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Werbefilme mit kleinem Budget drehen

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Videos bewegen natürlich nur, wenn sie gut gemacht sind. Ob nun der Imagefilm auf der eigenen Website oder Video-Content für die verschiedenen sozialen Netzwerke: In Zeiten des mobilen Internetkonsums sind bewegte Bilder im Trend. Doch viele Unternehmer schrecken vor dem Aufwand zurück. Was gilt bei einem guten Werbefilm zu beachten?

Dabei muss die Produktion nicht teuer sein. Sicher, wer gleich eine Agentur beauftragt, das gesamte Projekt von Anfang bis Ende zu betreuen, der kann sich in der Regel auf ein professionelles Ergebnis verlassen. Gleichzeitig aber darf er meist tief in die Tasche greifen. Schnell kommen da Kosten in fünfstelliger Höhe zusammen.

Gute Werbefilme selber machen

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Auch bei Werbefilmen kommt es auf die richtige Inszenierung an. (Bild: © istock.com/nicoletaionescu)

Mit den entsprechenden Tools, dem passenden Equipment und einer guten Schnittsoftware sind allerdings auch weniger kostspielige Varianten möglich. Hier lesen Sie, was Sie beachten müssen, um gute Werbefilme und Videos zu erstellen.

1. Die Macher

Nicht jeder ist video- und technikaffin. Wenn Sie tatsächlich nur videoscheue Kollegen im Unternehmen haben, dann bietet es sich in der Tat an, das Projekt auszulagern. Meist aber finden sich gerade bei der jüngeren Generation Menschen, die sich gerne mit diesem Medium beschäftigen – und auch schon erstaunliche Kenntnisse aufweisen, was mit dem Smartphone alles möglich ist. Fragen Sie daher ruhig nach oder holen Sie sich bewusst jemanden in die Kommunikationsabteilung, der entsprechende Skills mitbringt.

2. Das Equipment

Nach oben ist meist keine Grenze gesetzt: Gute Kameras, Mikrofone und Programme kosten eine Menge Geld. Für den Betriebsalltag, zum Beispiel das schnell produzierte Video bei einem Firmenevent oder auf der Messe für Social Media, reicht ein modernes Smartphone vollkommen aus. Apps wie iMovie (für das iPhone) oder Kinemaster (für Android) ermöglichen die schnelle Bearbeitung. Internet-Tutorials vermitteln das notwendige Wissen über Bildsprache und den Einsatz von Elementen wie Bauchbinden, Texteinblendungen und Musik. Dazu das passende Mikrofon, das direkt ans Smartphone angeschlossen werden kann (ab 50 Euro), und eine Stativhalterung, damit das Bild nicht verwackelt (ab circa 20 Euro).

3. Die Darsteller

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Werbefilme: Auch bei selbstgemachten Videos heißt es, die Hauptprotagonisten richtig ins Szene zu setzen. (Bild: © istock.com/powerofforever)

Bei dem Firmenevent erklärt sich die Besetzung von selbst. Hier kommen die Mitarbeiter selber zu Wort. Bilder vom Geschehen und kurze Interviewschnipsel wechseln sich hier ab. Bei einem Imagefilm könnte das schon schwieriger werden – vor allem dann, wenn schauspielerische Erfahrung gefragt ist. Hier bietet sich in der Tat an, professionelle Unterstützung anzufordern, zum Beispiel bei einer erfahrenen Casting-Agentur wie Blank&Biehl. Diese Agentur versteht sich als wahrer Allrounder, denn sie vermittelt interessierten Auftraggebern neben Darstellern auch Promotion-Personal und Messehostessen. Als Hamburger Unternehmen vergibt es sogar Jobs im Volksparkstadion. Der Vorteil einer solchen spezialisierten Agentur: Steht das Konzept, so können genau die Darsteller ausgewählt werden, die perfekt zur Rolle passen.

4. Die Planung

Apropos Konzept: Natürlich wird es immer wieder spontane Gelegenheiten geben und Drehs, die sich nicht im Vorfeld so ohne weiteres planen lassen, siehe Messe und Firmenfeier. Hier werden Sie vermutlich eine Menge Material sammeln und hinterher entscheiden, wie Sie es verwenden wollen. Bei der Vorbereitung eines Imagefilmes allerdings sollten Sie große Sorgfalt darauf verwenden, diesen vorab zu konzeptionieren.

Fragen, die sich hierbei stellen, sind:

  • Wer ist unsere Zielgruppe? Danach richtet sich unter anderem die Machart und der Stil des Videos.
  • Welche Botschaft wollen wir vermitteln? Oft machen Unternehmen den Fehler, zu viel auf einmal vermitteln zu wollen. Empfehlenswert ist es allerdings, eine Botschaft ins Zentrum zu stellen.
  • Wie hoch ist unser Budget? Gerade bei der Wahl der Drehorte und der Ausstattung verschätzt man sich als Laie schnell. Hier besser beraten lassen und einfache, dafür wirkungsvolle Lösungen bevorzugen.
  • Wie tritt unser Unternehmen gewöhnlich auf? Wichtig ist es, bei der Produktion die Corporate Identity nicht zu vernachlässigen.
  • Wie sieht unser Zeitplan aus? Nicht nur für den Dreh selbst, auch für die gründliche Vorbereitung sollte ausreichend Zeit eingeplant werden.

 

Beate Greisel

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