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Smarter Garten: Wie Technologie die Rasenpflege revolutioniert – Interview mit David Wulf von homeandsmart

Für viele ist der eigene Garten ein Ort der Erholung, doch die Pflege von Rasenflächen kann zeitaufwendig sein. Was einst mühsame Handarbeit war, übernehmen heute zunehmend intelligente Systeme. Die Digitalisierung hat damit auch den Garten erreicht und eröffnet neue Möglichkeiten. Der smarte Garten verspricht eine effizientere und einfachere Pflege, die deutlich weniger Aufwand erfordert. Mähroboter, smarte Bewässerungssysteme und Bodensensoren tragen dazu bei, den Traum vom perfekten Grün Wirklichkeit werden zu lassen. So bleibt mehr Zeit für die schönen Seiten des Gartens, während Routinen automatisch erledigt werden. Wir haben mit David Wulf von homeandsmart gesprochen, einem Experten für Smart-Home-Technologien. In diesem Interview beleuchtet er, was den smarten Garten ausmacht, wie smarte Geräte die Gartenarbeit verändern und welche Chancen sich für Hobbygärtner und Gartenbesitzer bieten.

Smart Garten mit Mähroboter im Einsatz

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© liubovyashkir | stock.adobe.com

Inhaltsverzeichnis

Smarter Garten: Was steckt hinter dem Trend?

Der Begriff „Smart Garten“ beschreibt den Einsatz moderner Technologien, um die Gartenpflege einfacher, effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Was früher mit viel Zeitaufwand und Handarbeit verbunden war, übernehmen heute intelligente Geräte wie Mähroboter, automatische Bewässerungssysteme oder Bodensensoren. Sie erledigen Routinen selbstständig, passen sich an Wetter- und Bodenbedingungen an und sorgen so für ein dauerhaft gepflegtes Grün.

Für Gartenbesitzer bedeutet das eine deutliche Zeitersparnis, eine höhere Qualität der Rasen- und Pflanzenpflege sowie die Möglichkeit, wertvolle Ressourcen wie Wasser nachhaltig einzusetzen. Besonders spannend: Viele Systeme lassen sich bequem per App steuern und bieten dadurch eine neue Form der Kontrolle und Flexibilität – selbst wenn man unterwegs ist.

Der smarte Garten ist damit weit mehr als ein kurzfristiger Trend. Er steht für den Beginn einer Entwicklung, bei der digitale Lösungen in immer mehr Lebensbereiche vordringen und den Alltag erleichtern. Wer früh auf diese Technologien setzt, profitiert von einem Garten, der nicht nur schöner aussieht, sondern auch nachhaltig gepflegt wird.

Mit diesen Entwicklungen gewinnt das Thema „Smart Garten“ zunehmend an Bedeutung – sowohl für Hobbygärtner als auch für technikaffine Hausbesitzer. Welche Chancen und Trends sich bereits heute abzeichnen, erläutert im nachfolgenden Interview David Wulf von homeandsmart, ein erfahrener Experte für smarte Technologien im Gartenbereich.

Smarter Garten: Mehr Freizeit und bessere Rasenqualität

AGITANO: Herr Wulf, die Technologie im Gartenbereich ist für viele noch Neuland. Welche größten Vorteile sehen Sie in der Automatisierung von Rasen- und Gartenpflege durch intelligente Systeme? Welche spürbaren, zeitlichen und qualitativen Verbesserungen kann ein Gartenbesitzer erwarten, der sich für einen smarten Ansatz entscheidet?

David Wulf: Der größte Vorteil ist eindeutig die Zeitersparnis. Ein Mähroboter übernimmt das regelmäßige Mähen komplett selbstständig. Dadurch sieht der Rasen dauerhaft gepflegt aus, ohne dass man selbst Hand anlegen muss. Gleichzeitig verbessert sich die Rasenqualität, da die Geräte sehr häufig und in kleinen Schritten mähen. Das führt zu einem dichteren und gesünderen Grün. Für Gartenbesitzer bedeutet das weniger Aufwand, ein gleichmäßig schönes Ergebnis und somit mehr Freizeit im eigenen Garten.

