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Franz Alt: Die Strompreis-Lüge

Hinzu kommt, dass die riesigen Folgekosten der atomar-fossilen Energiewirtschaft unbezahlbar sind, während bei erneuerbaren Energien so gut wie keine Folgekosten – und schon gar keine Ewigkeitskosten wie bei Kohle und Atom – anfallen.

Fakt ist: Das EEG ist ein Erfolgsmodell

An seinem Beginn vor 13 Jahren hatten wir fünf Prozent Ökostrom, heute 25 Prozent. Genau deshalb haben bislang 60 Länder das deutsche EEG übernommen.

Was ist zu tun?

  1. 1. Weniger Firmen von der Ökostromumlage befreien.
  2. 2. Weniger Steuern auf Ökostrom.
  3. 3. Der immer zunehmende Ökostrom macht an der Leipziger Strombörse den Strom insgesamt für die Stromindustrie immer billiger. Dieser Preisvorteil muss an die privaten Stromkunden weitergegeben werden.

Der Strompreis kann also durch kluge politische Maßnahmen billiger werden anstatt wie im jetzigen System immer teurer. So führt eine intelligent gemanagte Energiewende zu moderaten und sozial verträglichen Strompreisen, weil die Abhängigkeit von fossilen und atomaren Rohstoffen sinkt.


Lesen Sie auf Seite 3: Politik und Wirtschaft sollten uns nicht für dumm verkaufen.

Christoph Schroeder

Ein Kommentar zu “Franz Alt: Die Strompreis-Lüge

  1. Wieder mal werden Märchen erzählt.

    Zu 1
    Natürlich sind die Regenerativen der Preistreiber und zu den 4,9 Cent kommen selbstverständlich noch Steuern und Abgaben hinzu. Die Erzeugerpreise von Kohle sind dagegen stabil geblieben.
    Zu 2
    Die Ölpreise mögen an der Börse um 300% gestiegen sein aber nicht an der Tankstelle. Ich habe vorher nicht 1,15 EUR bezhalt und jetzt 5,00 EUR. Faktisch falsch dargestellt. Die gestiegen Strompreise kommen aber direkt in meinem Geldbeutel an. Vor EEG 17 EUR pro Monat 2012 mit EEG 69 EUR pro Monat.
    Zu 3
    Auch hier werden Äpfelmit Birnen verglichen. Die ganze Ökostromindustrie hat die gleiche Summe an Subventionen erhalten. Die 60 Mrd. nur auf das EEG zu beziehen ist falsch.

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