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Jörg Romstötter: Bionik für jeden Beruf und jederzeit (1)

Analogien aus der Natur im übertragenen Sinne nutzen: Sinnbilder und Gedankenstützen

Eiche, Eichenbaum
Die Eiche. Sinnbild für einen erfolgreichen Unternehmerverbund. (Bild: Petra Dirscherl / pixelio.de)

Sinnbilder und Erscheinungen der Natur wirken besonders stark auf uns. Sie haben zudem den Nimbus der Unerschütterlichkeit. Denn die Erscheinungen der Natur, so unverständlich sie für uns manchmal sind, gehören zu den faszinierendsten und beeindruckendsten Erlebnissen. Vergleiche mit der Natur lassen Probleme und Wiederstände die reale Größe annehmen. Lassen wir beim Aufenthalt in der Natur unsere Gedanken mit aktuellen Aufgabenstellungen und Überlegungen beschäftigen, reflektieren sich diese in Sinnbildern, die wir bisher nur schwer oder gar nicht in Worte fassen konnten.

Eine große mächtige Eiche mit einer gewaltigen Krone, erweist sich beim Näherkommen als eine Symbiose aus zwei Bäumen mit einem einzigen Wurzelstock. Würde man einen Stamm entfernen, wären die Lebensfähigkeit und die Erscheinung, Größe und Dominanz des gesamten Baumes sofort deutlich nachteilig verändert.

Dies kann Sinnbild für einen Unternehmensverbund, zwei Geschäftspartner oder die Zusammenarbeit zweier Abteilungen oder zweier Menschen sein. Um anderen die Wichtigkeit der Zusammenarbeit für das gemeinsame Wohlergehen deutlich vor Augen zu führen, kann eine Führungskraft das Bild dieses Baumes im Unternehmen anbringen und die Symbolkraft gezielt in Gesprächen nutzen. Bei jeglichen Zwistigkeiten reicht ein Blick auf die doppelstämmige Eiche, um an das positive Vereinen der Kräfte zu erinnern.

Das Blatt des Frauenmantels kann zum Beispiel Symbol für eine optimale Reklamationsbearbeitung sein. Denn der vom Blatt aufgefangene Wassertropfen, die Reklamation, gelangt ohne den geringsten Verlust direkt in das Zentrum und zur optimalen Bewässerung der Pflanze am Stengel entlang hinunter zur Wurzel. Auch jede Reklamation ist Erfrischung – wenn mit ihr richtig und lernend umgegangen wird – und bringt neue Erkenntnisse und kann so langfristig den Erhalt des Unternehmens gewährleisten.

Mit diesen Bildern, aufgeladen durch die Gedanken und Gefühle des Betrachters, können Elemente der Natur zu Symbolen für Standards, Veränderungen und Zukunftsszenarien sein. Sie beeinflussen für die allermeisten Betrachter eine Situation positiv, denn 88 Prozent der Menschen sind der Natur gegenüber wertschätzend eingestellt. Wir nutzen damit die außergewöhnliche Wirkung der Natur und verbinden sie mit den Zielen im Business.

Die genannten Beispiele können Sie zwar nun gerne 1:1 verwenden und sich als Bild ins Büro hängen. Sie werden aber nicht sehr wirksam sein, wenn sie nicht tatsächliche Empfindungen widerspiegeln.

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Hinweis der Redaktion:

Erfahren Sie am Mittwoch, den 30. April 2014 in „Bionik für jeden Beruf und jederzeit (1)“, wie Sie die Analogien zur Natur erkennen und direkt in Ihren Berufsalltag übertragen können.

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Über Jörg Romstötter:

ErfolgsRessource Natur
(Foto: © Jörg Romstötter)

Berge und Business sind die beiden großen Leidenschaften von Jörg Romstötter. In der zweitgrößten Agrarorganisation der Welt, den Maschinenringen, entwickelte er sich rasch vom Sachbearbeiter und Einsatzleiter für landwirtschaftliche Fachkräfte und Erntegroßtechnik zum Bereichsleiter mit Prokura. Nach einem einjährigen Abstecher in die Unternehmensberatung wurde er mit gerade 32 Jahren Vertriebsleiter und kurz darauf Geschäftsführer der neu gegründeten Maschinenring Personaldienste GmbH.

Während seiner Karriere diente die Natur zunächst nur als Erholungsraum nach fordernden Tagen und Wochen im Business. Dadurch lernte Romstötter sie als ErfolgsRessource kennen. Seither wendet der Speaker, Trainer und Coach diese Techniken Ziel gerichtet an, verfeinert sie und gibt sie an sein Publikum weiter.

Mehr über Jörg Romstötter auf seinem AGITANO-Expertenprofil und im Internet unter jörg-romstötter.com.

Christoph Schroeder

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