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Die Grundlagen zur Suchmaschinenoptimierung

Frau sitzt mit Handy auf dem Sofa und sucht mit dem Handy im Internet über eine Suchmaschine.

Wer online erfolgreich sein möchte, muss natürlich von Kund*innen gefunden werden. Es ist also nicht nur wichtig, mit einer schönen und modernen Webseite oder dem umfangreichen Onlineshop zu begeistern. All das ist nebensächliche, wenn die potenziellen Kund*innen den Weg dorthin nicht finden. Dabei gibt es vielfältige Möglichkeit, die Sichtbarkeit der eigenen Webseite zu fördern – wobei Google als Suchmaschine nach wie vor einen entscheidenden Teil dazu beiträgt. Mit Hilfe der Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird dafür gesorgt, dass die eigene Webseite in den Google-Suchergebnissen möglichst weit oben angezeigt wird. Der folgende Beitrag zeigt, wie Sie Ihre Ranking-Ergebnisse positiv beeinflussen können.

Die OnPage Optimierung

Bei der OnPage Optimierung kommen verschiedene Maßnahmen zum Tragen, welche direkt auf der jeweiligen Webseite durchgeführt werden. Das bedeutet jedoch auch, dass die Kompetenzen direkt in der Hand der Webseiteninhaber*in liegen. Besitzt man in diesem Bereich nur geringe Kenntnisse, so sollte auf jeden Fall die Hilfe von einem entsprechenden Profi beziehungsweise einer kompetenten SEO-Agentur in Anspruch genommen werden. Vorrangig geht es hierbei um inhaltliche Anpassungen, wobei auch technische und strukturelle Komponenten eine Rolle spielen.

Die verschiedenen Arbeitsfelder in diesem Bereich bauen auf sechs Kern-Elementen auf.

  1. Der Content: Das Sprichwort „Content is King“ ist in der Branche weit verbreitet. Ziel sollte dabei sein, hochwertigen Inhalt mit Mehrwert zu bieten und auf leere Texte zu verzichten. Themenrelevante Inhalte sind dabei besonders gefragt. Wichtig ist, dass es sich um Unique Content handelt und keinesfalls um Plagiate. Auch die Streuung von Keywords beziehungsweise die Arbeit mit passenden Synonymen sollte nicht unterschätzt werden. Auch hier gibt es Textagenturen, welche die Aufgabe übernehmen können.
  2. Seitenstruktur: Der Inhalt allein reicht jedoch nicht aus, um erfolgreich gefunden zu werden. Zur Struktur gehören auch Zwischenüberschriften, Tabellen, Absätze und weitere formale Gestaltungskriterien, welche die Lesbarkeit steigern.
  3. Die multimedialen Inhalte: Neben dem geschriebenen Content kommt auch Bildern und Videos eine relevante Funktion zu. Dabei dürfen vor allem Details wie Alt-Text, Dateiname und Titel nicht vergessen werden.
  4. Die Meta-Angaben: Durch die Meta-Daten werden Informationen zur Verfügung gestellt. Diese werden sowohl vom Webbrowser als auch von den Suchmaschinen ausgelesen. Entscheidend sind hierbei vor allem title und description.
  5. Die Linkstruktur: Die Linkstruktur auf der eigenen Seite ist nicht nur für die Leser*innen besonders hilfreich, sondern auch für die Suchmaschinen. Dabei sollte darauf geachtet werden, die sogenannten Klick-Pfad-Länge möglichst kurz zu halten.
  6. Die Technik: Zu der suchmaschinenfreundlichen Programmierung gehört auch die Quellcode-Optimierung. Für Google sind schnelle Ladezeiten besonders wichtig, während Fehler im Code oder Ausfälle natürlich ein schlechtes Signal darstellen.

Die OffPage Optimierung

Unter OffPage-Optimierung sind verschiedene Maßnahmen zu verstehen, welche sich nur indirekt auf die eigene Webseite beziehen. Vor allem die Signale, welche von anderen Seiten ausgehen, sind hierfür entscheidend. So steigt die Webreputation der Seite B, wenn Seite A auf diese verlinkt. Für Google ist also wichtig, wie relevant – also beliebt – die Webseite ist. Aus diesem Grund sind Erwähnungen auf anderen Seiten sowie im Social-Media-Bereich ausschlaggebende Faktoren für Ihren Erfolg.

Bei der Offpage-Optimierung kommt es vor allem auf zwei Faktoren an:

  1. Das Linkbuilding: Backlinks sind auch heute noch einer der wichtigsten Rankingfaktoren für eine Webseite. Der Backlink-Aufbau ist also ein wichtiger Bestandteil der Offpage-Optimierung. Dabei werden die unterschiedlichen Backlinks als Messwert genutzt, an dem nun die Beliebtheit der Webseite erkannt werden kann. Dabei geht es aber nicht nur um Quantität der Links, sondern vor allem um die Qualität dieser. Hierfür gibt es unterschiedliche Linkbuildingstrategien, die durchgeführt werden können.
  2. Die Social Signals: „Social Signals“ sind ein ebenfalls nicht zu vernachlässigender Bereich. Hierrunter versteht man alle Signale aus den sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter und Google +. Auch Kommentare unter den Beiträgen sind wichtig. Viele Likes, Shares und Interaktionen wirken sich also ebenfalls positiv auf die Sichtbarkeit der Webseite aus und genau hier drum geht es ja bei der Suchmaschinenoptimierung.
Beate Greisel

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