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Rechnungskauf: Online-Shops sind Kundenwünsche egal

Studie zeigt auf: Die größten Online-Shops in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Region D/A/CH) ignorieren Zahlungswünsche der Kunden.

Schweizer Online-Shops noch am kundenfreundlichsten

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Online-Shops werden beim Thema Zahlungsmethoden den Kundenwünschen nur selten gerecht (Bild: Tony Hegewald / pixelio.de)

Deutsche Online-Shopper möchten ihren Einkauf im Internet am liebsten per Rechnung bezahlen, auch in Österreich und der Schweiz ist der Kauf auf Rechnung am beliebtesten.* Doch nur sechs von zehn (61 Prozent) der einhundert größten Onlineshops in Deutschland bieten ihren Kunden diese Zahlmethode an. In Österreich ist es nur jeder zweite der Top-100-Online-Shops (51 Prozent). Die Schweizer Webshops sind in dieser Hinsicht am kundenfreundlichsten: 73 Prozent geben ihren Kunden die Möglichkeit, per Rechnung nach Eingang der Ware zu zahlen. Das sind die Ergebnisse einer Analyse** der 100 umsatzstärksten Online-Shops*** in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die der Payment-Partner Loviit (www.loviit.com) zum Jahreswechsel durchgeführt hat.

Online-Shops nehmen hohe Kaufabbruchraten einfach hin

„Um bis zu 80 Prozent* können Online-Händler die Kaufabbruchraten im Shop reduzieren, indem sie die Option ‚Zahlen per Rechnung‘ zusätzlich als Bezahlmethode aufnehmen. Das Dilemma ist, dass das Zahlungsmittel, welches Kunden als besonders sicher empfinden, für die Händler vermeintlich mit dem größten Risiko verbunden ist“, erklärt Marcel Vaschauner, CEO von Loviit. „Anstatt den Rechnungskauf gar nicht anzubieten, sollten Online-Händler den Kundenwunsch in den Fokus rücken und nach Lösungen suchen, um das Ausfallrisiko für sich zu minimieren. Sie können es zum Beispiel an einen Partner übertragen. Wichtig ist, dass die Lösung für Händler und Kunden einfach in der Abwicklung ist“, rät Vaschauner.

Zahlungsmethoden: Deutsche Online-Shops bieten die größte Vielfalt

Die Höhe der Transaktionsgebühren scheint für die Online-Händler ein geringeres Problem zu sein. Obwohl sie die Zahlungsoption ‚Kreditkarte‘ in diesem Punkt deutlich schlechter bewerten als den Rechnungskauf, ist die Kreditkartenzahlung, die am häufigsten angebotene Methode. Laut Analyse von Loviit bieten in Deutschland neun von zehn der größten E-Shops Kreditkartenzahlung an. In Österreich sind es 86 Prozent und in der Schweiz 85 Prozent. Deutsche Online-Shops offerieren ihren Kunden mit durchschnittlich fünf Bezahlmethoden die größte Vielfalt. In Österreich können die Online-Shopper im Schnitt zwischen vier Varianten auswählen. Die Schweizer-Shop-Betreiber bieten im Durchschnitt drei Verfahren an.

(Quelle: © www.frauwenk.de / www.loviit.com)

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Hintergrundinformationen und weiterführende Links:

Grafik zum Download: Das Zahlungsportfolio der Top-100-Online-Shops
– http://www.frauwenk.de/mediaserver/Loviit/Infografik_Zahlungsportfolio-DACH-Loviit.pdf

Daten entnommen aus:

* ECC Köln, Erfolgsfaktor Payment 2013 und Payment im E-Commerce 2013
** Interne Analyse der Top-100-Online-Shops in D-A-CH im Januar 2014
*** basierend auf:

http://www.ibusiness.de/wrapper.cgi/www.ibusiness.de/files/iBusiness_Poster_Onlineshops_2013.pdf
http://www.ibusiness.de/wrapper.cgi/www.ibusiness.de/files/iBusiness-Poster_Onlineshops_Schweiz_2013.pdf
http://www.ibusiness.de/wrapper.cgi/www.ibusiness.de/files/iBusiness-Poster_Onlineshops_Oesterreich_2013.pdf

Christoph Schroeder

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