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Visitenkarten – gewusst wie’s richtig geht!

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Oftmals unterschätzt, aber doch sehr wichtig: Visitenkarten! Gerade wenn es um das Knüpfen von neuen Businesskontakten geht, hat die persönliche Visitenkarte auch in Zeiten der Digitalisierung nicht an Wert verloren. Mit einer Visitenkarte, die zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt, können Sie sich perfekt präsentieren. Denn wenn sie gut gestaltet ist, kann sie weitaus mehr sein als nur ein Stück Papier mit Ihren Kontaktdaten.

Investition statt Eigenbau

Eine Visitenkarte repräsentiert Ihr Unternehmen, so wie auch Sie selbst es vertreten. Einen Geschäftstermin würden Sie wahrscheinlich nicht in ihrer Freizeitkleidung wahrnehmen. Kleiden Sie auch Ihre Visitenkarten entsprechend! Eine Investition in einen guten Designer kann sich dazu lohnen. Denn schnell zusammengeschriebene Visitenkarten ohne Charakter hinterlassen bei Ihrem Gegenüber genau den gegenteiligen Eindruck, den sie eigentlich erreichen möchten.

Gerade beim Knüpfen von Geschäftskontakten läuft viel auf der emotionalen Ebene ab. Eine gute Visitenkarte kann da schnell zum Vermittler von Sympathie oder gar Gesprächsthema werden. Denn ist sie ansprechend und kreativ gestaltet, bleibt sie lange im Gedächtnis. 30 wirklich kreative Karten können Sie sich hier ansehen.

Form follows function – Was muss drauf?

Der Fehler, alles Wissenswerte auf die Visitenkarte zu schreiben, kommt leider öfter vor als man sich vorstellen kann. Das führt dazu, dass viele Visitenkarten viel zu überladen sind. In der Welle der Informationsflut geht dann meistens das unter, was wirklich wichtig ist.

Unser Tipp: Weniger ist mehr!

Gute Visitenkarten geben dem, was darauf zu lesen ist Raum. Dadurch unterstützen sie das Wichtigste. Während für manche deswegen die vollständige Adresse, inklusive Fax-r und Mobilfunknummer wichtig sind, reicht in vielen Fällen bereits der eigene Name, der des Unternehmens und die Möglichkeit, persönlich Kontakt per Email oder Telefon aufzunehmen, aus.

Machen Sie sich vor der Erstellung Gedanken, was für Sie wichtig ist und auf Ihre Karte gehört . Klären Sie auch, was davon Sie betonen möchten.

Eine Sache des Formats

Erst dann können Sie zum nächsten Schritt über gehen: Dem Design. Hier sind ihrer Kreativität oder der Ihres Designers kaum Grenzen gesetzt. Prinzipiell gilt nämlich: Je kreativer desto besser. Denn so können Sie aus der Masse der Visitenkarten herausstechen. Auch wenn es verlockend ist, dazu ein ganz neues Format zu wählen, denken Sie daran, dass Ihr Geschäftskontakt Ihre Karte auch bequem ablegen können muss. Die meisten Ablagesystem sind auf das Standardformart genormt. Deswegen ist es meistens besser, sich auf das Scheckkarten-Format zu beschränken. Setzen Sie, um aufzufallen, lieber auf andere Materialien und eine besondere Haptik. Die könne Sie leicht durch Beschichtungen und ansprechende Papierstärken erzielen. Lesen Sie dazu auch auf AGITANO: Kunden-Psychologie: Haptik – Produkte zum Anfassen.

Wie richtig überreichen?

Es gilt: Eine Visitenkarte ist etwas Besonderes für besondere Kontakte. Behandeln Sie sie auch so. Überreichen Sie ihre Karte nur an wirklich Interessierte, die Sie persönlich kennenlernen. Für einfache, unpersönliche Werbezwecke verwenden Sie besser Flyer und Broschüren.

Und auch das richtige Überreichen will gelernt sein. Der Businessknigge rät: Männer sollten ihre Visitenkarte besser aus der Innentasche Ihres Sakkos hervorholen, anstatt sie aus der Hosentasche zu kramen. Achten Sie beim Überreichen auch darauf, dass Sie Ihre Karte immer mit der Vorderseite nach oben präsentieren und dabei ihr Logo nicht mit den Fingern überdecken. In asiatischen Ländern werden Visitenkarten immer mit beiden Händen überreicht. Das drückt Höflichkeit aus.

 

 

Claudia Zesewitz

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