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Praxistipps zu mehr und besseren E-Mail-Adressen

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E-Mail-Adressen gezielt und professionell zu generieren, ist kein einfaches Unterfangen (Bild: Rainer Sturm / pixelio.de).

E-Mail gehört seit etwa 20 Jahren zu den mächtigsten Online Marketing Tools. Viele Studien haben bereits erfolgreich nachgewiesen, dass E-Mail im virtuellen Marktplatz einen höheren Umsatz generiert und anderen Kanälen, wie Facebook und Twitter bis zu 40mal überlegener ist. Diese Effektivität sollte sich jeder Online-Shop zunutze machen und die Verteilerzahlen stetig optimieren. Diese Tatsachen fordern den Online Handel dazu auf, die Erzeugung von vielen und hochwertigen E-Mail-Adressen zu ermöglichen.

10 praxisrelevante Strategien werden in diesem Whitepaper der Firma Xqueue vorgestellt.

1. Vermeidung von Hürden bei der Anmeldung

Eine sehr große Anmeldehürde ist, dass die Interseiten-User nicht wegen des Newsletters die Internetpräsenz besuchen. Es ist somit von fundamentaler Bedeutung, dass der Newsletter auf der Seite mittels Banner und Formularen reaktiv und proaktiv beworben werden. Mangelende Sicht- und Auffindbarkeit des Newsletter-Angebots sollte vermieden werden. Am besten wird der Webseiten-Besucher in seinem Workflow angesprochen. Auch Bereiche above the fold bieten eine hohe Aufmerksamkeitsdichte. E-Mail-Adresserzeugung und -Verluste sind mangelhaft messbar und deswegen sollten Kennzahlen, wie Anmelderaten, Abbruchraten, Bestätigungsraten und Verteilerverweildauer zurate gezogen werden.

2. Kundennutzen überzeugend anbieten

Der Gewinn von E-Mail-Adressen ist mit einen Tauschgeschäft zu vergleichen. Der Kunde will über den Nutzen und für den Aufwand bei der Anmeldung in den Newsletter einen Mehrwert erhalten. Um nachhaltige E-Mail-Neuabonneten werden mittels vieler Optionen gebuhlt. Dazu gehören bespielweise Gutscheine, Preisvorteile, Rabatte, Gewinnspielteilnahmen oder ein VIP-Status. Diese Mittel sind dennoch nicht immer sehr nachhaltig, so dass mit Fachinformationen und Content die Chance für das Ansprechen der gewünschten Zielgruppe erhöhen.

3. Validierung von E-Mail-Adressen

Tippfehler auf dem Anmeldformular führt im Durchschnitt dazu, dass 2 bis 6 Prozent der eingetragen E-Mail-Adressen verloren gehen, weil sie nicht zustellbar sind. Eine rückwirkende Korrektur ist rechtlich nicht zugelassen. Eine Lösung für dieses Problem ist eine smarte Validierung von E-Mail-Adressen in Echtzeit. Eine Basisvalidierung von Domain, Syntax und Top-Level-Domain werden so abgedeckt und spezifische Domainsyntax kann die Existenz des Postfachs nachweisen. Diese Validierung der E-Mail-Adressen senkt die Tippfehlerrate bis zu 75 Prozent.

4. Verbesserung des Double Opt-in Prozess

Die Bestätigungsmails werden in der Praxis bis zu 20% nicht angeklickt oder gehen aus sonstigen Ursachen verloren. Es ist somit besonders wichtig auch internetphobe Neuanmelder auf die Bestätigungsmail aufmerksam machen und die Bereitschaft zum Klick zu erhöhen. Schlecht codierte Bestätigungsmails gelangen auch oft in den Spamordner vieler E-Mail-Abonennten und gehen verloren.

5. Einführung eines Begrüßungsprozesses

Zur Reduzierung von Sofort-Abmeldungen sollte unmittelbar nach dem Begrüßungsmail eine weitere Begrüßungsmail mit hohem Mehrwert für den Kunden generiert werden. Eine Serienerzeugung von Mails ist auch hilfreich, um sich in die Erinnerungen des Kunden zu spielen.

6. Etablierung des Zustellmanagements

E-Mail-Zustellprobleme können den Umsatz schmälern und deswegen ist die Konsultation eines Zustellmanagements ratsam. Das komplexe Thema wird in der Regel von Experten abgehandelt, die firmenintern vorhanden sind oder extern beauftragt werden. Der Zustellerfolg ist davon abhängig.

7. Profilierung von E-Mail-Adressen – smart und in Stufen

Profilmerkmale und Nutzungsmuster sind wichtig zu ermitteln, da die effektive Zielgruppe den meisten Umsatz erzeugt. Mit Hilfe von Zusatzfragen können unauffällig und mit hoher Antwortbereitschaft die Profilierung der E-Mail-Adressen durchgeführt werden, ohne den Kunden übermäßig zu fordern.

8. Optimierung des Abmeldeprozesses

Die Abmeldung des Newsletters ist auch ein Teil des Online Marketings. Dieser kann systematisch so angelegt werden, dass auch bei diesem Prozess wichtige Informationen für den Webseitenbetreiber herausspringen, um die Abmelderate längerfristig zu minimieren. Dazu zählen die Validierung von Abmeldegründen und das Zuschalten von neuen Kanälen, wie Call-Center-Anrufe oder manuelle E-Mails. Rückholaktionen können auch sehr förderlich sein.

9. Konsequente Nutzung von Social Media

Die Macht der Social Media, wie Facebook, Youtube oder Twitter, sind nicht unerheblich. Diese Plattformen sollte zur Erhöhung der Nutzerzahlen und der Newsletter-Leser eingesetzt werden. Die beste Werbung für das Newsletter-Angebot. Die Aktivität in diesen sozialen Medien ist ein wachsender Markt.

10. Einsatz von Offline-Kanälen

Auch andere Formen der Kundenakquise sind für die Gewinnung von E-Mail-Adressen wichtig und sollten trotz der Online-Instrumente nicht aus den Augen verloren gehen. In der Praxis werden auf Tüten, Zeitschriften oder Produktverpackungen Newsletter-Werbung betrieben. Flyer und Plakate gehören mittlerweile auch zu gängigen Taktiken.

Das vollständige Whitepaper finden Sie unter folgendem kostenfreien Link: http://www.xqueue.de/xqueue-whitepaper-download-praxistipps-mehr-e-mail-adressen-aber-wie.html

Oliver Foitzik

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