Marketing

Von bizarren Ideen und lila Kühen

Oft sind es die bizarren Dinge und Ideen, die innerhalb von Minuten oder Stunden das Internet und die sozialen Medien erobern. Eine simple Verbesserung eines schon lang erschienenen Produkts, reicht in der heutigen Zeit nicht mehr aus. Es muss einfallsreich sein und einen Wiedererkennungswert haben. Dabei geht es nicht unbedingt darum, eine breite Masse zu begeistern, sondern die Gruppe, die vom Massenmarketing oftmals vergessen werden. Was damit gemeint ist, beschreibt Seth Godin in seinem TED-Talk „How to Get Your Ideas to Spread“.

Seth Godin – How to Get Your Ideas to Spread

How to get your ideas to spread | Seth Godin

(Quelle: TED / YouTube)

Die lila Kuh der Ideen

Wir leben in einer Welt, in der wir zu viele Wahlmöglichkeiten und viel zu wenig Zeit haben. Die Konsequenz daraus: Wir ignorieren Dinge. Seth Godin zeigt dies an einem alltäglichen Beispiel: Während dem Autofahren sehen wir eine Kuh. Aber niemand hält an und betrachtet die Kuh genauer, da man schon öfter Kühe gesehen hat. Die Kuh ist unsichtbar. Wäre diese Kuh aber lila, würde sich sofort eine endlose Schlange bilden, um sie genauer zu betrachten und zu fotografieren. Es geht also darum, mit seinen Ideen aufzufallen und aus der breiten Masse herauszustechen.

Weg vom Mittelpunkt, hin zu den Rändern

Ein Produkt kann noch so sinnlos sein, doch vermarktet man es richtig und findet die passende Zielgruppe, wird es in Sekunden verbreitet. Es geht darum, die Ideen interessant und speziell zu gestalten. Das Massenmarketing hat sich in den letzten Jahren auf die Durschnittsbürger versteift, dabei aber nicht bedacht, dass diese von den Massenprodukten gelangweilt sind. Suchen Sie sich Innovatoren und Menschen, die von etwas begeistert sind und daran interessiert. Es mögen wenige sein, doch diese haben Freunde, die die gleichen Interessen haben und ebenfalls das einzigartige Produkt kaufen möchten, und diese haben wieder Bekannte und Freunde. Es ist ein Karussell und ist man einmal aufgestiegen, fährt man ewig weiter.

Lydia Hagen

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