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Außenplakate, Online Branchenbücher und Co.: Was macht gute Werbung aus?

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Gute Werbung ist ein entscheidender Faktor. Das gilt längst für nicht nur für Konzerne, sondern auch für klein- und mittelständische Unternehmen. Denn nur wenn Sie potenzielle Kunden erreichen, steigen auch Ihre Umsätze. So weit, so klar. Doch worauf kommt es wirklich an, damit die eigene Werbung gelingt? Verschaffen Sie sich hier einen grundlegenden Überblick über die Kernaufgaben von Werbung und verschiedene Werbemöglichkeiten, die Ihren Erfolg anzukurbeln können.

 

Welche Kernaufgaben erfüllt gute Werbung?

Der Werbemarkt wird – ähnlich zum dynamischen Arbeitsmarkt – mehr und mehr unübersichtlich. Besonders für Werbetreibende. Um den Durchblick zu bewahren und gute Werbung zu erreichen, sollten Sie sich jedoch immer wieder die Kernaufgaben von Werbung vor Augen halten. Diese sind auch als AIDA-Prinzip bekannt:

  • A wie Attention: Werbung soll zuerst die Aufmerksamkeit der potentiellen Kunden wecken. Das kann mithilfe von akustischen oder optischen Mitteln passieren. Zusätzlich lässt sich die Aufmerksamkeit durch speziell gestaltete Verpackungen oder durch die verwendeten Werbeträger steigern.
  • I wie Interest: Damit ist das Interesse des Kunden gemeint. Das gilt es im nächsten Schritt durch gezielte Werbung hervorzurufen. Nutzen Sie hierfür etwa ansprechende Beschreibungstexte oder besondere graphische Elemente.
  • D wie Desire: Im Anschluss sollte das Verlangen beziehungsweise der Besitzwunsch des Kunden für das beworbene Produkt angeregt werden.
  • A wie Action: Zuletzt ist es die Kernaufgabe der Werbung, den Kunden zum Kauf des Produkts oder der Dienstleistung zu motivieren.

Anschließend geht es abhängig von Ihrem Marketingbudget und der Zielgruppe, die Sie erreichen wollen, an die Auswahl der Werbemöglichkeiten.

Welche Werbeformen gibt es?

Um erfolgreich Kunden zu gewinnen, sollten Sie sich anschließend einen dezidierten Überblick über gängige Werbeformen verschaffen. Generell unterscheidet man hier zwischen den Above-the-Line-Formen (ATL) und den Below-the-Line-Formen (BTL). Zu ATL-Instrumenten zählen

  • Onlinemarketing. Dazu zählen zum Beispiel die beliebten Online Branchenbücher. Hier können potenzielle Kunden einfach mit einem Suchbegriff orts- und zeitunabhängig nach Produkten oder Unternehmen verschiedener Branchen suchen.
  • Printmarketing. Das funktioniert etwa mit Flyern oder Visitenkarten. Diese Werbemöglichkeit besticht nach Meinung von Werbetreibenden durch den haptischen Aspekt.
  • Außenwerbung. Diese Marketingform findet an öffentlichen Plätzen oder Straßen mithilfe von Plakaten statt.

Besondere Vorteile von ATL-Werbeformen sind, dass sehr viele Menschen erreicht werden können. Dazu ist der Aufwand, ATL-Werbung zu starten, vergleichsweise gering. BTL-Werbeformen sind dagegen zielgruppenspezifischer und häufig persönlicher. Typische Beispiele sind dabei Messen, Ausstellungen, Sponsoring oder Eventmarketing.

Was Sie generell im Blick behalten sollten

Unabhängig von der Marketingmethode muss letztendlich stets klar sein, was das Ziel der Werbung ist. Das klingt auf den ersten Blick selbstverständlich. Es kann jedoch leicht passieren, dass man im Eifer des Gefechts in eine Falle tappt und auf vermeintliche Marketingweisheiten, wie „Sex sells“, hereinfällt. Denn Werbung mit brutalen oder sexuellen Inhalten kann potenzielle Kunden vom beworbenen Produkt ablenken oder im schlimmsten Fall sogar abschrecken, wie aktuelle Studie beweisen.

Karin Kreuzer

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