Materialforschung

Eine Welt ohne Glas? Undenkbar!

Mal ehrlich, haben Sie sich schon einmal gefragt, wie eine Welt ohne Glas aussehen würde? Ohne Ihnen etwas unterstellen zu wollen, aber die Antwort auf diese Frage lautet höchst wahrscheinlich: „Nein!“. Dabei wäre das Leben, wie wir es kennen, ohne Glas undenkbar.

Bedrohung für die Volkswirtschaft

Die Tatsache, dass wir ohne Glas unsere Getränke künftig nur noch aus PET-Flaschen und Blechdosen trinken müssten, wäre noch das kleinste Übel. Vielmehr würde die ganze Volkswirtschaft unter dem plötzlichen Verlust von Glas zusammenzubrechen drohen, weil ganze Branchen von heute auf morgen wegbrächen.

Beispiel Nr. 1: Die ITK-Branche

Apple iPhone 5S, Smartphone
Heute schon „gegoogelt“. Vermutlich ja und vermutlich auf Glas. (Bild: „another hand with an Apple iPhone 5s“ by Viktor Hanáček / picjumbo.com)

Heute schon im Netz gesurft? Vermutlich ja, sonst würden Sie vorliegenden Beitrag nicht lesen. Dabei werden Sie vielleicht ein Smartphone, jene elektronischen Alleskönner, die sich steigenden Absatzzahlen erfreuen, genutzt haben. Dieses werden Sie via Touchscreen bedient haben und eben jenes Touchscreen-Display besteht unter anderem aus … richtig, Glas! Gäbe es also kein Glas, würden keine Smartphones produziert und der ITK-Branche ihr aktueller  Hauptumsatztreiber verloren gehen.

Beispiel Nr. 2: Die Logistikbranche

2,6 Millionen Beschäftigte,180 Milliarden Euro Umsatz – und das jährlich! Die Logistikbranche ist nichts weniger als der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland. Viele sehen in ihr ein hohes Wachstums- und Innovationspotenzial für noch mehr Arbeitsplätze. Nicht von ungefähr widmet das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit einem seiner Programmpunkte zur Verkehrsforschung dieser Branche besonders viel Aufmerksamkeit. Unter der Bezeichnung „»Intelligente Logistik« für Deutschland“ wird nach Instrumenten zur Optimierung von Logistikprozessen gesucht.

Diese Bemühungen könne sich das Ministerium allerdings sparen, wenn der Branche Glas fehlt. Oder wie sonst soll auf Straßen, Schienen, Gewässer und sogar in der Luft sicher navigiert werden?

Beispiel Nr. 3: Wohnen & Architektur

Sagt Ihnen der Name „Schilda“ etwas? Jener Ort, in dem die berühmt-berüchtigten Schildbürger lebten. Diese leisteten sich einst ein pompöses Rathaus – ohne Fenster und somit stockfinster und unbenutzbar. Auch im privaten Umfeld will sicher keiner von uns Wohnraum ohne Tageslicht. Wenn wir im Winter dabei nicht erfrieren wollen brauchen wir Fenster, und zwar aus Glas. Auch die Architektur müsste wieder auf Betonbauten, bekannt aus den 1970er Jahren, zurückgreifen. Ein Zustand, den man Bürgern von Großstädten, nicht zuletzt aufgrund ästhetischer Gesichtspunkte, auf keinen Fall zumuten sollte.

Glas: Anbieter von Ausrüstung mindestens genauso wichtig

Die Liste an Beispielen, warum die Gesellschaft auf Glas nicht verzichten kann, ließe sich auf eine beliebige Größe aufblähen. Aber die oben genannten machen bereits deutlich, wie wichtig dieses Material für uns geworden ist. Das zeigen auch Umsatzzahlen der Behälterglasindustrie. Diese beliefen sich im Jahr 2011 auf fast zehn Milliarden Euro. Doch auch dies wäre ohne Anbieter technisch innovativer Ausrüstungen, wie zum Beispiel die GR² GMBH, nicht möglich. Sie sind damit (mindestens) genauso wichtig.

Christoph Schroeder

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