Management

5 Tipps für effizientes Employer Branding

Gutes Personal war schon immer schwer zu finden und durch das so genannte Employer Branding, die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität wollen Unternehmen ihre Suche nach den besten Mitarbeitern optimieren. Doch was verlangt der Arbeitnehmer von heute von seinem Betrieb? Antworten darauf finden Sie in den folgenden Zeilen.

Tipp 1: Gewährleisten Sie Aufstiegs- und Entwicklungschancen

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Ein Instrument für Employer Branding: sorgen Sie für Aufstiegsmöglichkeiten. (Bild: uschi dreiucker / pixelio.de).

Die Möglichkeit aufzusteigen und sich vor allem auch persönlich weiterzuentwickeln stellt für viele Mitarbeiter eine permanente und motivierende Herausforderung dar. Scheuen Sie sich als Führungskraft nicht davor, diese immer wieder zum Thema zu machen. Etwa durch das Anbieten attraktiver Weiterbildungsmöglichkeiten. Davon profitieren auch Sie. Denn so können Sie „inhouse“ auf Trends und Entwicklungen innerhalb Ihrer Branche reagieren und müssen erst nicht eine Expertise von außen einholen.

Tipp 2: Ziele mit Sinn und Perspektive

Menschen wollen wissen, welchen Nutzen ihre Tätigkeit besitzt beziehungsweise welchen Beitrag sie für die Gesellschaft leisten. Sinngebungen gehen über das Tagesgeschäft hinaus und sind vor allem bei Mitarbeitern in anspruchsvollen Führungspositionen von großer Bedeutung. Arbeitgeber, die das erkennen, können allein damit ihre Bindungserfolge wesentlich verbessern.

Tipp 3: Selbst- statt Fremdbestimmung

Immer mehr Angestellte fordern für sich Freiheiten ein. Etwa, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Dafür bieten Sie Eigenverantwortung. Reduzieren Sie also Ihre „Anweisungen von oben“ auf das Nötigste. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken, indem sie die neuen Freiräume für das Experimentieren, eigenverantwortliches Entscheiden und Festlegen von Prioritäten nutzen. Mitarbeiter übernehmen sogar gerne Verantwortung. Lassen Sie also selbst- statt fremdbestimmt Arbeiten.

Tipp 4: Gestalten Sie eine inspirierende Arbeitsumgebung

Arbeitgeber können von einem Kaffeehaus viel lernen, wenn es darum geht eine inspirierende Arbeitsumgebung zu gestalten. Weniger Großraumbüro und mehr Chill-Out Area lautet gerade in kreativen Berufen das Gebot der Stunde. Dazu muss man nicht gleich Massagesessel ins Büro stellen. Die Gestaltung der Cafeteria in hellen Farben oder das Stellen eines Tischkickers in den Pausenraum reichen da schon oft aus, um mal den Kopf frei zu bekommen und motiviert ans Werk zu gehen.

Tipp 5: Sorgen Sie für ein gesundes Unternehmen

Und zwar nicht nur gesund im Sinne der Finanzen. Denn nur fitte Mitarbeiter sind leistungsfähige Mitarbeiter. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist da ein Instrument, das bereits im Kleinen große Wirkungen erzielen kann. Stellen Sie Mitarbeitern beispielsweise einen Gutschein für den Besuch eines Sport- und Freizeitcenters aus oder bieten Sie ein vitaminreiches Frühstück zu vergünstigten Konditionen an und sorgen somit für gesunde Ernährung im Job.

Employer Branding: mehr als nur schillernd

Dies waren nur fünf von zahlreichen Möglichkeiten, die man als Arbeitgeber von heute hat, um seine besten Hände und Köpfe langfristig an sich zu binden. Wer jedoch ernsthaft darüber nachdenkt, wie er seinen Angestellten einen tollen Arbeitsplatz gestaltet, der sorgt dafür, dass aus Employer Branding mehr wird, als nur ein schillernder Begriff, der schnell wieder in der Versenkung des Marketingsprechs verschwindet.

Christoph Schroeder

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