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Quo vadis Cloud? 5 Erkenntnisse zur aktuellen Situation in Deutschland

Wolken vor blauem Himmel Symbol fuer die Cloud

Ob Arzt oder Bauer: seit Jahren ermöglicht die Cloud, quer durch alle Branchen, völlig neue Geschäftsmodelle. Doch wie sieht der aktuelle Status Quo hierzulande aus? Eine neue Studie liefert fünf wichtige Erkenntnisse zu dieser Frage.

In immer mehr Unternehmen gilt: „Cloud First“

Das zeigen Ergebnisse der Intel Security-Studie „Building trust in a cloudy sky – The state of cloud adoption and security“. So gaben 94 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen an, kräftig in die Nutzung cloudbasierter Dienste investieren zu wollen. „Die »Cloud First«-Strategie ist vollends in die Architektur von vielen Unternehmen integriert“, kommentiert Raj Samani, Chief Technology Officer bei Intel Security EMEA, die Ergebnisse der Studie. „Der schnelle Übergang zum Cloud Computing steht inzwischen auf der Agenda vieler Organisationen.“ Samani und sein Team gehen davon aus, dass in Unternehmen durchschnittlich nur noch 15 Monate vergehen werden, bis 80 Prozent des IT-Budgets cloudbasierte Ausgaben ausmachen.

„Aufklärungsarbeit leisten!“ Sicherheitsbedenken weiterhin ein Hemmnis

Dass es in vielen deutschen Unternehmen so schnell vorangeht, ist wohl auch dem Umstand zu verdanken, dass Sicherheitsbedenken gegenüber der Cloud sich langsam abzubauen scheinen. 87 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen gaben an, dass im Verlauf der vergangenen zwölf Monate, Vorbehalte gegenüber dieser Technologie signifikant reduziert werden konnten. Am meisten wird übrigens der Private Cloud vertraut. 88 Prozent würden auf dieser sensible Daten hinterlegen. Doch auch die Public Cloud verliert allmählich ihren Ruf als Unsicherheitsfaktor. „63 Prozent der deutschen Unternehmen vertrauen inzwischen darauf, dass ihre Daten hier sicher sind. Letztes Jahr waren es nur 49 Prozent, was zeigt, dass dieses Cloud-Modell weiter salonfähig wird. Es gilt aber weiterhin, Aufklärungsarbeit zu leisten“, so Hans-Peter Bauer, Vice President CEUR bei Intel Security.

Allen voran gilt es, die Mitarbeiter für das Thema IT-Sicherheit zu sensibilisieren und in Sicherheitsfragen zu schulen. Mehr als die Hälfte der befragten Deutschen gaben nämlich an, dass mangelnde Sicherheitskenntnisse die Einführung dieser Technologie in ihrem Unternehmen in der Vergangenheit bereits eingeschränkt hätten. Doch die Studie liefert noch weitere wichtige Erkenntnisse zum Thema.

5 Erkenntnisse zur aktuellen Cloud-Situation in Deutschland

1. Deutsche Unternehmen wechseln zu hybriden Bereitstellungen: Im vergangenen Jahr war die Private Cloud mit 54 Prozent noch das am häufigsten genutzte Modell in deutschen Unternehmen. Dieses Jahr ist sie nur noch bei 14 Prozent im alleinigen Gebrauch. Das hybride Cloud-Modell hat an Beliebtheit deutlich zugelegt und liegt mit 65 Prozent klar vorne.

2. Übergreifende Sicherheit: 86 Prozent der Unternehmen mit einem hybriden Cloud-Modell haben ihre Cloud-Sicherheitsarchitektur komplett mit ihrem zentralen Management integriert. 51 Prozent verwenden dabei jeweils eigene Sicherheitslösungen für die private und öffentliche Cloud.

3. Software-as-a-Service bleibt Wachstumstreiber: Der am häufigsten genutzte Cloud-Dienst ist mit 61 Prozent Software-as-aService (SaaS), gefolgt von Infrastructure-as-a-Service (51 Prozent) und Platform-as-a-Service (32 Prozent). In diese drei Dienste soll auch künftig am stärksten investiert werden.

4. Angst vor Datenkompromittierung: Die größten Bedenken im Umgang mit der Private Cloud haben deutsche Unternehmen nicht in Bezug auf Behinderungen der Arbeitsabläufe, sondern in Bezug auf Sicherheitsfragen. 36 Prozent befürchten Probleme mit dem Identity- und Access-Management, gefolgt von Advanced Targeted Attacks und Advanced Persistent Attacks (32 Prozent).

5. Risiken durch Schatten-IT: Nicht von der IT-Abteilung eingeführte Dienste aus der öffentlichen Cloud machen laut den deutschen Umfrageteilnehmern knapp 40 Prozent in deren Unternehmen aus. Die Verantwortlichen schätzen, dass sie davon nur knapp in die Hälfte davon ausreichend Einsicht haben, aufgrund dessen auch die Hälfte der Befragten Beeinträchtigungen in der Absicherung ihrer Cloud-Dienste erwarten.

Über Aufbau und Inhalt der Studie:

Bei der von Vanson Bourne (mehr zum Unternehmen unter www.vansonbourne.com) durchgeführten Umfrage wurden 2.000 IT-Entscheider mit großen Einfluss auf die Cloud-Sicherheit in ihren Organisationen aus Frankreich, Brasilien, Kanada, Deutschland, Australien, Großbritannien, Japan, Mexiko, Saudi-Arabien, Singapur, den Vereinigen Arabischen Emiraten und den USA befragt. Umfragen wie diese können nur begrenzt komplexe und differenzierte Antworten aufnehmen und sammeln Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Daher lassen sich kaum Rückschlüsse auf langfristige Entwicklungen ziehen.

Anm. d. Red.: Beim vorliegenden Artikel handelt es sich um eine Kurzzusammenfassung einer Pressemitteilung von Intel Security. Diese spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder.

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