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Silver Spoon oder Scrapper? Das Rennen um den Job

Silver Spoon, Scrapper

Würden Sie, als Personalreferent, einen Mitarbeiter einstellen, der nicht an einer Eliteuniversität studiert hat und mehrere Jobs hatte, die nicht der Norm entsprechen? Diese Frage stellt sich auch Regina Hartley. Sie ist Human Resources Manager bei UPS und hat tagtäglich mit dieser Entscheidung zu kämpfen. In ihrem TED-Talk zum Thema „Why the Best Hire Might Not Have the Perfect Resume“ erklärt sie die Problematik bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen.

Regina Hartley: Why the Best Hire Might Not Have the Perfect Resume

(Quelle: TED / YouTube)

Silver Spoon oder Scrapper?

Regina Hartley zeigt zwei Beispiele: Person A hat einen 1.0 Abschluss an einer Eliteuniversität erworben, kommt aus einem guten Elternhaus und hat super Empfehlungsschreiben. Person B hingegen war auf einer staatlichen Universität, hat mehrere Jobwechsel hinter sich und durchschnittliche Noten.

Person A ist der Silver Spoon. Der silberne Löffel, den jeder beneidet und der hervorragende Qualifikationen nachweisen kann. Auf der anderen Seite der Bewerbungen steht der Scrapper, der Kämpfer. Er hatte kein so leichtes Leben wie Person A, bringt aber die selben Qualifikationen mit.

Gebt den Kämpfern eine Chance!

Viele Personaler würden sofort den Silver Spoon wählen, ohne dem Scrapper überhaupt eine Chance im Vorstellungsgespräch zu geben. Wieso eigentlich? Ein Kämpfer musste sich anstrengen, sich durchboxen, um an dem Punkt im Leben zu sein, an dem er jetzt ist. Gerade er weiß mit schwierigen Situationen umzugehen. Warum sollte also ein kleines Problem im Unternehmen schwierig für ihn sein? Dem Silver Spoon hingegen ist es fremd sich mit komplexen Angelegenheiten auseinanderzusetzen und eine Lösung für sie zu finden.

Nun, die Frage an Sie: Silver Spoon oder Scrapper? 😉

Lydia Hagen

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