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5 Gründe, wieso Urlaub Zuhause mehr Erholung bringen kann

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Die Urlaubssaison steht vor der Tür und damit fragen sich Stressgeplagte, wohin die Reise gehen soll. Zu den beliebtesten Urlaubsarten zählen in Deutschland Bade- oder Strandurlaub, Städtereisen oder Kreuzfahrten. Doch nicht jeden lockt die weite Welt in den Ferien. Denn auch ein Urlaub in den eigenen vier Wänden hat seinen Reiz und bietet oftmals mindestens genauso viel Erholung. Welche fünf Gründe dafür sprechen, dass Sie Ihren nächsten Urlaub „auf Balkonien“ oder im heimischen Garten verbringen sollten, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Staycation: Urlaub Zuhause ist trendy

Man soll gehen, wenn es am schönsten ist – besagt ein bekanntes Sprichwort. Das trifft für viele Augenblicke im Leben zu. Doch nicht unbedingt für den Erholungsurlaub! Denn auch in den eigenen vier Wänden kann ein entspannendes Urlaubsgefühl entstehen. Das denken mehr und mehr Menschen, die dem aktuellen Urlaubstrend „Staycation“ folgen. Das Wortspiel aus den Begriffen „stay“ (bleiben) und „vacation“ (Urlaub) beschreibt dabei die Idee, die Seele im eigenen Zuhause baumeln zu lassen, statt in die Ferne zu reisen. Dafür sprechen auch fünf gute Gründe.

1. Man braucht keine langwierige Anreise.

Bei einem Urlaub in der Ferne ist es oft notwendig, einen mehrstündigen Flug oder eine anstrengende Autofahrt hinter sich zu bringen. Das kann Stress für den Körper bedeuten. Insbesondere, wenn man mitten in der Nacht an- oder abreisen muss. Außerdem kann es bei Fernreisen über mehrere Zeitzonen passieren, dass man einen unangenehmen Jetlag – also eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus – bekommt. Dieses Risiko besteht bei einem Urlaub Zuhause nicht, was die Erholung potenziell steigen lässt.

2. Man hetzt nicht von einer Unternehmung zur nächsten.

Im Urlaub gibt es oft nahezu grenzenlose Möglichkeiten für Unternehmungen und Aktivitäten. Das hat sicherlich seinen Reiz, um Abstand von der alltäglichen Routine zu gewinnen. Doch auf der anderen Seite führt das dazu, dass sich viele Menschen unter Druck setzen. Am Urlaubsdomizil möchte man schließlich alles auskosten und möglichst viel unternehmen. Da kann die Entspannung schon mal auf der Strecke bleiben. Zuhause entfällt dieser innere Druck automatisch. Schließlich lebt man hier und hat im Zweifelsfall noch genügend Zeit, Freizeitunternehmungen, wie einen Museums- oder Freibadbesuch, nachzuholen. Dazu bleibt Gelegenheit, um sich anderen Dingen zu widmen, die erholsam sind. Das kann eine gründliche Gartenpflege sein oder die Anschaffung eines neuen hochwertigen Gartenzauns oder Gabionen.

3. Man kann so lange schlafen, wie man möchte.

Ausschlafen zählt für viele Urlauber zu den beliebtesten Dingen, um sich vom Alltagsstress zu erholen. Doch längere Frühstückszeiten gibt es meist nur in wenigen Hotels. Das kann zu einem unschönen Erwachen für Langschläfer führen, wenn man diese Leistung fest gebucht hat. Wer Urlaub Zuhause macht, ist unabhängig von festgelegten Frühstückszeiten. Man kann solange schlafen, wie man möchte. Dazu gibt es hierzulande in jeder Stadt eine Menge Cafés und Bistros, die Frühstück oder Brunch selbst am Nachmittag anbieten.

4. Man hat alles Notwendige, was man braucht.

Gerade beim Kofferpacken für den Urlaub taucht oft die Frage auf, ob alles Notwendige verstaut wurde. Klassischerweise vergisst man allerdings doch etwas Wichtiges. Oder man musste aus Platzgründen besondere Dinge Zuhause lassen, die einem unterwegs fehlen. Diese Gefahr besteht beim Urlaub Zuhause nicht. Dort haben Sie alles um sich, was Sie brauchen. Und falls doch etwas essenzielles ausgehen sollte, wissen Sie genau, wo Sie diese Utensilien kaufen können.

5. Man spart sich vorab eine Menge Nerven.

Oft geht der Stress schon früh los. Denn die Urlaubsplanung kostet nicht selten viel Zeit und Nerven. Dazu zählen die Auswahl des Reiseziels, die Buchung von Unterbringung und Transportmittel sowie die Organisation von anderen, reiserelevanten Punkten. Dieses nervenaufreibende Prozedere im Vorfeld spart man sich logischerweise, wenn man Urlaub Zuhause macht und kann stattdessen aktiv entspannen.

Karin Kreuzer

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