Marketing

An Weihnachten auch an die Kunden denken

Alle Jahre kommt sie wieder: Die Weihnachtszeit. Für viele die schönste Zeit des Jahres, denn  Weihnachten bietet die Gelegenheit sich Zeit zu nehmen. Zeit für für sich selbst und die Familie. Auch Unternehmen sollten in dieser Zeit innehalten und die Gelegenheit nutzen, um ihren Kunden und Geschäftspartnern Danke zu sagen. Eine Geste, dessen Wirkung zu Kundenneugewinnung beziehungsweise -bindung nicht unterschätzt werden darf. Die Berücksichtigung wichtiger Faktoren vorausgesetzt.

Gesunde Mischung aus Qualität und Marketing

Weihnachten / Weihnachtsfest
Zu Weihnachten Kunden und Geschäftspartnern das Passende unter den Christbaum legen (Quelle: Julien Christ / pixelio.de)

Erfolgreiche Unternehmen haben zwei Dinge gemeinsam: Erstens, bieten sie ihren Kunden qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen. Zweitens, setzen sie Werbegeschenke erfolgreich ein. Diese dienen nicht „nur“ zur Steigerung des eigenen Bekanntheitsgrads und somit zur Erlangung von Aufmerksamkeit: Darüber hinaus helfen sie Unternehmen, langfristige Bindungen zu ihren Kunden und Geschäftspartnern aufzubauen.

Weihnachten ist Werbezeit

Insbesondere an Weihnachten ist Werbung besonders effektiv, denn in Vorfreude auf das Fest oder den Urlaub sind Kunden empfänglicher dafür. Anregungen und eine große Auswahl an möglichen  Weinachtgeschenken für Kunden und Geschäftspartner lassen sich inzwischen mühelos im Internet recherchieren, zum Beispiel auf http://www.promostore.de/themenwelten/weihnachten.html. Doch Vorsicht: Wer Weihnachtsgeschenke dazu nutzen möchte, um für sich und sein Unternehmen zu werben, sollte – wie bei allen Werbemaßnahmen – nicht einfach „drauf los legen“ respektive „schenken“, sondern zuvor wichtige strategische Überlegungen anstellen.

Zum Beispiel durch Kundensegmentierung. Dabei gilt es sich folgende Fragen zu stellen: Wer bin ich beziehungsweise mein Unternehmen und wer sind meine Kunden? Daraus ergibt sich wiederum die Folgefrage: Was passt zu meinem Kunden? Wer diese drei Fragen vor dem Verteilen von Weihnachtsgeschenken beantwortet, der kann diese besondere Form des Marketings nicht nur zur Werbung, sondern auch zur langfristigen Pflege von Kundennutzen.


 

Nicht an der falschen Stelle sparen

So wäre es für einen Betrieb, der seinen Werbebotschaften zufolge Qualitätsprodukte und -dienstleistungen im oberen Marktsegment vertreibt, unvorteilhaft an seine potenziellen oder bestehenden Kunden und Geschäftspartner „Billiggeschenke vom Fließband“, wie zum Beispiel schmierende Kugelschreiber oder ähnliches, zu verschenken. Im besten Fall wird der „Billig-Kugelschreiber“ achtlos weggeschmissen, im schlimmsten Fall wird man als unglaubwürdiger Qualitätsdienstleister wahrgenommen.

Nicht passende Geschenke und ihre Folgen

Im privaten Bereich lässt es vielleicht noch verkraften, wenn man der unbeliebten Schwiegermutter zum Beispiel eine Vase schenkt, welche die Grenzen des guten Geschmacks nicht nur ausreizt, sondern bei weitem überschreitet. Bei der Lebenspartnerin oder dem Lebenspartner dagenen sind die Folgen, die sich aus der Auswahl des unpassenden Geschenks ergeben, schon weitaus schwieriger abzufedern.

Gleiches gilt für Weihnachtsgeschenke an Kunden beziehungsweise Geschäftspartner. Mit einem unpassenden Geschenk kann man es sich langfristig mit ihnen vermiesen. Schlimmstenfalls droht der Verlust eines wichtigen Auftrags.

Auf kulturelle Unterschiede Rücksicht nehmen

Vor allem exportorientierte Unternehmen sollten dies bezüglich auch auf kulturelle Unterschiede achten. Denn für das Überreichen von Werbe- beziehungsweise Weihnachtsgeschenken gelten überall andere Regeln – selbst innerhalb der westlichen Welt! So gelten in den Beneluxländern Geschenke, die übertrieben groß oder teuer ausfallen, als verpönt. Zudem könnten Geschäftspartner sich einer anderen Religion zugehörig fühlen. So gilt beispielsweise im Islam ein Verbot an der Teilnahme des Weihnachtsfestes. Das beinhaltet auch das Annehmen von Weihnachtsgeschenken.


Christoph Schroeder

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