Mähroboter überzeugen nur, wenn Größe und Ausstattung passen

AGITANO: Ein Mähroboter ist oft das erste intelligente Gerät, das in einem Garten Einzug hält. Aus Ihrer Erfahrung: Welche Kriterien sind bei der Anschaffung entscheidend? In Ihrem Mähroboter Test haben Sie sicherlich viele Modelle verglichen. Was sind die typischen Fehler, die Käufer machen, und worauf sollte man neben Mähbreite und Akkulaufzeit noch besonders achten?

David Wulf: Viele Käufer unterschätzen, wie wichtig die Flächenleistung und die Navigation des Mähroboters sind. Ein häufiger Fehler ist die Wahl eines zu kleinen Modells für eine große Rasenfläche, was zu einem ungleichmäßigen Mähergebnis führt. Auch die Steigfähigkeit bei Hanglagen und die Zuverlässigkeit der Regensensoren spielen eine große Rolle. Unsere Tests zeigen außerdem: Komfortfunktionen wie eine intuitive App-Steuerung, GPS-Unterstützung oder smarte Zeitpläne machen den Alltag erheblich einfacher und steigern den Nutzen enorm.

Smarte Bewässerung spart Wasser und hält den Rasen gesund

AGITANO: Ein oft unterschätzter Faktor ist die richtige Bewässerung. Wie können smarte Bewässerungssysteme dazu beitragen, den Rasen optimal zu versorgen und gleichzeitig wertvolles Wasser zu sparen? Welche Rolle spielen dabei Sensoren, die etwa die Bodenfeuchtigkeit messen oder Wetterdaten einbeziehen?

David Wulf: Smarte Bewässerungssysteme passen die Wassermenge automatisch an den tatsächlichen Bedarf an. Sensoren messen die Bodenfeuchtigkeit, und Wetterdaten wie Regen oder hohe Temperaturen werden berücksichtigt. So wird nur dann bewässert, wenn es wirklich notwendig ist. Das hält den Rasen gesund, vermeidet Trockenstress und spart gleichzeitig viel Wasser.

Bodensensoren liefern Daten für die optimale Gartenpflege

AGITANO: Ein gesunder Rasen beginnt im Boden. Welche intelligenten Sensoren können Gartenbesitzer nutzen, um wichtige Daten zur Bodenqualität, wie Feuchtigkeit, Nährstoffgehalt oder pH-Wert, zu erheben? Wie kann dieses Wissen in konkrete Pflege- und Düngepläne umgesetzt werden, um das Grün zu optimieren?

David Wulf: Intelligente Bodensensoren erfassen Feuchtigkeit, Temperatur, pH-Wert oder sogar den Nährstoffgehalt direkt im Erdreich. Die gesammelten Daten werden per App angezeigt und helfen, den Zustand des Rasens besser zu verstehen. Daraus lassen sich konkrete Pflegepläne ableiten – beispielsweise das gezielte Bewässern, rechtzeitiges Düngen oder das Anpassen der Bodenverbesserung. So bekommt der Rasen genau das, was er braucht, und wächst gleichmäßig und gesund.

KI-Lösungen erkennen Rasenprobleme frühzeitig

AGITANO: Viele kämpfen mit wiederkehrenden Problemen wie Unkraut, Moos oder braunen Flecken. Gibt es auch für diese Herausforderungen smarte Lösungen? Können intelligente Systeme dabei helfen, solche Probleme zu erkennen und proaktiv zu behandeln, bevor sie sich über die gesamte Rasenfläche ausbreiten?

David Wulf: Ja, erste Systeme nutzen bereits Sensoren und Kameras, um Veränderungen im Rasen frühzeitig zu erkennen – zum Beispiel kahle Stellen, Moos oder ungewöhnliches Wachstum. In Kombination mit KI lassen sich so Empfehlungen für die passende Pflege oder Düngung ableiten. Zukünftig könnten Mähroboter diese Analysen sogar direkt beim Mähen durchführen und somit helfen, Probleme zu behandeln, bevor sie sich großflächig ausbreiten.

Hersteller-Ökosysteme dominieren – Standards schaffen Zukunft

AGITANO: In der Welt der smarten Geräte gibt es viele verschiedene Anbieter und Systeme. Sind die meisten smarten Gartengeräte heute so konzipiert, dass sie miteinander kommunizieren können, oder ist der Kauf eines kompletten Ökosystems von einem einzigen Hersteller die einzig praktikable Lösung? Wie sieht hier die Erfahrung der Anwender aus?

