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Maschinenbau: hocheffiziente Serienproduktion durch selbstausrichtende Spanntechnik

Während der Serienproduktion entsteht ein großer Teil der Fertigungskosten durch unproduktive Nebenzeiten. Dazu gehört unter anderem die Spanntechnik. Sie bestimmt wie lange es dauert, Werkstücke vor der eigentlichen Bearbeitung in die Maschine einzulegen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) zeigt auf der Fachmesse EMO eine Alternative.

Effizientere Prozessketten mit gleichbleibender Bearbeitungsqualität

(Bild: Fraunhofer IPT)
(Bild: Fraunhofer IPT)

Selbstständig fixierende Spannsysteme mit Wiederholgenauigkeiten bis zu 10 µm sorgen für effizientere Prozessketten mit gleichbleibender Bearbeitungsqualität. Das Fraunhofer IPT zeigt auf der Fachmesse EMO vom 16. bis 21. September in Halle 13, Stand A54 solche selbstausrichtenden Spannsysteme für eine hochgenaue Bearbeitung direkt nach dem Einspannen.

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche und wirtschaftliche Serienfertigung

Gleichbleibende Qualität ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche und wirtschaftliche Serienfertigung. Kürzere Produktionszyklen mit immer kleineren Losgrößen erfordern es, immer flexibler auf Produktwechsel zu reagieren und dabei gleichzeitig eine konstante Qualität zu erreichen. Untersuchungen des Fraunhofer IPT zeigen jedoch, dass die Bauteilqualität besonders bei häufig wechselnden Produktschritten, langen Spannzeiten und hohem manuellem Aufwand stark schwanken kann. Die Lösung sind halbautomatisierte Spannmittel, die die Bauteile selbsttätig ausrichten.


Lesen Sie auf Seite 2: Lohnstückkosten senken, Konkurrenzfähigkeit erhöhen.

Christoph Schroeder

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