Wirtschaft

Sparquote der privaten Haushalte nahezu unverändert bei 13,3% im Euroraum und bei 11,6% in der EU27

Im ersten Quartal 2012 blieb die Sparquote der privaten Haushalte sowie die Investitionsquote der Haushalte gegenüber dem vierten Quartal 2011 sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27 nahezu stabil. Im Euroraum nahm das real verfügbare Einkommen um 0,2% zu, gegenüber einem Anstieg von 0,5% im vorherigen Quartal.

Diese Daten stammen aus saisonbereinigten vierteljährlichen detaillierten Europäischen Sektorkonten, die vonEurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, und der Europäischen Zentralbank (EZB )veröffentlicht werden.

Sparquote der privaten Haushalte blieb in beiden Gebieten nahezu stabil

Im ersten Quartal 2012 belief sich die Bruttosparquote der privaten Haushalte in der EU27 auf 11,6%, gegenüber 11,5% im vierten Quartal 2011. Im Euroraum betrug die Sparquote der privaten Haushalte im ersten Quartal 2012 unverändert 13,3%.

Anstieg des real verfügbaren Einkommens und Konsums der privaten Haushalte im Euroraum

Die Sparquote der privaten Haushalte blieb im Euroraum stabil, da die realen Konsumausgaben (+0,2%) im gleichen Tempo stiegen wie das real verfügbare Bruttoeinkommen. Letzteres erhöhte sich, da das nominale Einkommen schneller wuchs (+0,7%) als die Verbraucherpreise (+0,5%).

Der Anstieg des nominal verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte (+0,7%) war das Ergebnis der positiven Beiträge von Netto-Vermögenseinkommen (+0,7 Prozentpunkte), Arbeitnehmerentgelt (+0,2 Prozentpunkte) sowie Sozialleistungen (+0,1 Prozentpunkte), während Steuern und Sozialbeiträge sich senkend auswirkten (-0,1Prozentpunkte).

Investitionsquote der privaten Haushalte in beiden Gebieten nach wie vor auf geringem Niveau

Im ersten Quartal 2012 belief sich die Bruttoinvestitionsquote der privaten Haushalte in der EU27 auf 8,3%, gegenüber 8,4% im vierten Quartal 2011. Im Euroraum betrug die Investitionsquote der privaten Haushalte 9,0%, gegenüber 9,1% im Vorquartal.

Im Euroraum war der leichte Rückgang der Investitionsquote der privaten Haushalte auf abnehmende Investitionen (Bruttoanlageinvestitionen, größtenteils in Wohnungen) zurückzuführen (-0,6%), während das nominal verfügbare Einkommen stieg (+0,7%).

Detaillierte Tabellen und Grafiken finden Sie auf der Website von Eurostat.

(Quelle: Eurostat)

 

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