Management

Körpersprache: Im Beruf auf den Körper achten – wie Gestik und Mimik über Erfolg und Misserfolg entscheiden können

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Kompetenz, Souveränität oder Autorität können in der Geschäftswelt nicht allein durch Worte ausgedrückt werden. Die Körpersprache kann einen erfolgreichen Aufritt in großem Maße unterstützen. Allerdings wird diese meistens unbewusst eingesetzt. Daher empfiehlt es sich, sich mit der Gestik und Mimik einmal auseinander zu setzen, um diese für die eigenen Ziele besser einsetzen und die Körpersprache der anderen einfacher und effizienter interpretieren zu können.

Wie wichtig sind Verhalten und Kleidung in Berufsalltag?

Das äußere Erscheinungsbild trägt maßgeblich dazu bei, wie ein Mensch wahrgenommen wird, weil der erste Eindruck durch die Kleidung und Körperhaltung entsteht. Beides ist eine Art von Kommunikationsmittel, das andere, ohne die Verwendung von Worten, vermittelt, wie ein Mensch sich fühlt und Rückschlüsse auf seinen Charakter ermöglicht. Kommt ein Mitarbeiter ungepflegt mit schlampiger Kleidung, gesenktem Blick und hängenden Schultern in einen Besprechungsraum, wirkt dies, als sei er krank oder unmotiviert. Die anstehende Präsentation oder das Gespräch stehen dann unter keinem guten Stern. Aus diesen Gründen ist es auch im Bewerbungsgespräch sehr wichtig, auf die Körpersprache sowie die Kleidung zu achten, weil sie neben bestimmten No-Gos für den Misserfolg verantwortlich sein können.

Tipps für die passende Körpersprache im Beruf

Wer sich am Morgen für die Arbeit fertig macht, sollte ein gewisses Maß an Sorgfalt darauf verwenden. Auch wenn für die Branche keine typische Businesskleidung mit Anzug oder Kostüm vorgeschrieben ist, sollte dennoch auf ordentliche, saubere und geschmackvolle Kleidung geachtet werden. Diese sorgt zum einen für ein positives Erscheinungsbild und zum anderen dafür, dass Sie automatisch eine souveräne Körperhaltung einnehmen. Dies liegt daran, dass Sie mit einer sorgfältigen Kleidungsauswahl auf Ihr Äußeres achten, sich dessen bewusst sind und damit selbstbewusster werden. Ein selbstsicherer, aufrechter Gang zeugt im Beruf zusammen mit einem aufrichtigen Lächeln von Motivation und lässt Sie sympathisch wirken. Wichtig beim Kontakt mit Vorgesetzten, Kollegen, Kunden und Geschäftspartner ist außerdem der Augenkontakt. Dieser kann ebenso wie ein regelmäßiges, bestätigendes Nicken Aufmerksamkeit und Interesse signalisieren.

Des Weiteren sollte im Berufsalltag immer auf die eigene Gestik sowie auf die der Gesprächsteilnehmer geachtet werden, denn die Hände sind ein wichtiges Kommunikationsinstrument, das die gesprochene Sprache unterstreichen kann. Am einfachsten wird dies bei einem Streit deutlich, bei dem der Unmut durch heftiges Armeschütteln verdeutlicht wird. Doch die Hände können auch verstecktere Signale geben: Geöffnete Hände und nach oben gerichtete Handflächen zeigen, dass die Person offen für ein Gesprächsthema oder Vorschläge ist. Werden die Fingerspitzen aneinander gelegt, denkt der Gesprächspartner über das Gesagte nach. Verschränkt er die Finger ineinander und richtet er sie schließlich nach oben auf, bedeutet das, dass er von einer Idee nicht begeistert ist und diese sogar ablehnt. Ablehnung können vor der Brust verschränkte Arme ebenfalls kommunizieren.

Wenn Sie sich über weitere für die Kommunikation wichtige Körpersignale informieren möchten, können Sie hilfreiche Informationen hier kostenlos downloaden.

Zielführende Verwendung von Gestik und Mimik

Die Körpersprache lesen zu können, ist eine große Hilfe, um besser auf das Verhalten des Gesprächspartners reagieren und negative Gefühle rechtzeitig verhindern zu können. Außerdem können Sie Gestik und Mimik dadurch ganz bewusst einsetzen, um bestimmte Emotionen oder Reaktionen bei den Kommunikationsteilnehmern hervorzurufen. Um Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen, können Sie das Verhalten des Gegenübers einfach spiegeln und sich zum Beispiel in die gleiche Position setzen. Dies wird als sogenannter Chamäleon-Effekt bezeichnet, der in Verhandlungen nützlich sein kann, um zu zeigen, dass man das gleiche Ziel verfolgt. Einen ähnlichen Zweck erfüllt es, wenn Sie sich neben Ihren Gesprächspartner stellen oder setzen. Wichtig dabei ist zum einen, dass dies subtil erfolgt, indem Sie ihm zum Beispiel ein Dokument zeigen. Zum anderen sollten Sie dabei einen angemessen Abstand wahren: Eine gestreckte Armlänge sollte grundsätzlich mindestens zwischen zwei Gesprächspartner sein.

Befinden Sie sich in einem hitzigen Gespräch mit Kunden oder Geschäftspartner, können Sie mit einer ruhigen Handbewegung Ihr Gegenüber beschwichtigen. Halten Sie die Hände dazu etwa auf Hüfthöhe und bewegen Sie diese mehrmals hintereinander auf und ab.

Durch diese und ähnliche Gestik können Sie unter Umständen Ihr Ziel einfacher erreichen und werden damit im Beruf erfolgreicher.

Oliver Foitzik

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