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„Ein Image aufzubauen heißt nicht, sich zu verstellen“ – Martina Hunger im Interview

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Martina Hunger beim Presentation Bootcamp. (Bild © smavicon / Presentation Bootcamp)

Martina Hunger hat sich schon immer mit dem Thema Styling befasst: Für sie ist es wie eine zweite Haut, die zur Person, zu ihren Werten, aber auch zu ihrem Unternehmen passen muss. Denn der erste Eindruck zählt: Darüber generiert sich das Image, das man in der Öffentlichkeit verkörpert. Beim Presentation Bootcamp am 26. November leitet Martina Hunger den Workshop „Ziehen Sie Erfolg an! Die 10 Facetten eines überzeugenden Auftritts“.

 

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„Wer sein Wirkungsprofil kennt, kann sein Image steuern“

Hallo Frau Hunger. Wie kann ich mein Image, also das, was andere von mir denken, beeinflussen?

Durch Kennenlernen meines Wirkungsprofils. Ich bin mir genau bewusst, wie ich im Augenblick wirke, wie ich in Zukunft wirken möchte und wie mein Umfeld „tickt“, in dem ich mich bewege. Ich kenne meine Kundenstruktur, deren Firmenphilosophie und Firmenwerte. Ich kenne und schätze meine Fähigkeiten, Fertigkeiten, Werte und meine Persönlichkeitsstruktur. So kann ich gezielt „meine“ Farben und Kleiderformen einsetzen, die mich und mein Image unterstützen. Sie wissen ja: Der erste Blick zählt – dafür hat man nur 150 Millisekunden Zeit. Da müssen sofort meine Potenziale zum Ausdruck kommen.

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Martina Hunger in Aktion. (Bild © smavicon / Presentation Bootcamp)

Wie wichtig ist das Aussehen für das Image?

„Wer gut aussieht, kommt besser an“. Damit meine ich nicht „Schönsein“ im Sinne eines Fotomodells, sondern harmonisch zum Ausdruck kommen. Nach dem Motto „an mir passt alles“, ich fühle mich wohl in mir, mit mir und in meiner (zweiten) Haut.

Was, wenn ich mich nicht verstellen möchte, um ein bestimmtes Bild von mir zu schaffen? Muss ich dann damit rechnen, dass der Erfolg an mir vorbeigeht?

Es geht beim Thema Image nie um Verstellung. Keiner meiner Kunden wird sich jemals verstellen oder verbiegen müssen. Ich erarbeite gemeinsam mit ihm, nach seinem Werte- und Persönlichkeitsprofil sein Wirkungsprofil. Echt, stark, authentisch und charismatisch. Ich erschaffe keine Kunstfigur. Denn ein solches „falsches“ Image dauerhaft „durchzuhalten“ und zu leben würde ja im Umkehrschluss bedeuten, ständig in einer Scheinwelt zu leben. Undenkbar!

Welche Rolle spielt das Bild, dass ich von mir selbst habe, wenn ich mein Image verändern oder generell steuern möchte?

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Kleidung ist nur auf den ersten Blick oberflächlich – Steffanie R. vor und nach Martina Hungers Styling. (Bild © Martina Hunger)

Es ist tatsächlich sehr essenziell. Viele, viele Menschen haben ein „verschobenes“ Bild von sich, teils durchwoben von „falschen“ Glaubenssätzen. Das sind eigene, falsche Annahmen, Wahrnehmungen, die wir im Laufe unseres Lebens zu unserer persönlichen Wahrheit machen, wie z.B. „das steht mir nicht“, „ich bin zu dick“. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Was ich innerlich von mir selbst glaube, strahle ich tatsächlich nach außen ab und mache es für mein Gegenüber sichtbar. Das „Problem“ ist nicht die Körperlichkeit, sondern meine innere Einstellung zu mir und meinem Körper. Ziel ist es also, sich erst einmal so anzunehmen, wie man ist und dann das Beste daraus zu machen. Nach dem Motto „rausholen was drinnen ist“.

Was wollen Sie den Teilnehmern beim Presentation Bootcamp 2015 mit auf den Weg geben?

Ich will, dass sich meine Workshop-Teilnehmer bewusst werden, dass es sich bei Kleidung keinesfalls um Oberflächliches handelt, sondern um die Frage: Wie möchte ich gesehen werden und wie will ich wirken? Welche meiner Fähigkeiten, Fertigkeiten, Potenziale und Werte soll mein Gegenüber sofort erkennen?

Liebe Frau Hunger, vielen Dank für das Gespräch. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Presentation Bootcamp 2015.

Vielen Dank auch an Sie!

Das Interview führte Katja Heumader, Redakteurin AGITANO.

 

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Bild © Martina Hunger

Über Martina Hunger

Martina Hunger ist „die“ Miss Marple der Farb- und Stilberatung: Sie scannt und sammelt 1.000 Details, nimmt sie auseinander und setzt sie neu zusammen. So entstehen schlüssige Bilder.

Martina Hunger nennt das Psychologische Selbstinszenierung oder BodyBrand. Sie hilft Ihnen dabei, für sich selbst als Typ ein sicheres Gespür zu entwickeln, für Ihre Farben, Formen und Situationen. Jetzt können Sie sicher mit Ihrer Präsenz „spielen“. Mein Motto dazu lautet: authentisch, echt und stark. Keine Rolle spielen, sondern sein.

Im Grunde sich Martina Hunger ihr mein ganzes Leben mit dem Thema Styling und Selbstinszenierung beschäftigt – nur wusste sie am Anfang nicht, was sie tat. Mit einer Reihe von Aus-, Fort- und Weiterbildungen hat sie ihr Profil geschärft und ihre Professionalität in Sachen Image und Styling weiterentwickelt.

Katja Heumader

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