Energie & Umwelt

Produktion optimieren und Energie sparen: 3 Tipps für Unternehmen

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Wer produziert, verbraucht Energie. 2016 betrug der Energiebedarf von Unternehmen in Deutschland knapp 4.000 Petajoule, allein zur Strom- und Energieerzeugung. Das entspricht 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig erklärt es, warum immer mehr Industrieunternehmen Interesse für das Thema Energie sparen haben. Doch energiesparende Lösungen entwickeln sich nicht von allein. Erfahren Sie hier, wie Energiemanagementsysteme effektiv dazu beitragen können, in Ihrem Unternehmen Energie und damit auch bares Geld zu sparen.

Was bedeutet Energiemanagement?

Smart mit Energie umzugehen, ist nicht nur für Großkonzerne entscheidend. Auch für klein- und mittelständische Betriebe lohnt es sich zunehmend. Denn der eigene Energieverbrauch kann den Unternehmenserfolg beeinflussen. Das kann mithilfe eines strategischen Energiemanagements gelingen. Energiemanagement ist das Ergebnis von unterschiedlichen Strategien, mit welchen Energie beschafft und verbraucht werden kann. Oberstes Ziel ist, die Energienutzung zu verringern und effizienter zu gestalten. Ein ganzheitliches Energiemanagement nimmt dabei sowohl bauliche wie technische Standards ins Blickfeld. Dazu ist das Verhalten der Mitarbeiter bedeutsam. Dieser ganzheitliche Blick ist von größtem Wert. Denn über zwei Drittel des industriellen Energieverbrauchs geschieht über Nebenprozesse, die nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit liegen.

Wie lassen sich Einsparpotenziale erkennen?

Um Einsparpotenziale überhaupt zu erkennen, lohnt sich zuerst eine umfassende Basisanalyse. Hier sollte die gesamte Wertschöpfungskette unter die Lupe genommen werden, um mögliche Einsparmaßnahmen zu identifizieren. Das kann mithilfe von Qualitätsmanagementsystemen erfolgen, welche in vielen Betrieben längst vorhanden sind. Um dem Thema Energie sparen zusätzliches Gewicht zu verleihen, kann es aber auch Sinn machen, ein Energiemanagementsystem einzurichten.

Erst die so gewonnenen Daten bilden eine solide Grundlage, um energieeffiziente Lösungen entwickeln zu können. Zum Beispiel kann es vorteilhaft für Unternehmen sein, die auf der Suche nach hochwertigen Elektromotoren sind, spezielle Energiesparmotoren oder Schneckengetriebemotoren von JS-Technik GmbH zu nutzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Elektromotoren sind diese deutlich energiesparender und können so insgesamt einen Unterschied machen. Darüber hinaus gibt es drei grundlegende Tipps, wie Sie Energie sparen können.

Tipp 1: Innovative Leuchtmittel

Licht ist in Unternehmen der Energiefresser Nummer Eins. Denn die Beleuchtung verbraucht bislang über 40 Prozent des gesamten Energiebedarfs, wie Forscher des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung kürzlich herausfanden. Deswegen lohnt es sich, gerade bei Um- oder Neubauten von Produktionshallen auf unnötiges künstliches Licht zu verzichten. Setzen Sie stattdessen auf Tageslicht oder energiesparende LED-Lampen. Zwar haben LED-Leuchten einen höheren Anschaffungspreis als herkömmliche Glühbirnen. Mit bis zu 50.000 Stunden erhellen sie die Räume jedoch dreimal so lange, wie normale Leuchtmittel.

Tipp 2: Effiziente Wassernutzung

Neben Strom verbrauchen Industrieunternehmen meist auch sehr viel Wasser. Doch hier lässt sich auch effektiv Energie sparen. Zum Beispiel mit vergleichsweise günstigen Durchlaufbegrenzern oder Wasserspararmaturen. Daneben kann die Ressource Wasser effizienter genutzt werden, indem Regenwasser wiederaufbereitet wird. Diese Vorgehensweise, die auch Grauwassernutzung genannt wird, kann überall dort zum Einsatz kommen, wo keine Trinkqualität notwendig ist.

Tipp 3: Energie sparen mit Wärme

Energie sparen heißt auch, Wärme wiederzuverwerten. Damit das funktioniert und Wärmeenergie nicht verloren geht, ist eine effiziente Dämmungen ausschlaggebend. Darüber hinaus kann entstehende Wärme durch den Gebrauch von technischen Geräten mithilfe einer Abwärmenutzung wiederverwertet werden. Dazu muss die verbrauchte Wärmeenergie wieder in den Energiezyklus zurückgeführt werden. Zum Beispiel kann Abwärme von Klimaanlagen wieder für die Warmwasserbereitung genutzt werden.

Karin Kreuzer

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