Bildung

Online-Weiterbildung auf Hochschulniveau

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Höher, schneller, weiter – eine Philosophie, die seit Jahrzehnten auf dem globalen Arbeitsmarkt die Angebote bestimmt. Um den hohen Anforderungen der schnelllebigen Arbeitswelt gerecht zu werden, sind Online-Weiterbildungen eine zeitsparende Option. Mit einem Hochschul-Zertifikatkurs ist sogar eine Weiterbildung auf Hochschulniveau möglich. Ein Blick auf diese an Beliebtheit gewinnende Weiterbildungsform zeigt auf, welche Möglichkeiten sie zu bieten hat.

Online weiterbilden – aber wie?

Das Angebot für Fernkurse ist groß. Sie versprechen relevante Inhalte, innovative Lehrmethoden und einen anerkannten Abschluss. Tatsache ist jedoch, dass auch in unserer digitalen Welt der Ruf von Online-Qualifikationen nicht der beste ist. Eine Ausnahme scheint der Hochschul-Zertifikatkurs zu machen. Diese Form der Weiterbildung wird bereits seit vielen Jahren von Hochschulen in ganz Deutschland offeriert und ist mittlerweile auch über unabhängige Bildungsinstitute zu absolvieren.

Lehransatz mit akademischem Niveau

Der Lehransatz basiert auf einer Mischung aus Themen mit hoher Praxisrelevanz und aktuellen akademischen Fachkenntnissen. Dies sollen die Kursteilnehmer optimal auf die Arbeitswelt vorbereiten. Des Weiteren ist es möglich, sich über das Zertifikat Credits für ein mögliches Folgestudium zu sichern – ein wichtiger Aspekt für Schulabgänger, die ein Wartesemester sinnvoll überbrücken möchten.

Bietet die Online-Weiterbildung Vorteile?

Die Weiterbildung für ein Hochschul-Zertifikat wird grundsätzlich in Form eines Vollzeitkurses oder als berufsbegleitende Variante angeboten. Ein berufsbegleitender Kurs arbeitet mit Online-Modulen, die sowohl für eigenständige Lernphasen ausgelegt sind, als auch für Präsenzmodule, die online stattfinden.

Flexible Zeiteinteilung im Online-Studium

Diese Kombination erlaubt es den Kursteilnehmern, eine recht flexible Zeiteinteilung umzusetzen, welche die Arbeitslast optimal verteilt. Der Bildungsexperte Heinrich Miedlich erklärt hier in einem Interview, wie der Kursverlauf in der Regel aussieht. Der Online-Kurs erlaubt darüber hinaus eine ortsunabhängige Weiterbildung. Lediglich für Prüfungstermine ist die Präsenz der Kursteilnehmer gefragt. Dies macht den Kurs zum Beispiel für Personen im bundesweiten Außendienst zur interessanten Option.

Die Online-Weiterbildung senkt auch die Gesamtkosten: Das Bildungsinstitut, das die Online-Weiterbildung zur Verfügung stellt, muss weder Personal, noch Räumlichkeiten für die Vermittlung des Lehrstoffs zur Verfügung stellen.

Hinweis: auf Kommunikationsoptionen achten 

Gute Online-Kurse stellen gut funktionierende Kontaktstellen zwischen Kommilitonen und Professoren her. Bei fachlichen Fragen ist so eine schnelle Hilfe gewährleistet. Gruppen-Chats und Live-Online-Module spielen in diesem Zusammenhang ebenfalls eine wichtige Rolle.

Wer trägt die Kosten für eine Online-Weiterbildung?

Die Finanzierung für Weiterbildungen aller Art lässt sich grundsätzlich auf vier Wegen umsetzen. Zum einen ist eine Eigenfinanzierung möglich – diese sollte in keinem Fall eine finanzielle Belastung darstellen, die zu ernsthaften finanziellen Engpässen führt. Ist die Finanzlage unzureichend, sollte man sich immer mit der Agentur für Arbeit in Verbindung setzen. Dort sind alle Informationen zum Thema Bildungsförderung erhältlich.

Frühzeitig Schritte für ein Stipendium einreichen

Ist der Antrag auf staatliche Zuschüsse erfolglos, lohnt sich die Suche nach Bildungsstiftungen. Bundesweit sind mehr als 2.000 Bildungsprogramme und Stiftungen vertreten. Diese vergeben Stipendien zumeist fachspezifisch und sind somit auf bestimmte Weiterbildungsbereiche begrenzt. Da der Auswahlprozess für Stipendien sehr langwierig ist, sollten die notwendige Schritte frühzeitig eingeleitet werden.

Online-Weiterbildung mit Arbeitgeber absprechen

Kulante Arbeitgeber unterstützen Angestellte während einer Weiterbildung nicht nur finanziell, sondern auch mit zusätzlichen Urlaubstagen oder flexiblen Arbeitszeiten. Wird die Fortbildung durch die Firma finanziert, bindet man sich in der Regel für einen längeren Zeitraum nach Abschluss an das Unternehmen – entsprechend gut sollte man sich diesen Finanzierungsweg überlegen.

Beate Greisel

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