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„Es bringt nichts, in »Facebook« vertreten zu sein,…“ AGITANO-Interview mit Vernetzungsspezialistin Sabine Piarry

Sie sprachen gerade Dialogstrategien für Mutige an. Gibt es auch diese für Ängstliche und wenn ja, wie sehen diese aus?

Biene- Imker-Vernetzung-Metapher für Social Media
Bienen leben uns vor, wie eine perfekte Vernetzung seit 65 Millionen Jahren funktioniert (Bild: © Sabine Piarry)

Jeder kann kommunizieren – jeder auf seine eigene Art. Es geht nicht darum, andere nachzuahmen oder sich gar getestete Erfolgsrezepte überstülpen zu lassen, sondern behutsam das eigene Erfolgskonzept zu entwickeln: Jeder Mensch hat sein eigenes einzigartiges Kommunikations-Erfolgskonzept, das es zu entdecken gibt.

Wie erkenne ich meine eigenen Potenziale und die von Social Media?

Mir gefällt die Sichtweise, dass alles, was noch nicht perfekt ist, Potenzial für Verbesserungen darstellt. Die eigenen Potenziale zu erkennen ist kein Hexenwerk: Wenn ich frage: „Wie würden Sie Ihre Botschaft am liebsten rüberbringen? Als Text, Bild, Video oder Audio?“ kommt die Antwort meist spontan, häufig gefolgt von einem Zögern, weil man dann an die Umsetzung denkt. An manche Themen traut man sich nicht ohne weiteres ran wie zum Beispiel ein Video erstellen. Man findet keinen Einstieg, deshalb gibt Georgina Blumert (am Mittwoch, 27. November 2013 um 11:00 Uhr, in Ihrem Webinar „Web-Videos: so heben Sie sich von anderen ab“, Anm. d. Red.) dazu gerne einen wertvollen Anstupser.

Wo fange ich am besten an?

Die eigenen Talente und Stärken zu kommunizieren ist der Motor unserer Social Media-Power. Das Feedback in Form von Kommentaren, Liken, teilen und so weiter ist das Benzin, das den Motor am Laufen hält und uns voranbringt. Wie beim Autofahren sollte man auch bei Social Media ein Ziel im Auge haben, sonst fährt man gerne im Kreis und kommt nirgendwo an.

Haben Sie uns einen Kommunikationstipp für unsere Leser, der sofort umsetzbar ist und möglichst schnell Wirkung zeigt?

Zunächst ist es wichtig, eine kleine Aufgabe zu finden, um sich heranzutasten. Alles weitere entwickelt sich von selbst, so meine Erfahrung. Beobachten Sie zunächst Ihre eigene Art und Weise zu kommunzieren: lustig, frech, ironisch, ernsthaft, kurz, blumig, trocken, statistisch, bildlich et cetera. Probieren Sie dann bei Ihren nächsten Posts Ihre Art und Weise in verschiedenen Facetten aus und beobachten Sie sich dabei: Mit was fühlen Sie sich wohl und wie sind die Reaktionen der anderen? Wenn Sie beispielsweise humorvoll sind, dann teilen Sie nicht nur Humorvolles von anderen, sondern bringen Sie Ihre eigenen Inhalte humorvoll und anders als üblich.

Was erwartet die Teilnehmer am Mittwoch, 27. November 2013, ab 09:00 Uhr, in Ihrem Webinar „Social Media: Raus aus der Anonymitätsfalle“?

Wir starten mit einer Analyse, wie die Teilnehmer bisher kommuniziert haben. Anschließend gibt es viele Ideen und praktische Beispiele, wie es facettenreicher und mit größerem Spaßfaktor funktionieren könnte und dabei erstellt sich jeder Teilnehmer sein eigenes individuelles Social Media-Probierset, was er gerne in den verschiedenen Social Media Kanälen ausprobieren mag.

Frau Piarry, vielen Dank für das interessante Gespräch.

Das Interview führte Oliver Foitzik (Herausgeber AGITANO).


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Über Sabine Piarry:

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Sabine Piarry (Bild: © privat)

Sabine Piarry liebt es schöpferisch: 2003 hat sie sich ihren Lieblingsberuf geschaffen und arbeitet hauptberuflich als Vernetzungsspezialistin. Sie bringt Menschen mit ihren Talenten und Potenzialen zusammen und unterstützt, Mangeldenken durch Kooperationsdenken zu ersetzen. Vernetzung ist nicht nur ihr Beruf, sondern auch die Berufung ihres Mannes: Er betreut als Imker in der Provence 350 Bienenvölker. Das Faszinierende daran: Bienen leben uns vor, wie eine perfekte Vernetzung seit 65 Millionen Jahren funktioniert.

Christoph Schroeder

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