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Der schwierige Weg zur gesunden Ernährung (2) – die wichtige Rolle des Sports

… aus der wöchentlichen Kolumne "Ganzheitliches Coaching auf Ihrem Weg zu sich selbst – Wie kann ich Blockaden lösen, um meine Lebensqualität zu verbessern und meine Leistungsfähigkeit zu steigern?" von Dr. Helga Rolletschek.

Klar, wer Sport treibt stählt seine Muskeln, stärkt sein Herz und kann Rückenschmerzen vorbeugen. Doch Sport hat auch großen Einfluss auf unser Gehirn – dem Sitz unseres Denkens, aber auch Fühlens. Wer körperlich aktiv ist, kann besser denken, wird selbstbewusster aber auch emotional ausgeglichener.

Da körperliche Anstrengung durch die Produktion von freien Radikalen durch die Oxidation ja erst einmal Stress für den Körper bedeutet – und wir dadurch erst einmal einen Schweinehund vor der Betätigung haben – hat die Natur einen Belohnungsmechanismus entwickelt, der uns mit der Anstrengung weitermachen lässt. Der Körper stellt die als Glückshormone bekannten Endorphine her, die ähnlich wirken wie Opium und nicht nur in der Blutbahn, sondern auch im Gehirn zu finden sind. Sie lösen Ängste und entspannen. Aufgrund der dadurch ausgelösten euphorischen Gefühle spricht man von „Runner´s High“. Neben der Ausschüttung von Psychodrogen kommt es auch dadurch zur Entspannung, weil sich das Frontalhirn – der präfrontale Cortex, in dem das logische Denken beheimatet ist – bei der körperlichen Aktivität erholen kann.

Zudem können Teile des Gehirns sich wie Muskeln durch körperliche Aktivität stärken. Nach dem Sport kann man sich Assoziationen leichter merken und sich besser konzentrieren.

Doch damit man sich auf die Bewegung konzentrieren kann, muss der Sport Spaß machen. Daher ist die Auswahl der richtigen Sportart der erste wichtige Schritt. Nicht jeder ist für Ballspiele zu gewinnen, der sollte es vielleicht mit Schwimmen, Joggen oder Walken versuchen. Oder mal etwas Exotischeres wie Klettern, oder auch Tanzen.

Als nächstes geht es darum, Schritt für Schritt seine Ausdauer zu steigern und seine Ängste, es nicht schaffen zu können, abzubauen, und sich langsam an die neuen Bewegungen zu gewöhnen. Wichtig ist es, sich nicht am Anfang zu überfordern, sondern sich vernünftige Ziele zu setzen, die man auf jeden Fall erreicht. Die ersten sechs bis acht Wochen lohnt sich auch auf jeden Fall, sich von einem Trainer oder Coach professionell begleiten zu lassen, damit man die erste Zeit auch wirklich durchhält und sich dann die Erfolge einstellen, die dann von unserem Gehirn die Belohnung erhalten.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihre Dr. Helga Rolletschek

 

Zur Autorin:

Als Seminarrektorin ist sie zuständig für die Ausbildung von Referendaren. Als promovierte Biologin, Emotionscoach und Ernährungsberaterin gibt sie ihr Wissen seit vielen Jahren in einem bundesweit in hoher Auflage erscheinenden Elternratgeber über aktuelle Themen aus Gesundheit und Ernährung, Pädagogik und Psychologie weiter, hat über Verhaltensauffälligkeiten und Lernen publiziert und behandelt Klienten mit diversen Emotionsblockaden, wie u.a. Prüfungs-, und Auftrittsängsten, Zahnarztphobien, Flugängsten …

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