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Informationspolitik der Banken beeinflusst Kundenverhalten

Nach Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008 überwiegt bei den Deutschen gegenüber Banken weiterhin Misstrauen. Eine Studie der Universität Rostock geht der Frage nach wie die Informationspolitik der Banken das Kundenverhalten beeinflusst.

Kein Vertrauen gegenüber Banken

„Menschen vertrauen den Kreditinstituten nicht und werden zunehmend kritischer“, so die Wirtschaftswissenschaftlerin Kathrin Jordan von der Universität Rostock. Sie untersucht in einer Studie, ob der ganz normale Bankkunde, der ein Giro-,Tagesgeld- oder Sparkonto eröffnen will, wichtige Informationen auch versteht. Fazit: qualifizierte Informationen beeinflussen das Verhalten den Bankkunden deutlich.

Geschäftspartner der Banken können zahlungsunfähig werden

„Bei der Wahl der Bank ist es oft für Außenstehende schwierig zu beurteilen, wie es um das Institut steht und welche Risiken bestehen“, sagt die Doktorandin. Doch darüber kann man sich informieren. „Banken sind gesetzlich dazu verpflichtet, über ihre Risiken aufzuklären“, unterstreicht die Wissenschaftlerin. „Das bedeutet, dass sie darüber berichten, welchen Risiken sie selbst unterworfen sind: Geschäftspartner der Banken können zahlungsunfähig werden oder Zinsen können sich so entwickeln, wie man es nicht erwartet. Wie sie damit umgehen und manchmal auch, wie viel Risiko sie bereit sind einzugehen, steht im Geschäftsbericht der Kreditinstitute.“ Doch wer liest die? Und: Macht es überhaupt einen Sinn für den normalen Bankkunden, sich dort zu informieren?


Lesen Sie auf Seite 2: Welche Informationen sind für den Bankkunden wirklich relevant?

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