Bildung

Fachkräfte: MINT Zukunft schaffen feiert 5-jähriges Jubiläum

Über 400 MINT-freundliche Schulen, mint_logoTausende von MINT-Einzelinitiativen der vielen Berufs-, Fach- und Arbeitgeberverbände, die Mitglieder der Initiative sind, und über zehntausend MINT-Botschafterinnen und -Botschafter, deren 8.888-ster von Bundeskanzlerin Merkel, der Schirmherrin der BDA/BDI-Bildungsinitiative, Ende letzten Jahres ausgezeichnet wurde: So viel Unterstützung und Kraft steckt heute, nach 5 Jahren, in der Initiative „MINT Zukunft schaffen“. Sie wurde damals gegründet, um dem demographiebedingten, stetig größer werdenden strukturellen Fachkräftemangel effektiv zu begegnen.

Annähernd 250 Partner aus allen Branchen und Regionen Deutschlands leben ihre Identifikation mit „MINT“. Eltern- und Lehrerverbände ziehen mit ihnen erfolgreich an einem Strang. Mit viel Energie und Geschick engagieren sie sich, um das MINT-Potential in und für ganz Deutschland zu entfalten. Die Energie, mit der die Initiative sowie ihre Partner und Unterstützer seit 5 Jahren um mehr Aufmerksamkeit und Lösungen für den Fachkräftemangel kämpfen, ist  stärker denn je.

Diese tatkräftige Beständigkeit zahlt sich aus, denn nicht nur die gesellschaftliche Wahrnehmung, sondern auch die gesellschaftspolitische Wichtigkeit des Themas MINT-Bildung ist nach 5 Jahren klar und unumstritten. Dies drückt sich auch durch weitere, bedeutende Schirmherrschaften wie die der Kultusministerkonferenz über die Auszeichnung der  „MINT-freundlichen Schulen“ aus.

„Mut und Schwung der letzten Jahre haben Erfolg und auf diese Weise noch mehr Unterstützer gebracht. Wir haben gut erkennbare Schritte bei der MINT-Akademisierung für Männer und Frauen gemacht, die sogenannten doppelten Abiturjahrgänge zu deutlich mehr Entscheidungen für MINT-Studiengänge überzeugt. Es gibt aber noch viel zu tun: Wir unterstützen zusätzlich und verstärkt die berufliche MINT-Bildung, denn wir brauchen auch MINT-Techniker und MINT-Meister, sowie berufstätig Studierenden. Junge Menschen aus Arbeiterfamilien und mit Migrationshintergrund sollen MINT noch häufiger als Plattform für den sozialen Aufstieg nutzen können. Aber dazu braucht es MINT-Wissen, MINT-Motivation und MINT-Beratung vor der Ausbildungsentscheidung. Das Fundament dazu legen wir mit rund 2000 „MINT-freundlichen Schulen“, die wir für die erfolgreiche Vermittlung von „MINT-Orientierung“ bis 2015 auszeichnen wollen. Und wir wachsen in diesem Zeitraum auf rund 15.000 Botschafterinnen und Botschafter an, die als Berater, Mentoren und Vorbilder in MINT-Ausbildung, – Studium- und -Berufen weiterhelfen. Mein großer Dank gilt allen, die sich so ausdauernd und mit so viel Herzblut einbringen, seien es unsere bundesweiten Partner oder unsere unermüdlichen MINT-Botschafter“, so Thomas Sattelberger, Vorsitzender BDA/ BDI-Initiative.

Weiterführende Informationen

Aktuelle Zahlen zur Fachkräftelücke finden Sie im aktuellen MINT-Frühjahrsreport unter http://www.mintzukunftschaffen.de/uploads/media/MINT-Fruehjahrsbericht_2013.pdf

Weiterführende Informationen und Statements des IW-Köln, Gesamtmetall und der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“ sind abrufbar unter http://www.mintzukunftschaffen.de

Kurzinformation zur Initiative: „MINT Zukunft schaffen“ will als wirtschaftsnahe Bildungsinitiative Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. „MINT Zukunft schaffen“ wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will „MINT Zukunft schaffen“ gemeinsam mit seinen Partnern und HUBs Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

(MINT 2013)

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Marc Brümmer

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