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Feel-Good-Manager: Mitarbeiter bei Laune halten

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Ein Feel-Good-Manager kümmert sich um das Wohlergehen und die Belange der Mitarbeiter, vor allem in gesundheitlicher Hinsicht (Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)

Eine gute Wort-Life-Balance ist mittlerweile zu einem wichtigen Faktor bei der Auswahl des potentiellen Arbeitgebers geworden. Der neue Job “Feel-Good-Manager” ist dabei ein Auswuchs dieser klaren Besinnung auf das Wohlergehen der Mitarbeiter und hat sich bereits in vielen Unternehmen bezahlt gemacht.

Ein Feel-Good-Manager ist nicht nur Ansprechpartner für die Mitarbeiter, sondern bietet Ihnen vor allem ein reichhaltiges Angebot an Gestaltungsmöglichkeiten um dem Arbeitsalltag für einen kurzen Augenblick zu entfliehen um danach mit neuer Energie und produktiver weiterarbeiten zu können. Dabei nutzen gute Feel-Good-Manager ein reichhaltiges Portfolio an Möglichkeiten und bieten angefangen beim gemeinsamen Gruppensport bis zu kreativen Mitarbeitermotivationen eine Vielzahl unterschiedlicher Herangehensweisen um den Ansprüchen der Mitarbeiter gerecht zu werden. Hierbei benötigt ein guter Feel-Good-Manager vor allem ein gutes Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen und eine äußerst positive und mitreißende Ausstrahlung. Ist ein solcher Feel-Good-Manager erst einmal im Unternehmen etabliert und fest installiert, spürt man schnell die positiven Auswirkungen auf die Mitarbeiter und somit auch auf die Produktivität.

Warum Feel-Good-Manager immer wichtiger werden

Der oftmals eintönige Arbeitsalltag mit all seinen Belastungen wird immer häufiger zu einem Problem für viele Mitarbeiter. Die Motivation der Arbeit gegenüber nimmt immer stärker ab, die Leistungsfähigkeit sinkt und somit beginnt ein Teufelskreis aus mangelnder Leistung und einer Erklärungsnot gegenüber den Vorgesetzten. Dies ist in vor allem in Branchen mit direktem Kundenkontakt, aber auch in Kreativbranchen oftmals das Ende des Mitarbeiters im Unternehmen. Die Produktivität des gesamten Betriebes lässt nach und es kommt nach und nach zum Stillstand. Eine frühzeitige Erkenntnis dieser Prozesse und die Einstellung eines Feel-Good-Managers kann hier wahre Wunder wirken.

Die Vorteile, die ein Feel-Good-Manager mit sich bringt

Auch wenn sich viele Unternehmer zunächst unter dem Begriff des Feel-Good-Managers nichts weiter vorstellen können und in Gedanken schon einen herumhampelnden Firmenclown sehen, so stellen auch die größten Skeptiker die Vorteile eines solchen Mitarbeiters in kürzester Zeit fest, wie man auch hier lesen kann. Denn durch die zwar breit gefächerte, aber zielgerichtete Ansprache der Mitarbeiter und dem großen Angebot an Möglichkeiten werden diese aus dem Arbeitsalltag gerissen und bekommen die Gelegenheit sich nicht nur einen freien Kopf zu verschaffen, sondern auch mit anderen Mitarbeitern in engeren Kontakt zu treten. Diese zwischenmenschliche Interaktion, die während der Arbeitszeit oftmals kaum möglich ist, sorgt für neue Chancen innerhalb des Unternehmens. Denn wenn die Mitarbeiter nicht nur miteinander arbeiten, sondern dabei auch harmonieren und das Gegenüber zu schätzen wissen, steigt die Arbeitsatmosphäre deutlich an. Es hat sich vor allem gezeigt, dass der Einsatz eines Feel-Good-Managers die Anzahl der Mitarbeiter mit Burn-Out-Erkrankungen deutlich geringer werden lässt, was natürlich die Produktivität eines Unternehmens enorm steigern kann.

Die Vorteile für die Unternehmensführung

Die Vorteile für die Führungsebene des Unternehmens liegen klar auf der Hand. Zum einen wird die produktive Leistung des Unternehmens und der Mitarbeiter spürbar gesteigert, was ein wirtschaftlich nicht unerheblicher Faktor ist. Auf der anderen Seite werden auch die Ausfälle bei Mitarbeitern verringert, so dass hier nicht neue Mitarbeiter angelernt und eingestellt werden müssen, um die so entstandene Lücke zu füllen. Die Kosten für einen Feel-Good-Manger kann man bei einem normalen und durchschnittlichen Unternehmen bereits nach kurzer Zeit durch die wirtschaftlichen Vorteile amortisieren. Somit entsteht eine Win-Win-Win- Situation für alle Beteiligten: Für die Unternehmer, für die Mitarbeiter und natürlich auch für die Feel-Good-Manager.

Daneben können natürlich auch die Mitarbeiter selbst einiges gegen Stress und Burnout tun.

 

Oliver Foitzik

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