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Kreativität und Kreativitätstechniken: 5 Fragen – 5 Antworten

Kreativität, Kreativitätstechniken, 5 Fragen & 5 Antworten

Ohne Kreativität keine Ideen. Ohne Ideen keine Innovationen. Ohne Innovationen kein Fortschritt. Kein Wunder also, dass Kreativität einer der Garanten für ein stabiles und gesundes Unternehmenswachstum ist. Wird Kreativität aktiv gefördert, so stehen die Chancen gut, dass Unternehmen Produkte auf dem Markt platzieren, die sie von Konkurrenten abheben. Kreativität bringt aber auch Probleme mit sich. Denn nicht immer, fließt sie so wie wir wollen. Deswegen gibt es Kreativitätstechniken, die solche Blockaden auflösen. Wir haben uns für unsere Reihe 5 Fragen & 5 Antworten mal umgesehen und alles wichtige zum Thema Kreativität und Kreativitätstechniken zusammengefasst.

Was ist Kreativität?

Kreativität definiert die Fähigkeit mit Phantasie und Einfallsreichtum zu denken und zu handeln. Dabei ist es egal, ob das kreative Denken und Handeln durch Gruppen oder Einzelpersonen bestimmt wird. Gerne wird der Begriff Kreativität im Unternehmensbereich mit dem Begriff Innovation verwechselt. Jedoch sind Innovationen Neuerungen, die durch den technischen, sozialen und wirtschaftlichen Wandel auftreten. Kreativität ist also nicht gleichzusetzen mit Innovationen, sondern eine der Grundvoraussetzungen dafür.

Wo liegen die Probleme?

Während Kreativität meistens mit positiven Begriffen, wie Flexibilität im Denken, künstlerischen Begabungen und unkonventionellen Problemlösungen verbunden wird, gibt es aber auch Negatives und Herausforderungen, mit denen sich kreative Menschen auseinander setzen müssen. Zu den gängigsten Vorurteilen gegenüber kreativen Köpfen gehören:

  • Der Hang zum Lügen
  • die extravagante Persönlichkeit
  • und die Arroganz

Neben diesen Schattenseite gibt es  gerade im Job vor allem ein Problem: Was tun, wenn Kreativität erwartet wird und sie sich nicht einstellt?

Wie kann Kreativität gefördert werden?

Die Förderung der Kreativität seiner Mitarbeiter sollte jedem Unternehmer am Herzen liegen. Denn deutlich spürbar ist, dass gerade junge Bewerber lieber in einem kreativen Umfeld arbeiten als in konservativen Firmen, die Kreativität nicht nur nicht fördern, sondern sogar hemmen. Für die Förderung der Mitarbeiterkreativität gibt es, neben konkreten Maßnahmen und Weiterbildungen zum Erlernen von Kreativitätstechniken, auch einen weiteren meist weniger beachtete Faktoren. Nämlich: Der Freiraum und die Möglichkeit auch Fehler machen zu drüfen und die offene Reaktion auf Ideen von Mitarbeitern. Denn durch ehrliches Interesse kann zur Weiterentwicklung der kreativen Fähgkeiten animieret werden. Mitarbeiter, die wissen, dass auch hre unkonventionellen, eher kreativen oder gar queren Ideen von der Führungsriege trotzdem beachtet werden, trauen sich eher auch die angestrebten Gedankenwege zu nehmen.

Welche Kreativitätstechniken gibt es?

Es gibt zahlreiche Kreativitätstechniken, die helfen können, Blockaden aufzulösen und den Weg für kreative Gedanken zu öffnen. Wir stellen Ihnen im Folgenden 5 vor:

  1. Mindmapping – der Klassiker, hier wird mit Schlüsselbegriffen gearbeitet, die auf einzelnen Karten gut sichtbar um das Schlagwort positioniert werden. Erlaubt ist, was einfällt.
  2. Brainstorming – Hier werden den Assoziationen zum einzelnen Wörter freien lauf gelassen. Egal ob verschriftlicht, als Brainwriting oder mündlich. Hier geht die Quantität der Ideen ersteinmal vor der Qualität. Später wird nach Relevanz selektiert.
  3. Die Sechs Hüte – Lesen Sie hierzu unseren Beitrag auf AGITANO: Querdenker: Vom Querulanten zum Innovator.
  4. Die Walt Disney Methode – Die Teilnehmer schlüpfen in verschiedene Rollen und besprechen Ideen und Themen aus ihrer Rolle heraus. Diese Methode ähnelt den sechs Hüten, jedoch gibt es hier nur 3 Rollen. Der Realist, der Träumer und der Kritiker.
  5. Scamper – Arbeitet mit einer Art Checkliste, anhand der Ideen entwickelt und selektiert werden. Die Buchstaben des Wortes stehen jeweils für einen Punkt auf der Liste:

Substitute – Was lässt sich ersetzen?
Combine – Was lässt sich kombinieren?
Adapt – Welche Elemente können ergänzt werden?
Modify – Was lässt sich modifizieren?
Put to other purposes – Wie kann man Vorhandenes noch nutzen?
Eliminate – Weniger ist mehr: Was lässt sich entfernen, vereinfachen, reduzieren?
Reverse – Lassen sich Elemente auch entgegengesetzt nutzen oder die Reihenfolge ändern?

Wie funktionieren Kreativitätstechniken?

Das Verfahren der Kreativitätstechniken bedient sich sozialpsychologischer Erkenntnisse über gruppendynamische Prozesse. Mithilfe von gezielten Techniken sollen Einzelpersonen animiert werden, aktiv mit anderen Gruppenteilnehmern zu interagieren. So wird das Leistungspotential von Gruppen gesteigert und die Kreativität des Einzelnen gefördert. Kreativitätstechniken, eignen sich allerdings auch, um Entscheidungsprozesse gezielt voran zu treiben. Das Erlernen ist also in jedem Fall sinnvoll.

Sie wollen ihre Kreativität noch weiter auf die Sprünge helfen? Dann lesen Sie unseren Beitrag: 29 Wege, um Ihre Kreativität zu fördern

Claudia Zesewitz

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