen, ihre Server aktualisiert haben, um die Heartbleed-Schwachstelle zu schließen. Erst wenn beispielsweise Yahoo oder PayPal das getan haben, „lohnt“ sich der Passwort-Wechsel, denn sonst besteht die Gefahr, dass auch das neue Passwort wieder ausgelesen wird. Einige Webseiten haben sofort nach Bekanntwerden von Heartbleed dazu aufgerufen, das Passwort sofort zu ändern. Doch das Problem betrifft die Server-Seite der Kommunikation.

Nutzer können selbst ermitteln, ob sie betroffen sind

Das US-Technologiemagazin Mashable hat eine Liste von beliebten Webseiten zusammen­gestellt, die von der Heartbleed-Schwachstelle betroffen (http://mashable.com/2014/04/09/heartbleed-bug-websites-affected) sind. Dort ist auch zu sehen, ob eine Passwort-Änderung nötig ist und was die Hersteller sagen. Die Liste ist bei weitem nicht vollständig und umfasst keine Webseiten aus Deutschland. Für alle Seiten, die nicht dort aufgeführt sind, können Anwender nun auch McAfees Heartbleed-Schwachstellen-Scanner nutzen, der unter http://www.mcafee.com/heartbleed zu finden ist.

Außerdem rechnet McAfee damit, dass Nutzer in den nächsten Tagen E-Mails von den Diensten erhalten, bei denen sie ein Konto haben und die von Heartbleed betroffen sind. Nutzer sollten darauf achten, dass hier die Information enthalten ist, dass der betreffende Dienst seinen Server aktualisiert und die Lücke geschlossen hat. McAfee warnt in diesem Zusammenhang vor sogenannten Pishing-Attacken (http://blogs.mcafee.com/consumer/phishing, also Angriffen Dritter, die sich als Betreiber von bestimmten Diensten ausgeben, um die Zugangsdaten des Nutzers zu erhalten. Phishing-E-Mails lassen sich meist an der schlechten Sprache oder an einer ungenauen Umsetzung der Unternehmensdarstellung erkennen.

Informationen zu McAfee

McAfee ist ein Geschäftsbereich von Intel Security und ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Intel Corporation (NASDAQ:INTC) und ermöglicht Unternehmen, Organisationen der öffentlichen Verwaltung und Privatanwendern die sichere Nutzung des Internets. Das Unternehmen bietet pro-aktive und bewährte Sicherheitslösungen und -dienste für Systeme, Netzwerke sowie mobile Endgeräte. Durch die Security Connected-Strategie, einem innovativen Ansatz für Hardware-unterstützte Sicherheitslösungen und dem Global Threat Intelligence-Netzwerk ist McAfee unablässig darauf konzentriert, für die Sicherheit seiner Kunden zu sorgen. Mehr unter: www.mcafee.com/de.

McAfee und/oder weitere hierin erwähnte oder enthaltene McAfee-Produkte sind eingetragene Marken oder Marken von McAfee und/oder seinen verbundenen Unternehmen in den USA und/oder anderen Ländern.

Oliver Foitzik

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