Regionales

Bayern genehmigt Gesamtkonzept zur Modellkommune Elektromobilität

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil zeigte sich hocherfreut, dass er heute dem Ersten Bürgermeister des Marktes Garmisch-Partenkirchen, Thomas Schmid, die Genehmigung des vorgelegten Gesamtkonzepts der Modellkommune Elektromobilität Garmisch-Partenkirchen zusagen konnte. „Das übermittelte Gesamtkonzept ‚e-GAP’ stellt eine gute Grundlage dar, Projekte im Rahmen der Modellkommune Garmisch-Partenkirchen zu fördern. Es entspricht den Zielsetzungen, die der Freistaat Bayern mit der Aufstellung der Fördergrundsätze für die Modellregionen verfolgt. Es zeigt zudem auf, wie die verschiedenen Schwerpunkte und Einzelprojekte in Garmisch-Partenkirchen sinnvoll ineinander greifen“, betonte Zeil. Somit können ab sofort bewilligungsfähige Anträge aus der Modellstadt Garmisch-Partenkirchen beim Projektträger zur Förderung eingereicht werden. Einzelne Projekte müssen teilweise noch nachgearbeitet werden, um förderfähig zu sein.

Bürgermeister Schmid unterstrich: „Wir sind sehr erfreut, dass unser ganzheitliches und multimodales Konzept der Elektromobilität so positiv aufgenommen wurde. Vor allem freuen wir uns, dass so vielfältige Industrie- und Forschungspartner im Forschungsprojekt e-GAP tätig werden, um für unsere Bürger, Gäste und Gewerbetreibende diese neue Art der Mobilität erfahrbar zu machen und so zur Entwicklung einer nachhaltigen Kommune beitragen.“

Das Gesamtkonzept der Modellkommune Elektromobilität Garmisch-Partenkirchen besteht vor allem aus Projekten, die den Bereichen E-Mobilitäts-Angebot und E-Mobilitäts-Infrastruktur für Bürger, Tourismus oder Gewerbe zugeordnet werden können. Schwerpunkte sind unter anderem
Fahrzeugflottenprojekte der bayerischen Hersteller von Elektromobilen,
ein Projekt zum Aufbau einer innovativen, integrierten Ladeinfrastruktur mit intelligentem Lademanagement sowie
ein Micromobilitätsprojekt mit quadähnlichen Pedelecs (Pedal Electric Cycle; Elektrofahrrad) für Touristen und Bürger.

Parallel zu diesen Projekten soll die Entwicklung eines intelligenten Stromnetzes (Smart Grid) untersucht werden. Ergänzt werden soll dies durch ein zu detaillierendes Smart Mobility-Vorhaben, in das die Bahn eingebunden werden soll, sowie ein touristisches E-Mobilitätskonzept.

Die Bayerische Staatsregierung hat Bad Neustadt a.D. Saale, Garmisch-Partenkirchen und E-Wald als bayerische Modellinitiativen für Elektromobilität ausgewählt. Ziel ist, Anwendungsbeispiele für die verschiedensten Bereiche der Elektromobilität in Verbindung mit der Anwendung von regenerativen Energien im ländlichen Raum zu erproben. Für die drei Modellinitiativen stellt die Staatsregierung 30 Millionen Euro im Rahmen der Zukunftsinitiative ‚Aufbruch Bayern’ bereit.

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