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Social Media Marketing: 5 Fragen – 5 Antworten

Social Media Marketing, AGITANO, Facebook, Fanpage

Der Beruf des Social Media Managers hat sich in den letzten Jahren zu den beliebtesten Jobs der Marketingbranche entwickelt. Kein Wunder, denn wir alle nutzen Social Media Kanäle. Egal ob wir uns nun aktiv daran beteiligen, durch Gruppen und eigene Seiten oder lieber still bleiben uns informieren und mitlesen. Social Media beeinflusst unseren Alltag. Die Marketingabteilungen haben dies längst erkannt und binden seit Jahren aktiv Soziale Nerwerke in ihre Webestrategien ein. Social Media Marketing ist mittlerweile so zeitintensiv geworden, dass sogar ganze Abteilungen dafür geschaffen werden. Grund genug den wichtigsten Fakten des Social Media Marketings in unserer Reihe 5 Fragen – 5 Antworten auf den Grund zu gehen.

Was ist Social Media Marketing?

Social Media Marketing bedeutet kurz und knapp, Werbung auf sozialen Netzwerken zu platzieren. Zumeist wird der Begriff „soziale Netzwerke“ dabei nur auf die reine Nutzung im Internet bezogen, aber eigentlich gehören auch persönliche Kontakte dazu.

Ein soziales Netzwerk ist prinzipiell mit einem sehr großen Bekanntenkreis vergleichbar. Dort kann aktiv der Austausch über verschiedene Interessen stattfinden oder Informationen zu relevanten Themen eingeholt werden. Wie oft holen wir uns z.B. einen Rat von Freunden zur Qualität von Produkten oder Tipps, wo man gut Essen gehen kann?

All das kann in sozialen Online Netzwerken genauso umgesetzt werden. Das Besondere der Social Media Plattformen ist die Eigendynamik, die sich durch die aktive Nutzung der User entwickelt. Beträge können sich dort leicht viral verbreiten und erreichen dadurch eine große Zielgruppe.

Welchen Nutzen hat Social Media Marketing

Zu den größten und auch realistisch durchführbaren Zielen von Social Media Marketing gehört die Imagepflege von Unternehmen. Social Media macht Unternehmen für Kunden generell greifbarer. Direkte, auf die Fragen der User spezialisierte und vor allem authentische Informationen von Hersteller oder Dienstleister, stehen altbackenen Datenblättern und Infobroschüren gegenüber. Keine Frage, was überzeugender ist.

Aber auch Kundenakquise, Markenbildung und Reputationsaufbau stehen im Vordergrund und zwar genau dort, wo sich die gewünschte Zielgruppe aufhält. Werbung wird dem klassischen Werbebild entrückt und vielmehr zwischen den Zeilen zu Nutzung bereitgestellt, wo und wann es der User selbst zulässt.

Welche Eigenschaften sollte ein Social Media Marketing Manager haben?

Auch wenn es erst einmal einfach klingt, der heiß begehrte Beruf des Social Media Marketing Managers erfordert einige Kenntnisse. Gute Social Media Manager sollten mindestens diese fünf Eigenschaften besitzen:

  • Vertrauenswürdigkeit ausstrahlen, um die Authentizität des Unternehmens zu wahren
  • Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit vermitteln, denn Transparenz ist das Zauberwort für Social Media
  • Sympathie-Träger sein, denn es ist die sympathische Wirkung nach außen, die den Kundenkontakt erst persönlich macht
  • flexibel sein und schnell umdenken können, denn ohne schnelles und flexibles Handeln geht in der Social Media Welt nicht viel. Nur dadurch kann nämlich gezielt auf neue Anforderungen reagiert werden.
  • Organisationstalent besitzen, denn gerade Social-Media Kampagnen, die auf mehreren Kanälen gleichzeitig laufen, können schnell umfangreich werden. Strukturiertes Arbeiten ist dabei mehr als notwendig

Welche Kanäle können wie genutzt werden?

  • Facebook, bietet allen Unternehmen die Möglichkeit, sich und ihr Unternehmen umfangreich auf einer Fan-Page darzustellen. Dort können sogar ganze Fan-Communities aufgebaut werden. Der direkte Austausch mit Kunden, die sich selbst am Unternehmen beteiligen wollen ist sehr leicht. Facebook bietet zudem die Möglichkeit, auf eigene Online Beiträge zu verlinken, Bilder hochzuladen und nach deren Einwilligung direkt mit dem Kunden ins Gespräch zu kommen. Auch eine Werbeschaltung von Beiträgen oder der eigenen Seite ist denkbar.
  • Google +, funktioniert ähnlich wie Facebook. Social Media Marketing ist auch dort sehr einfach. Jedoch läuft die Kommunikation nicht über einzelne Unternehmensseiten, sondern über einzelne Personen. Verbindet sich der Unternehmer mit anderen Nutzern in sogenannten sozialen Kreisen, kann er Beiträge gestalten, verlinken und Fotos hochladen. Seine Nutzerkreise können diesen Content dann in ihrer eigenen Timeline sehen. Auch hier ist die eingangs beschriebene virale Verbreitung durchaus möglich.
Facebook-Post, Beitrag auf Facebook, Stephan Grabmeier
So kann ein gut gestalteter Facebook-Post aussehen / Quelle: Stephan Grabmeier auf Facebook
  • Twitter ist ein sehr schneller Nachrichtendienst, der seine Tweeds auf nur 160 Zeichen beschränkt. Nicht viel Platz für lange und ausschweifende Nachrichten. „Kurz“, „prägnant“ und „treffend“, das sind die Stichworte für Twitter. Über diesen Dienst können ebenfalls Bilder und Links geteilt werden. In den USA ist Twitter generell beliebter als in Deutschland. Beachten Sie das bei ihrer Zielgruppenauswahl.
  • XING ist eine wertvolle Plattform für Unternehmer und Arbeitssuchende. In diesem Netzwerk dreht sich alles um Businesskontakte –und netzwerke. Als Dienstleister mit konkreten Angeboten und Fähigkeiten sind Sie hier bestens aufgehoben. Auf ihrem eigenen Profil können Sie konkret angeben, was Sie zu bieten haben und nach was Sie Ausschau halten. Die Kommunikation läuft weitestgehend über direkte Nachrichten und in Gruppen ab. Zum Networking und Generieren von Businesskontakten ist XING von daher bestens geeignet.
  • Bilder teilen Sie am besten über die Bild-Portale von Instagram, das es leider nur fürs Smartphone gibt, und Pinterest, einer Art Online-Pinnwand. Dort haben ihre Kunden die Möglichkeit ihre Bilder auf ihrer privaten Pinnwand festzuhalten und für später zu speichern.

Wie sieht ein idealer Post auf den Social Media Kanälen aus?

Ein guter Post, beispielsweise auf Facebook, enthält optimalerweise ein Bild, einen Link, die passenden #Hashtags zum Beitrag und mehr als nur drei Zeilen Text. Sie dürfen die Nutzer gerne wissen lassen, was Sie dazu veranlasst diesen Beitrag zu teilen. Wichtig ist auch, auf Kommentare zeitnah zu reagieren und Sie gegebenenfalls zu liken. Treten Sie in den aktiven Dialog mit Ihren Kunden und nutzen Sie die Vorlagen die Sie erhalten.

Mehr Tipps zu gelungenem Social Media Marketing gibt ihnen auch unser Beitrag: Fünf Tipps für ein erfolgreiches Social Media Marketing.

Übrigens, hier sind die Social Media Kanäle von AGITANO. Schauen Sie doch mal vorbei und treten Sie mit uns in den Dialog!

Claudia Zesewitz

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