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Ergonomische Arbeitsplatzsysteme fördern mehr als die Gesundheit

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Ein Grundgedanke der Steigerung der Effizienz ist die Spezialisierung: Mensch und Maschinen sind für einen ganz bestimmten Abschnitt eines Fertigungsprozesses zuständig. Diese Spezialisierung auf ein Aufgabenfeld macht in der Konsequenz auch die Anpassung des Arbeitsplatzes notwendig. Damit ist wesentlich mehr gemeint, als das Arbeiten am Schreibtisch, denn gerade in Produktion und Fertigung müssen die Abläufe genau in einander greifen. Im folgenden Beitrag verraten wir Ihnen, was Sie zum Thema ergonomische Arbeitsplatzsysteme wissen müssen: Wie sie sowohl Effizienz als auch Mitarbeitergesundheit fördern, welche Punkte zur Ordnung dabei relevant sind und welche drei Tipps Sie in puncto Arbeitsplatzsysteme beherzigen sollten.

Ergonomische Arbeitsplatzsysteme steigern die Effizienz

Fertigung und verarbeitende Industrie stellen höhere Ansprüche an ergonomische Arbeitsplatzsysteme als Bürotätigkeiten: Sowohl Präzision als auch Effizienz einzelner Handgriffe soll optimal unterstützt werden. An Mensch und Tätigkeit individuell angepasste Arbeitsplatzsysteme ermöglichen dabei in einem ersten Vorteil einen sinnvollen Bewegungsablauf. Dieser erste Vorzug zieht bereits einen zweiten nach sich: Sinnvoll abgestimmte Arbeitsplatzsysteme stehen in engem Zusammenhang mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Denn Fehlhaltungen sind oft genug der Grund für Rückenschmerzen oder andere körperliche Beschwerden; gute Arbeitsplatzsysteme hingegen beugen solchen Risiken bereits vor. So wird nicht nur die Mitarbeitergesundheit bewahrt, sondern auch Ausfallzeiten reduziert und der Arbeitsablauf wird vereinfacht.

Die Balance aus zwei Arten von Ordnung

Dass die Produktivität durch Ergonomie gesteigert wird, ist bekannt. Dafür muss allerdings auch eine abgestimmte Ordnung beziehungsweise Anordnung im Einklang mit dem Arbeitsablauf gegeben sein. Grundsätzlich gibt es zwei gegenläufige Ansätze. Während die monotone Ordnung auf starre Anordnungen aufbaut, gehören auch feste Platzzuweisungen zur kreativen Ordnung. Individuell angepasste Arbeitsplatzsysteme bringen beides zusammen: Die einzelnen Gerätschaften werden bereits bei der Einrichtung optimal platziert. Idealerweise sollten Arbeitsplatzsysteme allerdings auch erweiterbar und nachträglich veränderlich bleiben.

3 Tipps für die Einrichtung des Arbeitsplatzes

Menschen arbeiten vor allen Dingen dann langfristig produktiv, wenn sie sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Deshalb geben wir Ihnen zum Abschluss drei Tipps, wie Sie das Wohlbefinden am Arbeitsplatz gezielt steigern können, und wie Ihnen Arbeitsplatzsysteme dabei helfen können.

1. Ergonomie ist und bleibt goldene Regel

Nachdem sich die Rückenschmerzen zur Volkskrankheit der Deutschen gemausert haben, wird immer mehr Wert auf die ergonomischen Aspekte am Arbeitsplatz geachtet. Das ist auch gut so, denn Stühle, Tische und Ablagen, deren Höhe einstellbar ist, machen das Arbeiten so angenehm wie möglich. Dazu gehört auch, dass sich die jeweiligen Mitarbeiter an der Einrichtung aktiv beteiligen und deren Körpergröße sowie die einzelnen Arbeitsabläufe und Vorgehensweisen mit in das Konzept einfließen. Professionellen Herstellern für Arbeitsplatzsysteme ist das bewusst – der Erfahrungsschatz von Experten ist dabei wahrlich Gold wert.

2. Die Beleuchtung macht den Unterschied

Auch die Lichtverhältnisse, die am Arbeitsplatz gegeben sind, können sprichwörtlich einen Unterschied wie Tag und Nacht ausmachen. Insbesondere Tageslicht beziehungsweise die richtige künstliche Beleuchtung sind entscheidend. Arbeitsplatzsysteme sollten daher auch Lichtquellen integrieren und für die richtigen Farbtöne beim Licht achten.

3. Zusätzliche Anforderungen müssen gezielt erfüllt werden können

Der Arbeitsplatz und die Spezialisierung, die in jedem Betrieb gang und gäbe ist, stellt ganz bestimmte Anforderungen. Ergonomische Arbeitsplatzsysteme müssen daher nicht nur funktional und robust sein, sondern sollten auch über weitere Komponenten verfügen, die die Produktionsprozesse vereinfachen. Achten Sie also bei der Auswahl Ihres Ausstatters – neben den bereits genannten Aspekten der Beleuchtung und Ergonomie – auf die Möglichkeit, Drehelemente, Schwenkarme, Hubtische oder Schraubstöcke zu integrieren.

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