Regionales

Baden-Württemberg: Neues Handbuch ‚Grundkurs Nachhaltigkeit‘ veröffentlicht

„Nachhaltigkeit gedeiht durch Wissen. Sie kann nur gelingen, wenn jeder Einzelne für ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Belange sensibilisiert ist und seine demokratischen Rechte kennt“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller heute (6. Juni 2012) anlässlich der Veröffentlichung des Handbuchs „Grundkurs Nachhaltigkeit“. Drei Wochen vor Rio+20 Konferenz führten zwar alle das Wort Nachhaltigkeit im Munde, doch an der Umsetzung hapere es auch 20 Jahre nach der ersten UN-Entwicklungskonferenz noch an so manchen Stellen, so der Minister. „Mit dem Grundkurs Nachhaltigkeit der Umweltakademie wird die Nachhaltigkeitsdebatte zum einem konkretisiert und verständlich für jedermann dargestellt, zum anderen Grundlagenwissen und Zusammenhänge kurzweilig verdeutlicht“, so Untersteller.

Der „Grundkurs Nachhaltigkeit“, ein praxiserprobtes Handbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene, wird von der im Umweltministerium angesiedelten Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg (Umweltakademie) im oekom-Verlag herausgegeben und ist ab heute im Buchhandel erhältlich. Es richtet sich an alle, die sich für das Thema „Nachhaltigkeit“ interessieren oder ihr Wissen darüber erweitern und es als Mulitplikatoren in ihrem Umfeld weitergeben wollen. In 16 Kapiteln werden Grundlagenwissen, Zusammenhänge und die entsprechenden Begrifflichkeiten vermittelt. Getreu dem Motto „Vom Wissen zum Handeln“ schließt jedes Kapitel mit einem Frage- und Antwortteil, der es ermöglicht, das Gelernte zu hinterfragen, in Zusammenhänge zu stellen und als Ausgangspunkt für nachhaltiges Handeln zu nutzen.

Zusätzlich zur Vorstellung der zentralen Problemfelder und der wichtigsten Akteure im Bereich Nachhaltigkeit werden konkrete Handlungsansätze für die Praxis vorgestellt. Unter dem Titel „Was Kommunen und Bürger tun können” gibt es zudem handfeste Nachhaltigkeits-Tipps für den Alltag, die einfach umzusetzen und zu vermitteln sind, wie zum Beispiel die Vermeidung von Kunststoffverpackungen, der Wechsel zum Ökostromanbieter oder der Kauf von regionalen und Fair-Trade-Produkten. Eine ausführliche Sammlung hilfreicher Adressen sowie weiterführende Literatur zum Thema ergänzen das Angebot.

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