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Reputation Management: Gründe und Tipps

Die digitale Reputation ist inzwischen mindestens (!) genauso wichtig wie ihr analoges Pendant. Immer öfter wird dieser Ruf von verärgerten Kunden, enttäuschten Geschäftspartnern oder Konkurrenten absichtlich manipuliert. Derart gestaltete Manipulationen können für Unternehmen erhebliche Umsatzeinbrüche bedeuten. Doch dagegen kann man sich mit Reputation Management wehren.

Ihr guter Ruf verkauft. Vor allem online!

Mit Reputation Management seinen guten Ruf wahren
Auch online ist eine guter Ruf das verkaufsargument schlechthin. Reputation Mangement hilft, diesen zu wahren. (Bild: Niko Korte / pixelio.de)

Das zeigt unter anderem der Begriff „Googability“. Damit ist das Image einer Person und inzwischen auch das eines Unternehmens gemeint, das bei der Eingabe des Namens in eine Suchmaschine anhand der Ergebnisse abzulesen ist. Eine hohe Online-Reputation erwirbt man sich – wie auch in der „realen“ Welt auch – vor allem durch Leistung, die sich rumsprechen mussen. Anzeichen für eine gute „Googlability“* sind unter anderem:

  • Positive Bewertungen auf Handelsplattformen oder in Foren,
  • Berichterstattungen in anderen Online-Medien (Zeitungen, Magazine, Blogs),
  • Produktreviews, in denen positive Fazits gezogen werden.

All das kostet natürlich Zeit. Aber ist erst einmal ein guter Ruf aufgebaut, schlägt sich dieser nicht lediglich in steigenden Absatzzahlen, sondern auch in sinkenden Kosten für Werbung nieder. Ein Produkt oder eine Dienstleistung, das respektive die sich auf dem Markt behauptet hat, muss sich schließlich nicht stets aufs Neue beim Kunden anpreisen. Mit anderen Worten, Ihr guter Ruf verkauft! Sonst nichts. Auch online!

Mit Reputation Management seinen Ruf retten

Um den Wert Ihres guten Rufs wissen auch verärgerte Verbraucher, enttäuschte Geschäftspartner und nicht zuletzt die Konkurrenz. Manche von ihnen schrecken nicht davor zurück mit gezielten Kampagnen das Image von Unternehmen zu zerstören. Mit fatalen Folgen. So hat eine Umfrage zum Thema Beeinflussung der Kaufentscheidung durch Online-Bewertungen ergeben, dass jeder dritte Verbraucher in Deutschland bereits mehrmals ein Produkt, aufgrund von negativen Bewertungen oder Kommentaren anderer Käufer im Internet, nicht gekauft hat. Reputation Mangement, also die Planung, Aufbau, Pflege, Steuerung und Kontrolle des Rufs einer Organisation, hilft unschuldig in Verruf geratenen Unternehmen dabei, ihr Image zu retten. Hierzu einige Tipps und Tricks im Kompaktüberblick.

Lassen Sie Kunden bewerten

Es liegt in der Natur der Sache. Wenn es gut läuft, dann nehmen wir das als selbstverständlich hin. Wenn nicht, fangen wir an, zu meckern. Das ist bei Kunden nicht anders. Schlimmstenfalls verkünden sie ihren Unmut in der Kommentarfunktion Ihrer Webseite oder in Themenforen. Animieren Sie jene Kunden, die zufrieden mit Ihnen waren, dies auch zu sagen und damit zu Ihrem Reputation Management beizutragen. Stellen Sie einen dazu einen Gewinn in Aussicht oder gewähren Sie Rabatte.

Gründen Sie einen Firmenblog

Ein virtuelles Reputation Management kann nur betreiben, wer auch online präsent ist. Die meisten sind das mit ihrer Unternehmenswebseite. Gründen Sie zusätzlich einen Firmenblog, auf dem Sie Kunden – und jene, die es werden wollen – mit hochwertigen Inhalten versorgen. Gewähren Sie zum Beispiel einen Blick „hinter die Kulissen“, stellen Sie Ihr Team vor oder informieren Sie über Ihre Produktionsverfahren. Transparenz ist ein hoher Reputationsfaktor.

*Eine ausführliche Definition zum Googlability-Begriff finden Sie hier:

  • http://lexikon2.blog.de/2007/01/05/lexikon2_googlability~1519298/
Christoph Schroeder

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