Panorama

3 Tipps, wie Sie beim ersten Eindruck überzeugen

Dresscode, Kleiderwahl, Treffen, Termin, Auftritt, Umziehen, Schuhe, Anzug, Turnschuhe, Lackschuche, Eindruck machen, beim ersten Eindruck überzeugen

Wer kennt das nicht: Ein wichtiger Termin steht bevor und man wird zusehends nervöser. Wie bereiten wir uns richtig auf ein erstes Treffen vor? Immerhin erliegt der Mensch bereits einem ersten Eindruck, noch bevor Worte gesprochen werden.* Dabei müssen unbekannte Situationen kein Improvisationstheater sein, denn einiges lässt sich im Voraus planen: Wir geben Ihnen drei Tipps, wie Sie sich gezielt auf wichtige Treffen vorbereiten und direkt beim ersten Eindruck überzeugen.

Kleidung: Eine Frage des Stils?

Die stereotype Frage, die sich den Klischees nach nur Frauen stellen, trifft bei wichtigen Treffen genauso auf Männer zu: „Was zieh‘ ich nur an?“ Denn gerade der visuelle Reiz entscheidet maßgeblich darüber, ob wir beim ersten Eindruck überzeugen oder nicht. Für jede Gelegenheit das passende Outfit zu haben, ist in diesen Momenten Gold wert. Für unbekannte Situationen sollten Sie bei der Kleiderwahl auf Folgendes achten, wenn Sie Ihre Gesprächspartner mit dem ersten Eindruck überzeugen möchten:

  • Wohlfühlfaktor: Fühlen Sie sich wohl in der Kleidung?
  • Authentizität: Sind Sie Sie selbst?
  • Kontext: Was ist der Grund des Treffens?
  • Umgebung: Wo treffen Sie sich?

Im Zweifelsfall gilt immer die Faustregel: Kleiden Sie sich lieber ein bisschen schicker, anstatt zu riskieren, „underdressed“ zu erscheinen. Je nach Situation ergeben sich andere Leitprinzipien. Wenn es um das klassische Bewerbungsgespräch oder den Einstieg in den Büroalltag geht, sind sogar einige Regeln zu beachten, beispielsweise zur Auswahl der Farbe.

Punktgenau: Rechtzeitiges Erscheinen ist ein dehnbarer Begriff

Wenn Ihnen das Treffen tatsächlich wichtig ist, sollten Sie so pünktlich wie möglich am ausgemachten Treffpunkt erscheinen. Denn beim Unterfangen, beim ersten Eindruck zu überzeugen, ist Pünktlichkeit zentral: Sie stellen unter Beweis, zuverlässig und gut organisiert zu sein. Doch auch das ist planbar. Folgende Tipps helfen Ihnen dabei:

  • Je nach Strecke sollten Sie genügend Pufferzeit einbauen.
  • Eine Verspätung von maximal fünf Minuten halten viele noch für akzeptabel; aber lassen Sie es nicht drauf ankommen.
  • Das Gegenteil ist nicht besser: Mehr als zehn Minuten vor der Zeit einzutreffen gilt genauso als unpünktlich.

Unpünktliche verspielen leicht den ersten Eindruck, denn Verspätung wirkt überheblich oder gar arrogant. Indem Sie pünktlich erscheinen und großzügig planen, vermeiden Sie zudem, dass Sie „auf den letzten Metern“ noch unter Zeitdruck geraten.

Wie der Händedruck beim ersten Eindruck überzeugen hilft

Auch wenn Sie möglichst entspannt in das Gespräch einsteigen möchten, ist gerade der Moment des Händedrucks entscheidend. In diesem Augenblick greifen einige Aspekte ineinander, die bestimmen, ob Sie bei diesem ersten Eindruck überzeugen können. Besonders wichtig sind diese drei:

  • Halten Sie Augenkontakt – wenn Sie aufeinander zugehen und beim Handschlag selbst.
  • Halten Sie angemessenen Abstand zur anderen Person.
  • Als ideal gilt ein kurzer, fester und ruhiger Händedruck.

Ihr Händedruck sagt einiges über Sie aus, hinsichtlich Selbstbewusstsein und Persönlichkeit im Allgemeinen. Nicht ohne Grund sorgte der Händedruck des US-Präsidenten über Wochen hinweg für Gesprächsstoff: Der Händedruck ist und bleibt ein erfolgskritischer Faktor, wenn Sie beim ersten Eindruck überzeugen wollen.

Wenn Sie diese Punkte beherzigen, steht einem positiven ersten Gespräch nichts mehr im Weg.


*Vgl. Ohne Worte einen guten Eindruck im Bewerbungsgespräch hinterlassen.

Beate Greisel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.