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Neun Fehler, die Sie im Bewerbungsgespräch besser vermeiden

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Ein Bewerbungsgespräch erfordert Mut und Kraft. Hierbei ist die Motivation für die Arbeitssuche unwichtig. Denn egal, ob es der erste Job nach dem Studium ist oder man sich neue orientieren möchte: Es braucht Mut und Kraft. Zunächst für eine ansprechende Bewerbung und später für ein erfolgreiches Gespräch. Was aber, wenn diese zwei Faktoren gegeben sind, aber sonstige Kleinigkeiten die Unterhaltung beeinflussen? Das Bewerbungsgespräch sollte vollkommen frei von negativen Einflüssen ablaufen. Wir haben neun Punkte zusammengestellt, die bei einem Vorstellungsgespräch unbedingt vermieden werden sollten.

Neun Fehler, die Sie im Bewerbungsgespräch besser vermeiden

Die Chance auf ein persönliches Gespräch erhält nicht jeder Bewerber. Sie müssen also aus der breiten Masse herausstechen, um zu gewinnen. Wenn Sie diese Gelegenheit nicht nutzen, wird schnell aussortiert und einer Ihrer Mitbewerber bekommt den Job. Vermeiden Sie die folgenden Punkte beim Vorstellungsgespräch, ist eine Festanstellung garantiert.

  1. Sie kommen unausgeschlafen zum Bewerbungsgespräch. Nicht jeder Tag muss damit enden, dass man um zehn Uhr im Bett liegt und schläft – der Abend vor dem Vorstellungsgespräch sollte jedoch genauso ablaufen! Kommen Sie ausgeschlafen zum Gespräch und verschieben Sie die ausgelassene Party auf einen Abend nach diesem wichtigen Termin. Dann haben Sie auch allen Grund zu feiern!
  2. Die Wahl des Outfits ist völlig falsch. Ein schickes Outfit ist natürlich Pflicht bei einem Bewerbungsgespräch. Doch Anzug und Krawatte haben in einer Werkstatt nichts zu suchen, ebenso wenig wie Jeans und T-Shirt in einer Unternehmensberatung. Passen Sie Ihre Kleidung den neuen Begebenheiten an. Anhand der Teamvorstellung auf der Website des Unternehmens können Sie erste Einblicke in den Dresscode erhaschen.
  3. Überpünktlichkeit ist ebenso schlecht wie zu spät kommen. Wer 20 Minuten zu früh bei einem Vorstellungsgespräch erscheint setzt die Personaler unter Druck und signalisiert, dass man zu viel Freizeit hat. Wer 20 Minuten zu spät zum Gespräch erscheint, lässt die Personaler warten und erweckt die Auffassung, dass der Termin nicht wichtig sei. Haben Sie also noch etwas Freizeit, beruhigen Sie sich bei einer Tasse Kaffee im Café um die Ecke. Fünf bis zehn Minuten vor Ort zu sein, reicht völlig aus.
  4. Sie sind unfreundlich bei der Begrüßung. Mit einer freundlichen Begrüßung beim Bewerbungsgespräch punkten Sie ungemein. Lächeln Sie, reichen Sie Ihrem Gesprächspartner die Hand, aber drücken Sie sie nicht zu fest und nennen Sie ihn beim Namen. Damit ist der erste Schritt getan und ein Lächeln hilft das erste Eis zu brechen.
  5. Sie schauen Ihrem Gegenüber nicht in die Augen. Die Decke mag zwar schön sein und die Wände in einer schönen Farbe gestrichen, doch in diesem Gespräch geht es um Sie persönlich und nicht um Wandfarben. Also: Überzeugen Sie Ihr Gegenüber von Ihren Qualitäten, schauen Sie ihm in die Augen und zeigen Sie, dass Sie ein starkes Interesse an dem ausgeschriebenen Job haben.
  6. Sie reden viel zu viel über sich selbst. Es ist schön, dass Sie die Fragen des Personalers direkt beantworten können und über den Tellerrand des Gesprächs hinausschauen, doch reden Sie nicht ausschließlich über sich. Stellen Sie die Geschichten über Ihren letzten Urlaub hinten an und antworten Sie ohne Umschweife auf die Fragen des Personalers.
  7. Das Handy klingelt…und Sie beantworten den Anruf. Schlimm genug, dass Sie vergessen haben Ihr Handy auf lautlos zu stellen, aber den Anruf beantworten? Das ist eines der größten No-Gos, die es bei einem Bewerbungsgespräch gibt. Sie sind hier, um über die neue Arbeitsstelle zu reden, nicht um Rezepte auszutauschen. Wenn das Handy tatsächlich losgehen sollte, entschuldigen Sie sich und unterdrücken Sie den Anruf.
  8. Sie geben sich für jemanden aus, der Sie nicht sind. Ihr Lebenslauf ist erstklassig und Sie wurden deshalb zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Das Problem dabei: Der Lebenslauf zeigt Qualitäten, die Herr Müller besitzt und nicht Sie. Heutzutage lässt sich alles nachprüfen, seien Sie also ehrlich und authentisch, denn nichts ist schlimmer als ein geklautes Leben, dessen Qualitäten Sie nicht einmal nachweisen können.
  9. Sie bedanken sich am Ende des Gesprächs nicht. Sie hatten die Chance in einem persönlichen Gespräch sich zu beweisen – bedanken Sie sich dafür. Nichts ist leichter und es verstärkt den guten Eindruck, den der Personaler in den letzten dreißig Minuten von Ihnen erhalten hat.

Es ist ganz simpel: Alles was man für ein gutes Bewerbungsgespräch benötigt sind ein gesunder Menschenverstand sowie ein gutes Auftreten – der Rest kommt von allein!

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Lydia Hagen

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