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Markenkern für den Mittelstand: Das Besondere ist das Persönliche

[Bild: AGITANO)

„Tempo“, „Labello“, „UHU“… wie selbstverständlich und von uns unbemerkt, verwenden wir Markennamen, um Produkte nachzufragen – und das Erstaunliche – sogar für Erzeugnisse der Konkurrenz! Ein von Marketingstrategen immer wieder bewunderter Erfolg. Aber Experten warnen: Wer die Strategie für sein mittelständisches Unternehmen einfach kopiert, schlittert in eine Kostenfalle oder schlimmstenfalls direkt in die Unternehmensinsolvenz. Lesen Sie hier, welche Besonderheit der Markenarbeit und Markenbildung Unternehmen aus dem Mittelstand nicht nur beachten, sondern darüber hinaus für sich nutzen sollten.

Basis für erfolgreiches Marketing: Die Markenkernanalyse

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Auf den 3. AGITANO Unternehmergesprächen in München erfährt der Mittelstand mehr über den Markenkern als Basis für erfolgreiches Marketing (Bild: AGITANO)

Für jedes Unternehmen, gleich welcher Größe, gilt: Gegenüber Mitarbeitern und Kunden klar sein wofür das Unternehmen beziehungsweise das von ihr hergestellte Produkt oder Dienstleistung steht. Nur so kann Letzteres erfolgreich als stark nachgefragte „Marke“ auf dem MArkt etabliert werden. Um herauszufinden, wofür Unternehmen und Erzeugnisse stehen, empfehlen Experten aus dem Bereich Marketing im Vorfeld der eigentlichen Markenkernarbeit beziehungsweise Markenbildung eine Markenanalyse zu betreiben. Denn Basis für erfolgreiches Marketing im Mittelstand ist die Beantwortung der Frage nach dem eigentlichen Markenkern.

Markenkern: Im Mittelstand häufig an den falschen Stellen gesucht

Viele Unternehmen und vor allem deren Unternehmer aus dem Mittelstand suchen den Markenkern häufig im, von ihnen hergestellten, Produkt oder Dienstleistung. Dies ist im Grunde genommen auch nicht falsch, aber insbesondere als Mittelständler darf man sich bei der Suche nach dem Markenkern nicht allein darauf beschränken. Denn gerade in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die nicht über das Marketingbudget der „Großen“ verfügen, ist der Markenkern, das Besondere häufig nicht im Unternehmensprodukt, sondern vielmehr in der Unternehmerpersönlichkeit zu suchen.

Produktmarke ist nicht die Unternehmensmarke

Gerade wenn an oben erwähntes Taschentuch gedacht wird, wird häufig das Produkt mit demUnternehmen verwechselt. Die meisten denken bei eben genannten Taschentüchern nicht an die Svenska Cellulosa AB kurz SCA. Unter dem internationalen Hersteller von Zellulose- und Papierprodukten, der im Bereich von Hygienepapieren und Verpackungen aktiv ist, fimiert seit dem Jahr 2007 der Name „Tempo“.

Der Unternehmer macht die Marke einzigartig

Als Unternehmer sollte man sich im Rahmen einer Markenkernanalyse folgende Fragen stellen:

  • Wofür stehe ich?
  • Welche Werte und Ziele verfolge ich mit meiner Unternehmung?
  • Steht das Produkt, die Dienstleistung, die ich im Rahmen meiner Unternehmung herstelle, im Einklang mit den von mir angestrebten Werten und Ziele?

Gerade in der letzten Frage steckt das Einzigartige im vom Unternehmer hergestellten Produkt. Als eines von vielen Beispielen ist das mittelständische Unternehmen manomama zu nennen. Der Hersteller von textiler Bekleidung und Accessoires mit Sitz in Augsburg beschäftigt ehemalige Langzeitarbeitslose, darunter zahlreiche Frauen über 50 (daher auch der Name manomama, „mano“ + „mama“ = Aus den Händen der Mütter), Alleinerziehende und Menschen mit Handicap. Nach außen erfolgreich verkörpert wird dieses soziale, aber auch wirtschaftlich rentable Engagement durch die Geschäftsführerin Sina Trinkwalder. Manomama hat sich, auch über die Grenzen der Fuggerstadt hinaus, inzwischen ein nachhaltiges Unternehmen etabliert und setzt sich so erfolgreich aus der Masse der Textilhersteller ab.

(cs)

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Markenkern: Auch Thema der 3. AGITANO Unternehmergespräche München

AGITANO – Wirtschaftsforum Mittelstand, veranstaltet Ende August/September 2013 die 3. AGITANO Unternehmergespräche München. Erfahren Sie unter dem Motto: „Erfolg durch Marke – Konkrete (und bezahlbare) Wege für Mittelständler“, alles zum Thema Markenbildung – angepasst auf die Bedürfnisse des Mittelstands.

Drei Experten informieren Unternehmen/r aus dem Münchner Mittelstand, bzw. deren Geschäftsführer und Marketingverantwortliche über zentrale Themen der Markenbildung, der Marken(kern)arbeit und vor allem über das Markenrecht, um juristische und kostspielige Fallstricke von vornherein erfolgreich zu umschiffen.

Hinweis: Die Veranstaltung wurde auf Ende August/September verschoben. Genauere Informationen folgen in Kürze. Für weitere Rückfragen steht Ihnen die Redaktion von AGITANO gerne zur Verfügung.

Folgende Experten konnten wir für das Event gewinnen:

  • Winfried W. Skarke: Seit 25 erfolgreich in der Werbebranche aktiv und Inhaber der Profilbüro GmbH, Augsburg, Werbeagentur
  • Alexander Maria Fassbender: Kreativer Kopf von REAL Marketing und einer der bekanntesten Marketing- und Kommunikationsmanager
  • Axel Zimmermann: Partner der Sozietät Heisse Kursawe Eversheds und seit über 20 Jahren spezialisiert auf das Gebiet des gewerblichen Rechtschutzes

Veranstaltungsdaten:

3. AGITANO Unternehmergespräche München
Erfolg durch Marke – Konkrete (und bezahlbare) Wege für Mittelständler

Themenbereich: Marke, Markenbildung, Markenkommunikation und Markenrecht
Location: Heisse Kursawe Evershedes, Maximiliansplatz 5, 80333 München
Zeit: Die Veranstaltung wurde auf Ende August/September verschoben. Genauere Informationen folgen in Kürze. Für weitere Rückfragen steht Ihnen die Redaktion von AGITANO gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihr AGITANO-Team!

Christoph Schroeder

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