David Wulf: Aktuell ist die Kommunikation oft noch auf das jeweilige Ökosystem eines Herstellers beschränkt. Viele Geräte funktionieren zwar einzeln sehr zuverlässig, lassen sich aber nur eingeschränkt miteinander kombinieren. Offene Standards wie Matter sollen das langfristig verbessern. Unsere Erfahrung zeigt: Wer bei einem Hersteller bleibt, hat meist weniger Probleme. Wer verschiedene Marken mischt, braucht oft zusätzliche Hubs oder Apps, was die Handhabung verkompliziert.

Smarter Garten der Zukunft: Autonome Pflege mit KI

AGITANO: Lassen Sie uns zum Abschluss in die Zukunft blicken. Welche Trends und Entwicklungen sehen Sie in den kommenden Jahren bei der smarten Rasen- und Gartenpflege? Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz spielen, und wann können wir damit rechnen, dass die Gartenarbeit fast vollständig autonom abläuft?

David Wulf: In den nächsten Jahren werden Mähroboter dank KI noch präziser arbeiten, Hindernisse besser erkennen und sich flexibel an das Wachstum des Rasens anpassen. Sensoren und Wetterdaten werden stärker in die Planung einfließen, sodass Bewässerung, Düngung und Pflege automatisch aufeinander abgestimmt werden. Langfristig werden vernetzte Systeme den gesamten Garten nahezu selbstständig steuern – der Besitzer muss dann nur noch per App überwachen. Eine vollständig autonome Gartenpflege ist keine ferne Vision mehr, sondern dürfte in wenigen Jahren Realität sein.

AGITANO: Vielen Dank für das Gespräch und die spannenden Einblicke in den smarten Garten.

Das Interview mit David Wulf von homeandsmart wurde von der AGITANO-Redaktion geführt.

Smarter Garten wird zur Realität

Die Digitalisierung des Gartens ist kein Zukunftstraum mehr, sondern eine spürbare Realität. Wie das Interview mit David Wulf von homeandsmart zeigt, bieten intelligente Systeme eine klare Entlastung für jeden Gartenbesitzer. Die größten Vorteile liegen in der Zeitersparnis und der gesteigerten Qualität der Rasenpflege. Ein Mähroboter hält den Rasen kontinuierlich in einem idealen Zustand, während smarte Bewässerungssysteme und Bodensensoren für eine optimale Versorgung sorgen und dabei wertvolle Ressourcen wie Wasser sparen.

Darüber hinaus eröffnet der smarte Garten neue Möglichkeiten für eine nachhaltigere Nutzung von Energie und Wasser. Intelligente Systeme reagieren auf Wetterprognosen, messen den tatsächlichen Bedarf und vermeiden so Überbewässerung oder unnötige Arbeitsschritte. Das schont den Geldbeutel und trägt zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen bei.

Obwohl die volle Kompatibilität zwischen verschiedenen Herstellern noch eine Herausforderung darstellt, sind offene Standards wie Matter auf dem Vormarsch, um die Vernetzung zu vereinfachen. Ergänzend zeigt sich: Wer Schritt für Schritt in die Technologie einsteigt – etwa mit einem Mähroboter als Basis – kann den eigenen Garten nach und nach um smarte Module erweitern.

Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) wird die Gartenpflege weiter revolutionieren, indem Mähroboter Hindernisse noch besser erkennen und Pflegepläne automatisch anpassen. Die Vision einer nahezu vollständig autonomen Gartenpflege ist keine ferne Science-Fiction mehr, sondern eine Entwicklung, die in den kommenden Jahren Realität werden wird. So bleibt der Garten weiterhin ein Ort der Ruhe und Erholung, während die Arbeit von smarten Helfern übernommen wird.

Über David Wulf von homeandsmart

David Wulf ist Gründer und Geschäftsführer von homeandsmart.de, einem der führenden Verbraucherportale für das moderne Leben in Deutschland. Er ist verantwortlich für Strategie, Geschäftsentwicklung, Vertrieb und Verkehr. Derzeit hat homeandsmart über 1 Million Besucher pro Monat.

Mit seinem Team testet und bewertet er regelmäßig smarte Geräte – von Mährobotern über Bewässerungssysteme bis hin zu innovativen Sensorlösungen. Damit gilt er als erfahrener Experte für den Einsatz intelligenter Technologien im Haus- und Gartenbereich.