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Mobile Marketing: Mit Apps von der Fußball-WM profitieren?

„Nach der EM ist vor der WM!“. Gut acht Wochen vor dem Start wirft das vermutlich größte Sportereignis der Welt bereits seine Schatten voraus. Gerade im Bereich Mobile Marketing könnten Unternehmen mit der richtigen App punkten. Doch worauf gilt es in puncto Werbung beziehungsweise Mobile Marketing zu achten, wenn Anbieter von Dienstleistungen und Gütern vom Fußball-Turnier profitieren möchten?

Werbefouls können teuer werden!

Apple iPhone 5S, Smartphone
Mobile Marketing: Neben juristischen Fallstricken auch die technischen Stolpersteine berücksichtigen. (Bild: „another hand with an Apple iPhone 5s“ by Viktor Hanáček / picjumbo.com)

Falls Unternehmen ihre Produkte im Zusammenhang der Weltmeisterschaft vermarkten möchten, zum Beispiel durch eine WM-Tippspiel App, haben sie dabei einige Spielregeln zu beachten. Bei Fouls beziehungsweise Nichteinhaltung dieser Regeln, kann eine Werbekampagne richtig teuer werden. Zum Beispiel in Form von Abmahnungen, einstweiligen Verfügungen und Klagen. Denn bei dem Turnier, dass dieses Jahr in Brasilien stattfinden wird, handelt es sich nicht nur um eine Veranstaltung, sondern vor allem um ein Markenprodukt des Fußball-Weltverbands FIFA (Fédération Internationale de Football Association).

Mobile Marketing und Schutzrechte

Der Verband ist bekannt dafür, bezüglich seiner Markenschutzrechte keinen Spaß zu kennen. Egal ob transnational agierender Großkonzern oder die Kneipe um die Ecke – wer neben dem offiziellen Emblem, das Maskottchen und sogar eine Abbildung des Pokals für seine Marketingzwecke nutzen will, muss zahlen. Darüber hinaus hat die FIFA eine Vielzahl von Einzelbegriffen oder Wortkombinationen markenrechtlich schützen lassen. Vor allem in den Sozialen Medien ist dies bezüglich Vorsicht geboten und sollte auch bei dem Gedanken über eine WM-Facebook-App Berücksichtigung finden.

Fußball-WM und Apps. Bauen Sie auch auf die richtige Technik

Doch neben juristischen Gesichtspunkten gibt es vor allem technische Faktoren zu berücksichtigen. Nichts frustriert User und somit potenzielle Kunden mehr, als der Umstand, eine App nicht richtig nutzen zu können. Beispielsweise, weil das Design sich nicht an das jeweilige mobile Endgerät anpasst. Der Fachausdruck hierfür lautet Responsive Webdesign, ein Kriterium, das in puncto Mobile Marketing zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.

Vertrauen Sie notfalls auf Expertise von außen

Summa Summarum gilt: egal ob Gesetze oder Technik – beides ist manchmal derart komplex, dass man als Unternehmen notfalls auf Expertise von außen setzen muss. Wer zum Beispiel auf rechtlichen Rat verzichtet, muss im schlimmsten Fall die nicht unerhebli‎chen Anwalts- und Gerichtskosten tragen. Wer meint, die hausinterne IT-Abteilung verfügt über genügend Kompetenz, um eine Tippspiel-App zu programmieren, kann dadurch – statt mit dem gewünschten Marketingeffekt – mit Hohn und Spott der Konkurrenz und Kunden rechnen. Übrigens: in folgender Tippspiel-Demo zeigen die Experten von der iConsultants GmbH ein gutes Beispiel, worauf es bei der Umsetzung ankommt.

Christoph Schroeder

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