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Foodtruck Business – der Hype ums Essen auf Rädern

Foodtruck, Street Food

Es ist das neue It-Thema: Foodtrucks und Street Food. Was in Asien und Südamerika seinen Ursprung fand, ist nun auch in den USA und Europa angekommen. In den letzten Jahren hat das Thema so große Kreise gezogen, dass es sogar Street Food Markets gibt, wo die unterschiedlichsten Foodtrucks mit ihrem Essen werben. Döner und Pommes sind zu langweilig für die Fastfoodbranche geworden. Das Gourmetangebot im Restaurant wird straßentauglich. Wer davon profitiert und was es genau mit dem neuen Hype auf sich hat, erfahren Sie hier.

Ein risikoloser Start für das eigene Unternehmen

Wer sich nach seinem Studium mit einem Foodtruck selbstständig machen will, kann dies ohne großes Risiko tun. Die Kosten, die beim Foodtruck Geschäftsmodell anfallen, belaufen sich nur auf einen Bruchteil der Kosten, die für ein eigenes Lokal in der Gastronomiebranche aufgebracht werden müssen. Ein neuwertiger Truck liegt zwischen 65.000 und 140.000 Euro, wenn man das amerikanische Luxusmodell kaufen möchte. Mit diesem Grundeinsatz sind somit die Ladenkosten abgedeckt und man kann sich mit den frischen Zutaten befassen.

Alles was die Gründer für ihr Startup noch brauchen ist Kreativität. Kreativität, um die nötige Marktlücke im Food Business füllen zu können. Kunden, die sich mit Streetfood auseinandersetzen und offen dafür sind, möchten sicherlich nicht ein 0815 Essen, denn hierfür kann man auch weiterhin in die Kantine gehen. Die Abwechslung und das Besondere stehen hier definitiv im Vordergrund.

Wo gibt es den nächsten Foodtruck?

Damit eine möglichst breite Masse an dem Foodtruck-Erlebnis teilhaben kann, ist der Standort, neben dem Essen, das wichtigste. Da es in Deutschland für alles Regeln und Gesetze gibt, kommt ein Foodtruck-Gewerbe leider auch nicht drumherum. Anders als in anderen Ländern, gibt es in Deutschland festgelegte Genehmigungen und Vorschriften für das Business. Seinen Truck an jeder Straßenecke parken? Fehlanzeige. Eine schriftliche Erlaubnis für den Verkaufsstandort, egal ob Firmengelände oder Industriepark, ist Pflicht. Achten Sie beim Standort auf einen ständigen Kundenzulauf, der den Verkauf sichert.

Ein Foodtruck als Brand

Einen Foodtruck zu besitzen und damit durch die Städte zu ziehen, bedeutet nicht nur eine Menge an Freiheiten, sondern auch das Ausleben seiner eigenen Kreativität. Welche weiteren Vorteile gewinnt man durch das Street Food Business?

  • Man kocht das Essen, dass man selber gern isst und inspiriert dadurch seine Kunden.
  • Man trifft seine Kunden und erhält direktes Feedback.
  • Man ist auf Privatfeiern eingeladen, um dort das Essen zu präsentieren, das der Kunde vom Catering nicht erhalten kann.
  • Man ist an der frischen Luft und verbringt die Zeit mit seinen Freunden (falls diese im Foodtruck mitarbeiten).
  • Man ist ungebunden. Läuft das Unternehmen nicht so wie erwartet, ist es kein Problem es pausieren zu lassen oder aufzugeben. Ohne große Verluste.

Ohne Aufwand, kein Erfolg

Es mag alles so verlockend klingen, doch der Aufwand, den man betreiben muss, sollte man definitiv nicht unterschätzen. Ist man auf einem Firmengelände zur Mittagszeit, wollen 100 Mitarbeiter versorgt werden und das innerhalb kürzester Zeit. Schon am frühen Morgen sollten die Gerichte vorbereitet werden, um Zeit zu sparen. Auch in einem Foodtruck geht es darum, das richtige Essen zur richtigen Zeit dem Kunden bereitzustellen. Dazu bedarf es präziser Planung und ein Höchstmaß an Selbstdisziplin.

Lydia Hagen

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