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Smarte Technik: Längst unterwegs, aber noch viel Potenzial

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Vom ersten Computer bis zur hochentwickelten künstlichen Intelligenz: Wie groß wird die Zeitspanne tatsächlich sein? Angesichts der aktuellen Geschwindigkeit ist diese Frage wichtiger denn je. Was im Kleinen begonnen hat, hat inzwischen massive weitreichende Auswirkungen. Doch welche Prognosen können wir zum Thema smarte Technik stellen? Ein Blick auf den momentanen Status bringt Klarheit.

Anfänge im Kleinen, Auswirkungen im Großen

Der Begriff Smart hat so viele Anwendungsbereiche erobert, dass er gefühlt schon fast als deutsches Wort gilt. Das Smartphone ist das bekannteste Beispiel dafür, das Smart Home holt kräftig auf und in der Industrie 4.0 sind smarte Produkte die Basis allen Fortschritts.

Dass der Fortschritt dabei meistens fließend und nicht sprunghaft vorangeht, lässt die Geschwindigkeit des Fortschritts langsamer wirken, als sie eigentlich ist. Denn selbst in vielen klassisch-technischen Bereichen finden laufend Veränderungen mit großen Auswirkungen statt. Zum Beispiel im Büro, wo Drucker neuerdings mit JetIntelligence ausgestattet sind und damit eine ganz neue Print-Ära einläuten, oder bei der täglichen Arbeit am PC, die immer stärker von Cloud-Technologien profitiert.

Und so subtil die einzelnen Schritte auch sind, so sehr wirken sie sich auf die Gesellschaft aus. Dementsprechend ist mittlerweile von einem Mobile Mindset die Rede. Dieses beschreibt eine mobile Welt, in der Standorte immer unwichtiger werden und der Mensch immer flexibler; ob im Privatleben oder in der Arbeit, die Technologie verkürzt die Distanzen enorm und stellt gleichzeitig neue Anforderungen an den Menschen.

Neue Welt mit neuen Chancen und Risiken

Dazu gehört auch, dass das Maß an Unsicherheit gleichzeitig größer und kleiner ist als je zuvor. Das klingt paradox, ist es aber nicht:

  • Größer, da sich alle Industrien immer schneller verändern, der Wettbewerb immer härter wird und inzwischen darüber diskutiert wird, ob die Maschine den Menschen vielleicht bald obsolet macht.
  • Kleiner, da sich in dieser vielfältigen Welt immer neue Möglichkeiten ergeben und alte Konventionen längst keinen Bestand mehr haben.

Dennoch ist die Konkurrenz durch intelligente Maschinen das wohl wichtigste Thema dieser Ära. Es schürt Ängste, aber auch Hoffnungen – beide Standpunkte sind durchaus berechtigt. Nichtsdestotrotz darf nicht vergessen werden, dass selbst eine solche Entwicklung in mehreren Stufen ablaufen wird. Zunächst einmal muss die sogenannte „AGI“ erreicht werden: Die „Artificial General Intelligence“, die dem Menschen ebenbürtig sein wird. Basierend darauf könnte dann eines Tages die „ASI“ („Artificial Super Intelligence“) entstehen, die den Menschen in seiner Leistungsfähigkeit weit übertrifft und dazu in der Lage ist, sich selbst fortlaufend zu verbessern.

Welche Prognosen können wir stellen?

Letzterer Punkt ist aus Sicht von Kritikern besonders besorgniserregend, da der Kontrollverlust über die Maschine in diesem Szenario durchaus denkbar wäre. Und an diesem Punkt werden weitere Vorhersagen bereits diffus, da wichtige Kernfragen, etwa die nach der möglichen Moral oder Nicht-Moral von Computern, noch gar nicht eindeutig geklärt sind. Sämtliche Prognosen sind also mit Vorsicht zu genießen, da die Ungewissheit vermutlich noch nie so ausgeprägt war, wie es bei diesem Thema der Fall ist.

Während Wissenschaftler wie Stephen Hawking vor der Zukunft warnen, dürfen Normalbürger vorerst entspannt bleiben und die Vorzüge der Technologie genießen. Denn in vielen Bereichen verspricht die nahe Zukunft viele Annehmlichkeiten: Das Smart Home wird immer erschwinglicher und leistungsfähiger, erneuerbare Energien werden immer effizienter und mit günstigen Elektroautos könnte die gesamte Mobilität revolutioniert werden.

Beate Greisel

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