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Stichwort Local-SEO: 5 Gründe, warum Standortdaten für Händler unverzichtbar sind

Junger Mann haelt Smartphone in der Hand und nutzt mobiles Internet

80 Prozent der Internetnutzer bemühen Suchmaschinen inzwischen dazu, um Informationen zu lokalen Geschäften und Produkten abzurufen.* Aus diesem Grund gewinnt gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des stationären Einzelhandels mobile Onlinewerbung zunehmend an Bedeutung. Denn richtig eingesetzt kann diese Händlern dabei helfen, den Verbraucher im richtigen Moment mit der richtigen Werbebotschaft zu erreichen. Dazu braucht es allen voran Informationen zu den Standortdaten des potentiellen Kunden.

Smartphones haben das Internet zu einem Dorf schrumpfen lassen

Vom World Wide Web zum Local Wide Web. Smartphones haben dem Internet einen lokalen Touch verpasst. Häufig werden Suchmaschinen verwendet, um Informationen zu jenen Geschäften beziehungsweise ihren angebotenen Produkten und Dienstleistungen abzurufen, die sich in unmittelbarer Nähe des Nutzers befinden. Richtig eingesetzt können neue Formen des Marketings dazu genutzt werden, um Kunden respektive potenzielle Kunden in relevanten Momenten mit der richtigen Werbebotschaft anzusprechen. Voraussetzung dafür sind zuverlässige Standortdaten.

„Anhand der Orte, an denen sich Smartphones befinden, kann über mobile Werbung eine Ansprache erfolgen, die dem Kontext angemessen ist“, erklärt Johannes Paysen, Country Manager Germany bei xAd. Daher hat das Unternehmen, für das Paysen arbeitet, folgende fünf Gründe aufgelistet, warum besonders der stationäre Einzelahndel diese Daten für eine effektive Kundenansprache einsetzen sollten.

Grund Nr. 1: Ansprache nach tatsächlichem Verhalten aussteuern

Um den richtigen Nutzer zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen, ist das Timing entscheidend. Mit Standortdaten wird es für Marketer und Retailer möglich, zu erkennen, wie sich der Kunde tatsächlich verhält. Zum Beispiel, ob er sich vor oder bereits im Laden befindet. Das ist für das Abpassen des richtigen Moments enorm wichtig. Maßnahmen zur Ansprache der Zielgruppe fußen somit auf in Echtzeit vorliegenden Informationen, nicht auf Spekulationen wie bei Targeting-Optionen, die auf Umfragen oder soziodemografischen Daten beruhen.

Grund Nr. 2: Zielgruppen präziser ansprechen

Wenn Händler wissen, wo sich ein Smartphone befindet, können sie auf diesem Gerät gezielt Werbebotschaften präsentieren. Beispielsweise indem sie Kunden Angebote oder Rabatte senden, wenn sich diese in unmittelbarere Nähe aufhalten. Kunden können so in das eigene Ladengeschäft geleitet werden, was zu höheren Umsätzen führt. Außerdem grenzen sich Händler so zusätzlich von Wettbewerbern ab.

Grund Nr. 3: Kunden-Affinitäten erkennen

Anhand des tatsächlichen Kundenverhaltens kann zudem eine Affinität zu bestimmten Retail-Marken abgelesen werden. Die ermittelten Standortdaten zeigen auf, vor welchen Ladengeschäften sich bestimmte Smartphones besonders häufig aufhalten und welche Geräte längere Zeit im Laden verbringen. So können Fashion-Brands Kunden, die solche Stores besuchen, gezielt mobil ansprechen, da davon ausgegangen werden kann, dass sie Neigung für ähnliche Marken und Ladengeschäfte aus demselben Preissegment aufweisen.

Grund Nr. 4: Eine genauere Erfolgsmessung durchführen

Mit dem Einsatz von Standortdaten lässt sich auch die Erfolgsmessung präzisieren, da nachvollzogen werden kann, welche Smartphones nach Ausspielen einer mobilen Anzeige tatsächlich im Ladengeschäft waren. So lassen sich (künftige) Maßnahmen optimieren und besser planen.

Grund Nr. 5: Die Wettbewerber beobachten

Standortdaten können auch zur Wettbewerbsbeobachtung herangezogen werden. Sie zeigen unter anderem auf, wo sich die meiste Laufkundschaft aufhält und wie viele Ladenbesucher der Konkurrent in der Nachbarschaft hat. Anhand dieser Informationen kann beispielsweise nachvollzogen werden, wieso das eigene Ladengeschäft nicht den erwünschten Umsatz bringt.

„Anhand der Orte, an denen sich Smartphones befinden, kann über mobile Werbung eine Ansprache erfolgen, die dem Kontext angemessen ist“, erklärt Johannes Paysen, Country Manager Germany bei xAd. „Wir generieren die anonymen Standortdaten mittels Anzeigenanfragen auf mobilen Apps, die dann mit unseren Blueprints^TM abgeglichen werden. Dabei handelt es sich um ein kartografisches Verfahren, das Gebäudegrenzen von Geschäften ermittelt und als Ortsinformation hinterlegt. So kann präzise nachvollzogen werden, wo sich ein Smartphone und somit auch dessen Nutzer befindet. Werden Kunden und potenzielle Kunden nun in relevanten Momenten mit der richtigen Botschaft über ihr Mobile-Device angesprochen, schließt sich die Lücke zwischen digitaler Werbung und dem Offline-Verhalten von Konsumenten.“

Christoph Schroeder

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