Finanzmarkt

3 Dinge, die es über binäre Optionen zu wissen gilt

Es gibt Probleme, die sich manche von uns regelrecht herbeiwünschen. Zum Beispiel: Wohlhabend und mürrisch – macht Geld etwa unglücklich? Aber dazu braucht es natürlich erst einmal genug von eben jenem Geld, damit man sich diese Frage stellen kann. Manche versprechen sich schnellen Reichtum durch binäre Optionen. Genauer gesagt, durch den Handel mit diesen. Es gibt jedoch drei Dinge, die man über diese besondere Form der Geldanlage wissen sollte, bevor man in diese sein Erspartes investiert. Welche das sind, werden wir Ihnen im folgenden Beitrag verraten.

1. Online Broker sollten ein Demokonto anbieten

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Binäre Optionen versprechen hohe Gewinne. Jedoch sollte man sich auf den Handel mit diesen gut vorbereiten. (Bild: I-vista / pixelio.de)

Das Interesse am Handel mit so genannten binären Optionen (Finanzderivate, die zur Kategorie der Termingeschäfte gehören*) ist in den letzten Jahren auch unter den Kleinanlegern deutlich gestiegen. Online Broker, also Zwischenhändler, die für die Durchführung von Wertpapierordern zuständig sind, bieten diesen direkten Einstieg in den Handel mit den just erwähnten binären Optionen. Diesen jedoch ganz ohne Erfahrung zu beginnen, erweist sich auf keinen Fall als richtiger Ansatz. Denn sonst erreicht man als vor allem eines: Verluste. Darauf weisen Experten stets hin. Unter anderem jene von Binaere-Optionen.at, die neben allgemeinen Informationen über diese spezielle Form der Geldanlage, einen ausführlichen Vergleich diverser Anbieter bieten.

Aus diesem Grund gilt es erst einmal einiges über binäre Optionen zu lernen. Bereits vor der Eröffnung eines Kontos sollte man die jeweiligen Bedingungen des infrage kommenden Zwischenhändlers genau unter die Lupe nehmen. Viele Online Broker bieten für wenige Tage ein Test- beziehungsweise Demokonto an. Dieses erlaubt neu registrierten Tradern das Ausprobieren verschiedener Handelsinstrument. Das birgt den Vorteil, dass man kein Geld ausgeben muss, um erste Strategien in puncto binäre Optionen kennenzulernen. Denn von diesen gibt es zahlreiche!

2. Fangen Sie beim Thema binäre Optionen „klein“ an

Gerade wer ganz am Anfang des Handels mit binären Optionen steht, sollte nicht gleich „in die Vollen“ gehen. Achten Sie auf Online Broker, die neben dem in Punkt 1 erwähnten Demokonto, für den Handelsstart geringe Mindesteinzahlungen verlangen. Eine einfache Google-Recherche zeigt: Ersteinzahlungen in Höhe von 250,00 Euro sind hier durchaus üblich. Von denen, die weit darüber liegen, gilt es Abstand zu halten. Das gilt auch für den Mindesteinsatz je Trade beziehungsweise je Transaktion. 5,00 oder 10,00 Euro sind zu verkraften, sollte der erste Handelsversuch nicht den gewünschten Ertrag einfahren. Zudem sollte man die Gebühren für Auszahlungen im Blick behalten. Diese sollten in der Regel möglichst gering ausfallen. Dazu mehr in Punkt 3.

3. Feste oder erfolgsabhängige Gebühren?

Auf dem Online Broker-Markt gibt es, wie bei anderen Finanzdienstleistungen auch, zwei Varianten, wie diese sich ihre Dienstleistung vergüten lassen. Die erste sind feste Gebühren für Auszahlungen – unabhängig von der Auszahlungssumme. Die andere sind Gebühren, die prozentual auf die zu überweisenden Beträge erhoben werden. Eine weitere Rolle spielen für Trader oder jene, die es werden wollen die Auszahlungsart und die -häufigkeit. Viele Online Broker gewähren einmal pro Monat eine Gratis-Auszahlung. Wer eine Kreditkarte sein Eigen nennt, kann die Überweisungen auch über diese erfolgen lassen. Diese sind häufig nicht nur schnell, sondern in vielen Fällen kostenlos. Andere Überweisungsarten, wie zum Banküberweisungen oder e-Wallets** können Zusatzkosten verursachen, die den Gewinn beim Handel mit binären Optionen schmälern. Über all das kann man sich aber auch beim Online Broker seines Vertrauens direkt informieren.

*Eine ausführliche Definition des Begriffs Binäre Optionen findet sich im Börsenlexikon von finanzen.net, abzurufen unter: http://www.finanzen.net/lexikon/boersenlexikon/Binaere_Optionen

**Unter e- oder auch Cyberwallets versteht man eine sich verbreitende Zahlungsart im Internet. Der Nutzer eines e-Wallet-Kontos lädt seine virtuelle Geldbörse mit einer von ihm festgelegten Summe auf. Der wohl bekannteste E-Wallet-Anbieter ist zurzeit PayPal. Daneben gibt es noch Neteller, Skrill und viele mehr.

Christoph Schroeder

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