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Überschuldung in Deutschland: Für Euphorie besteht kein Anlass

SchuldnerKlima-Index Herbst 2013 zeigt: Es geht winterlich zu. So hat sich das SchuldnerKlima für die Verbraucher in Deutschland im Herbst 2013 nochmals eingetrübt. Der aktuelle Index beträgt rund 99 Punkte und hat sich im Vergleich zum Sommer 2013 um rund drei Punkte verschlechtert (Herbst 2013: 99,2 Punkte; -2,8 Punkte).

Schwache Auslandsnachfrage

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Verbraucher in Deutschland beschleicht oft das Gefühl, dass ihnen die fSchulden über den Kopf wachsen (Bild: GG-Berlin / pixelio.de).

Das aktuelle Ergebnis spiegelt die weiterhin unstete Konjunkturentwicklung wider, die sich trotz vieler positiver Meldungen aus der Konjunktur- und Wirtschaftsforschung immer noch nicht nachhaltig verbessert hat. Die Hauptgründe für diese Unstetigkeit der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland lagen im Jahresverlauf in einer Exportschwäche durch eine schwache Auslandsnachfrage und in zurückhaltenden Unternehmensinvestitionen.

Verbrauchern wachsen ihre Schulden über den Kopf

Wie bereits im Winter 2010/11 verspürt im Herbst 2013 nunmehr jeder achte Verbraucher in Deutschland „häufig das Gefühl, dass ihm die finanziellen Verbindlichkeiten über den Kopf wachsen könnten“ (12,4 Prozent; +1,6 Punkte). Der SchuldnerKlima-Index liegt in diesem Quartal erstmals seit dem Winter 2010/11 unter der 100-Punkte-Grenze und somit im negativen Bereich („leicht angespanntes Schuldnerklima“). Die aktuellen Ergebnisse und der Trend im Jahresverlauf korrespondieren mit den Ergebnissen des aktuellen SchuldnerAtlas Deutschland wider, der in der aktuellen Ausgabe des Risikomanagement-Newsletters unter Themenpunkt eins erläutert wird.


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