Deutschland

Frankfurter Arbeitsmarkt: Jobmaschine Flughafen?

Der Flughafen in Frankfurt ist eine wahre Jobmaschine. Zu dieser Schlussfolgerungen gelangen Mitarbeiter des Schweizer Beratungsunternehmen Infras, welche die Auswirkungen des Airports auf den regionalen Arbeitsmarkt untersuchten. Zudem zeigt ein näherer Blick auf die Frankfurter Wirtschaftsstruktur: gerade für Wechselwillige bietet der hiesige Markt gute Aussichten.

Viele wünschen sich beruflichen Neustart

Frankfurt am Main, EZB
Gerade Frankfurt am Main bietet für Jobsuchende zurzeit interessante Optionen. (Bild: Lupo / pixelio.de)

Und das sind nicht gerade wenige. Laut den Ergebnissen einer Umfrage des Global Workforce Index von Kelly Services wünschen sich viele Deutsche eine kompletten beruflichen Neustart. Mehr als zwei Drittel der Befragten gab an, ihre bisherige berufliche Ausrichtung innerhalb der nächsten fünf Jahre neu ausrichten zu wollen. Fast jeder Dritte (30 Prozent) nannte als Grund für den geplanten Jobwechsel den Wunsch nach mehr Gehalt, gefolgt von neuen Interessen (24 Prozent) und dem Bedürfnis nach einer ausgeglichenen Lebensführung, der so genannten Work-Life-Balance (20 Prozent).

Frankfurt: das Mekka für Wechselwillige

Die Bankenmetropole am Main scheint hierfür der richtige Ort zu sein. So sichert, den Ergebnissen der eingangs erwähnten Infras-Studie zufolge, der Frankfurter Flughafen 116.000 Jobs. Darüber hinaus unterhielten die am Airport Beschäftigten mit ihrem Konsum 59.000 weitere Arbeitsplätze in der Region. Wer sich die Wirtschaftsstruktur in und um Frankfurt mal näher ansieht, wird feststellen, dass sie ein wahres Mekka für Wechselwillige darstellt. Denn neben den Finanzdienstleistern, ist mit Unternehmen wie Merz, Sanofi und Sandoz auch die Pharmaindustrie in der Region prominent vertreten, die allesamt, ähnlich wie der Flughafen, ebenfalls weiter Dienstleistungen aus sämtlichen Branchen nachfragen.

Bei der Suche sind Jobbörsen auf dem Vormarsch

Ein immer beliebter werdender Weg (nicht nur) für an Berufswechsel Interessierte, die passende Stelle zu finden, stellen die Jobbörsen dar. Hinter klassischen Zeitungsannoncen und Suchmaschinen, rangieren diese bereits auf dem dritten Platz, Tendenz steigend. Das mag an der leichten Bedienung liegen. Wer beispielsweise für den Raum Frankfurt auf frankfurt.jobtonic.de den Begriff „Industriekaufmann“ eingibt, für den werden nicht nur online-Printmedien, sondern praktischerweise sämtliche Unternehmensseiten und alle weiteren Jobbörsen durchsucht. Das hilft Suchenden den richtigen Job schneller zu finden und die dadurch frei werdende Zeit für die Bewerbungen (Anschreiben und Vorbereitungen auf die Gespräche) zu nutzen.

Christoph Schroeder

Ein Kommentar zu “Frankfurter Arbeitsmarkt: Jobmaschine Flughafen?

  1. Flughäfen in den Metropolregionen und an den Drehkreuzen stellen immer einen starken jobmotor dar. Deswegen ist es auch wichtig die wirtschaftliche Bedeutung nicht zu unterschätzen, wenn es um Expansionspläne geht, da die Auswirkungen sämtliche und auch indirekt Beschäftigte treffen was am Ende zu einer Verringerung des Wohls führt.

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