Bauen & Wohnen

Demografischer Wandel stellt das Immobilienmanagement vor große Herausforderungen

Die breite Öffentlichkeit sieht auf dem ersten Blick keinen Zusammenhang zwischen demografischen Wandel und Immobilienmanagement. Doch tatsächlich stellt diese jene besondere Form der Dienstleistung vor gewaltige Herausforderungen.

Dienstleistung mit breitem Aufgabenspektrum

Historische Altstadt München
Der Zuwachs an Wohnbevölkerung in den Städten sorgt auch für Bedarf an Immobilienmanagement. (Bild: Petra-Dirscherl / pixelio.de)

Immobilienmanagement ist mehr als das das Verwalten, Vermieten und Vermarkten von Immobilien. Als Fachgebiet der Betriebswirtschaftslehre definiert die Wissenschaft und Forschung den Begriff „Immobilienmanagement“ als ganzheitliches, nachhaltiges und lebenszyklusorientierte Management von Immobilien.*

Das fängt bei der Projektentwicklung an, geht über das Projektmanagement für Planung und Ausführung, bis hin zur Liegenschaftsverwaltung (auch Anlagenmanagement genannt) für die Immobilien- und Gebäudebewirtschaftung.

Das heißt die grundlegenden Aufgaben beinhalten das kaufmännische, das technische und das infrastrukturelle Management von Immobilien. Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich somit von der Vermietung und Buchhaltung über die Wartung und Reparatur bis hin zur Organisation weiterer Dienstleistungen wie Wachschutz und Reinigung.

Steigender Bedarf am effizienten Immobilienmanagement

Die Nachfrage nach effizientem Immobilienmanagement wird in den kommenden Jahren steigen. Zwar gehen Bevölkerungswissenschaftler für die kommenden Jahre und Jahrzehnte von einer insgesamt sinkenden Anzahl der in Deutschland lebenden Wohnbevölkerung aus, jedoch wird der demografische Wandel auch dafür sorgen, dass die Anzahl älterer Menschen in Deutschland steigt. Die zieht es, aufgrund einer besseren Versorgungsinfrastruktur, zumeist in Städte.

Zudem prognostizieren Experten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers, dass der Anteil der Single-Haushalte weiter von knapp unter 40 Prozent im Jahr 2010 auf 42,5 Prozent im Jahr 2020 anwachsen wird.

All das lässt Wohnfläche in den Städten knapp werden. Um dennoch ausreichend Wohnraum anbieten zu können müssen große, komplexe Wohnanlagen errichtet und vor allem verwaltet werden. Auf das Immobilienmanagement kommen somit bereits jetzt gestiegene Anforderungen zu.

Software inzwischen unverzichtbare Hilfestellung

Vor diesem Hintergrund wird einem klar, warum professionelle Verwalter bereits jetzt ihr Immobilienmanagement per Software abwickeln. Ob Accounting, Property-, Facility-, oder Asset-Management. Immobilienverwaltungssoftware unterstützt Verwalter durch fundierte Datensätze bei allen Aufgaben des Immobilienmanagements.


* Diederichs, C. J.: Immobilienmanagement im Lebenszyklus, . erw. und akt. Aufl., Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, 2006

Christoph Schroeder

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