Bildung

3 sinnvolle Wege, Bildung und Beruf zu vereinen

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Wie oft dient gerade die mangelnde Zeit uns als Ausrede, etwas nicht zu tun – oder als Rechtfertigung vor uns selbst? Gerade bei Aufgaben, die neben dem Beruf bewältigt werden sollen, greifen wir gern zu dieser Entschuldigung, etwa bei unserer persönlichen Weiterbildung – und fühlen uns beim x-ten Mal doch allmählich damit unwohl. Dabei ist es gar nicht so schwer, Bildung und Beruf zu vereinen; mit der richtigen Herangehensweise. Das ist der Anlass für diesen Beitrag: Im Folgenden geht es nicht etwa um berufsbegleitende Studiengänge, Fernschulen oder ähnliches. Stattdessen stellen wir drei Wege zum individuellen Ansatz vor, Weiterbildung und Berufsleben erfolgreich zu koordinieren.

Selbstständiges Zeitmanagement: Eine Stunde täglich investieren

Um einen Ansatz für sich selbst zu finden, lohnt sich oft ein Blick auf erfolgreiche Vorbilder. Zwar müssen Herangehensweisen nicht bis ins Detail genau übernommen werden, doch bieten sie oft eine gewisse Inspiration an, die auf den eigenen Arbeitsalltag – in angepasster Form – angewandt werden kann. Eine recht bekannte Erfolgsformel, die auch bei bekanntermaßen erfolgreichen Persönlichkeiten beliebt ist, nennt sich die Fünf-Stunden-Regel: Demnach werden fünf Stunden in der Woche, an jedem Werktag eine, der Weiterbildung, dem Lernen und dem Üben gewidmet. Auf diese Weise werden Bildung und Beruf nicht einfach regelmäßig, sondern sogar täglich kombiniert.

Auch hinsichtlich der Konzentrationskurve empfiehlt es sich, den Berufsalltag abwechslungsreich zu gestalten. Auf diese Weise passieren zudem weniger Fehler und das Arbeiten in kleineren Schritten ermöglicht das Feiern von Etappenzielen. Allgemein erweist sich die persönliche Weiterbildung als sinnvolle Investition und empfiehlt sich als fester Slot im Tagesablauf in einem effizienten Zeitmanagement.

Unabhängigkeit genießen: Online Kurse nutzen

Beim Stöbern nach interessanten Seminaren sind es vorrangig drei Schwierigkeiten, die uns davon abhalten, daran teilzunehmen: Anfahrt, Zeit und der Kostenfaktor. Die oft übersehene Lösung findet sich in einer Online Weiterbildung und Kursen. Denn im Vergleich zu Präsenzseminaren, die über einen bestimmten Zeitraum an einem bestimmten Ort stattfinden, sind in den meisten Fällen nicht nur die Kosten wesentlich geringer: Ein Großteil der Online Kurse kann jederzeit begonnen, wiederholt und im eigenen Tempo absolviert werden – und die Anfahrt entfällt sogar ganz.

Ganz ohne Nachteile sind Online Kurse natürlich nicht: Die Weiterbildung neben dem Beruf erfolgt nämlich vollkommen unter Eigenregie. Das wiederum bedeutet, dass ein Vorankommen an fehlender Disziplin scheitern kann. Umso wichtiger sind wiederum die eigene Planung und ein effektives Zeitmanagement.

Um herauszufinden, ob diese Art zu lernen etwas für Sie ist, finden Sie beispielsweise auf unserer Seite Online Kurse einige Weiterbildungsmöglichkeiten. Deren Schwerpunkt liegt momentan hauptsächlich auf dem Aufbau eines eigenen Business sowie Online Marketing-relevanten Themenbereichen. Darunter sind auch einige kostenlose Angebote, die einen Testlauf ermöglichen, Bildung und Beruf auf diese Weise zu vereinen.

Freiheit zu lernen: (Bildungs-) Urlaub nehmen

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, Weiterbildungen neben dem Beruf wahrzunehmen, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorschlägt:

  • Am Wochenende
  • Nach Dienstschluss
  • Freistellung vom Dienst
  • Bildungsurlaub.

Wie der Begriff Bildungsurlaub bereits vermuten lässt, ist dieser wie der übliche Urlaub schriftlich und fristgerecht zu beantragen. Beizufügen sind dabei allerdings alle notwendigen Nachweise, dass die betreffende Weiterbildung als Bildungsurlaub anerkannt ist. Doch auch hierzu gibt es Unterschiede, da Bildungsurlaub länderspezifischen Bedingungen unterworfen ist. Da in allen Ländern verschiedene Regelungen greifen, lohnt sich bei Interesse ein Anruf beim BMBF, das neben grundsätzlichen Angaben auch auf länderspezifische Suchportale für Weiterbildungen verweisen kann.

Daneben gewinnt auch eine Freistellung – gelegentlich unter dem Namen Sabbatical – immer mehr an Beliebtheit. Dieser ist allerdings nicht einfach mit unbezahltem Urlaub zu verwechseln. Ein Sabbatical wird in der Regel von Einzelpersonen in Anspruch genommen, oftmals um sich intensiv mit sich selbst auseinander zu setzen. Seltener ist es, dass ein ganzes Unternehmen regelmäßig Sabbaticals umsetzt, wie etwa das Designstudio von Stefan Sagmeister (siehe Video unten). In seinem Vortrag geht er darauf ein, welchen enormen Anteil eine so gezielte Auszeit gerade auch für kreative Prozesse bei der Arbeit hat.

Um nicht in den gleichförmigen Trott zu geraten, bietet gerade das lebenslange Lernen die notwendige Abwechslung, die uns vor Unzufriedenheit schützt – im privaten wie auch im Arbeitsalltag. Wichtig ist allerdings, das zu erkennen – und die eigenen Chancen zu nutzen, Bildung und Beruf miteinander zu verbinden.

[Anmerkung der Redaktion: Das hier eingebettete Video wurde (vorübergehend) entfernt, ist jedoch weiterhin hier zu finden: TED.]

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