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WhatsApp Marketing: 5 Fragen – 5 Antworten

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WhatsApp, als Marktführer und andere Instant Messaging Systeme, wie beispielsweise der Facebook Messenger oder Snapchat, sind aus unserer privaten Kommunikation nicht wegzudenken. Sie haben sich als Kommunikationstools weltweit etabliert und erfolgreich gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt.
Auch für effektives Push-Marketing kommen sie nun immer mehr zum Einsatz. Mit Kinderkrankheiten zwar, aber auch mit erfolgversprechenden Aussichten. Wir haben für Sie in unserer Themenreihe 5 Fragen & 5 Antworten alle wichtigen Informationen zusammengestellt.

Was ist WhatsApp Marketing?

Sie kennen bereits das Prinzip des Email Marketings. Hier können Sie übrigens unsere Tipps für gelungenes Email Marketing lesen: AGITANO – Email Marketing – Noch immer am effizientesten. In einer ähnlichen Form funktioniert auch WhatsApp Marketing bzw. Messenger Marketing im Allgemeinen. Mit Hilfe dieser Kommunikationsart können Sie Firmenkunden und Interessierte über Neuigkeiten informieren, interessante Angebote unterbreiten und ihre bekannten Marketingmethoden verwenden, um die Aufmerksamkeit ihrer Kunden auf sich zu lenken. Sogar eine direkte Kundenberatung oder der Support ist über Messagingsysteme denkbar.

Was nützt WhatsApp Marketing?

Kaum jemand verlässt das Haus ohne das Smartphone in der Tasche. Täglich werden mehr als 30 Milliarden Nachrichten verschickt und das alleine über den Nachrichtendienst WhatsApp. Brauchen Sie noch mehr Zahlen und Fakten? Zu diesen Nachrichten kommen in etwa 700 Millionen Fotos, 200 Millionen Sprachnachrichten und 100 Millionen Videobotschaften. Deutlicher könnte der Nutzen kaum darstellbar sein. Denn ganz leicht zu erkennen ist, dass das besondere am Messenger Marketing der direkte Bezug zum Kunden ist. Zur Zeit gibt es vermutlich kaum eine andere Variante, noch näher an einen Kunden heranzukommen, als mit Hilfe der modernen Kommunikationstools und Messenger.

Wie sehen Best Practise Beispiele aus?

Große Unternehmen, wie beispielsweise der Nachrichtensender n-tv, haben bereits WhatsApp Marketing für sich entdeckt. Das Besondere ist aber, dass es eigentlich kleinere Unternehmen sind, die hier die Vorreiterrolle eingenommen haben. Bekannt ist das Beispiel einer Fleischerei, die via WhatsApp Nachricht ihre Kunden auf die wöchentlichen Angebote aufmerksam gemacht hat. Aber auch das Bistum Essen muss hier erwähnt werden, das mittels Storytelling 2015 die Ostergeschichte virtuell per WhatsApp Nachricht erfahrbar machte. Sie sehen, hier ist noch viel Platz für die kreative Umsetzung einer gelungenen Marketingstrategie.

Wo liegen die Schwierigkeiten?

Allerdings sollten dabei einige wichtige Dinge beachtet werden, die gerade in der jüngsten Vergangenheit auch öfter zu Problemen geführt haben. In den AGB von WhatsApp ist nämlich die kommerzielle Nutzung des Dienstes gar nicht vorgesehen. Das heißt also, dass eCommerce über den Service rechtlich nicht erlaubt ist. Den Kunden Informationen bereitzustellen fällt jedoch in eine Grauzone. Da es sich hier nicht um den aktiven Verkauf von Produkten handelt, sondern lediglich um informativen Mehrwert. Trotzdem sollten Sie aber auch die  rechtlichen Komponenten beachten, die auch für  das Newslettermarketing gelten. Das heißt also: Der Kunde muss Ihnen immer die freiwillige Einwilligung der Nutzung seiner Daten zur Verfügung stellen und auch eine Exit-Möglichkeit via Abmeldebutton erhalten.

Ist WhatsApp Marketing zukunftsfähig?

Trotz der kritischen Stimmen, die sich gerade auf das Thema Datenschutz beziehen, stehen die Chancen recht gut, dass im Laufe der nächsten Jahre immer mehr Unternehmen auch auf Messenger Marketing setzen werden. Facebook hat zu diesem Zweck bereits den Facebook Business Messenger bereitgestellt und vermutlich dauert es nicht lange, bis auch die anderen Dienste mit auf den Zug aufspringen werden. Clever ist es also, sich zumindest schon einmal gute Marketingkonzepte für den Fall der Realisierung der geplanten Projekte zurechtzulegen.

Beate Greisel

Ein Kommentar zu “WhatsApp Marketing: 5 Fragen – 5 Antworten

  1. Sehr gut geschriebener Artikel zu einem Thema, das immer mehr Marketer interessiert. Ist auch verständlich, wenn man sich die Zahlen und Reichweiten von Messenger-Apps anschaut. Sie haben in den letzten Jahren die Kommunikation stark verändert und werden definitiv auch Kontext von Unternehmen, z.B. im Sinne von Kundendialogen eine Rolle spielen. Gleichzeitig haben Sie bereits auf die Risiken hingewiesen. Was jedoch viel gravierender ist, ist die Tatsache, dass die Service-Verfügbarkeit von WhatsApp-basierten Diensten nicht sichergestellt werden kann, da die Business-Nutzung ja offiziell nicht erlaubt und dadurch auch nicht unterstützt wird. Ausserdem fehlen sinnvolle Funktionen, wie z.B. Schnittstellen, Teamarbeit und weitere, die den Einsatz als wirkliches B2C-Tool ermöglichen könnten. Schnittstellen für Integrationen sind ebenso wichtig wie vollständige Profile der Unternehmen. Aus diesem Grund haben wir uns im Jahr 2013 dazu entschieden eine Messaging-Plattform zu entwickeln, die für den Einsatz im Unternehmenskontext konzipiert wurde – und zwar getrennt von privater Kommunikation frei nach dem Motto “Service to go”. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen Leser, dass wir regelmäßig Inhalte zu diesem Thema veröffentlichen: smoope.com/de/blog/

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