Management

Nicola Fritze: Anders denken – Ungelöste Probleme? Fragen Sie Ihr Zukunfts-Ich!

So eine Situation kann ganz schön belastend sein. Wenn Sie abends das Büro verlassen, denken Sie darüber nach, wie unangenehm sich der ganze Tag angefühlt hat. Und wenn Sie in Ihrem Zuhause ankommen, denken Sie bereits mit Unbehagen an den kommenden Morgen, an dem alles wieder von vorne losgeht. Unerträglich. Zeitgleich wissen Sie aber auch: Kündigen ist keine Option, Ihre Zuständigkeit wechseln auch nicht. Zum Chef wollen sie nicht gehen, weil es ja hier nur um Ihre persönliche Abneigung geht… Und auf der anderen Seite ist Ihnen klar, dass Sie so nicht weitermachen wollen in den kommenden Monaten und Jahren. Ihre Gedanken kreisen und kreisen, aber Sie finden keine Lösung.

Es gibt einen Trick, um eine solche Situation zu lösen

Fragen Sie Ihr Zukunfts-Ich! Was meine ich damit? Eigentlich nur eine kleine Gedankenübung, die aber Ihre Perspektive auf das aktuelle Problem verändert. Treten Sie gedanklich einen Schritt zurück. Stellen Sie sich vor, Sie seien auf einmal zehn oder zwanzig Jahre vom Heute entfernt. Sie sehen sich selbst, etwas gealtert. Gehen Sie davon aus, dass es gut gegangen ist in Ihrem Leben. Stellen Sie sich vor, dass Ihr Zukunfts-Ich sehr zufrieden und glücklich ist.

Bleiben Sie dort! Lassen Sie Ihr Zukunfts-Ich jetzt mal zurückdenken an die Situation, in der Sie jetzt gerade stecken. Was ist die Reaktion, die Sie in zehn oder zwanzig Jahren gerne haben wollen? Rollen Sie mit den Augen, wenn Sie an Ihren Kollegen denken? Schmunzeln Sie, wenn Sie sich Ihre eigene schlechte Laune in Erinnerung rufen, mit der Sie Tag für Tag ins Büro gegangen sind? Machen Sie sich mal bewusst, welche Bedeutung das Problem, das Sie heute zu fast 100 Prozent einnimmt, für Ihr Zukunfts-Ich haben wird. Vermutlich werden Sie sehen: andere Dinge in meinem Leben sind ja viel wichtiger!


Fortsetzung auf Seite 3.

Christoph Schroeder

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